Selbstmord hölle kommtman?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, du kommst nach einen selbstmord in die Hölle zu 100%.

warum? wenn ein mensch nicht mehr kann?

0
@IchBinEinLover

Dann soll er Gott darum bitten. Der hat es schon vielen erleichtert. Mir zum beispiel hat er genug gegeben.

1

ich bete seit wochen kann nicht mehr will keine Diskussion starten oder aufmerksamkeit suchen will nur nh antwort danke dir

0
@IchBinEinLover

Ja du kommst in die hölle. Erinner dich an denn satz in der bibel; der gottes tempel ist in euch. Gott ist ein teil von uns solange wir alle seine Gestze beachten. Also falls du zum Götzen/Bilder bettest bringt es dir nichts.

0
@IchBinEinLover

Niemand kommt nach seinem Tod in die Hölle. Das Wort "Hölle" ist lediglich eine Übersetzung des Wortes "Scheol" [hebräisch] oder "Hades / Gehenna" [griechisch] und bedeutet "Grab".

Dass JEDER — auch Selbstmörder — aus dem Grab zurückkommen können, beweist dieser Bibeltext:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräber] sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens ... (Johannes 5:28, 29).

Gott wird die Toten wieder auferwecken. Unter ihnen können durchaus geliebte Angehörige sein, die sich auf Grund von Depressionen, Gemütskrankheiten oder aus Verzweiflung das Leben genommen haben. 

0

wenn man dran denkt? immer kurz davor ist? bringt es also nichts mehr? oder?

0

ich tue es aber nicht?

0
@IchBinEinLover

Wie schon gesagt Gott beurteilt das tun, nicht das nichtun. Schlechte gedanken hat jeder. Solange man sie nicht umsetzt. Wird gott einen dadurch nicht richten.

0

Hallo IchBinEinLover,

Gott bestraft niemanden mit der Hölle, da es diese gar nicht gibt! In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder. In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das Grab. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments. Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:

"Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war; und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt]. Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen. Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen. Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann".

Somit sind diejenigen, die im "scheol" sind in einem Zustand des Todes, also im Grab und nicht an einem Ort der Qualen. Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird.

Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen stammt also eindeutig nicht aus Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen ihren Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird. Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde. Hier liegen die eigentlichen Ursprünge der Höllenlehre.

Die Frage, die bleibt ist die, wie Gott zu Selbstmördern eingestellt ist. Die Bibel sagt zwar nicht direkt etwas zum Thema "Selbstmord" (obwohl darin Beispiele von Selbstmördern beschrieben werden), doch lässt sie aufgrund wichtiger Aussagen über Gott einige Rückschlüsse zu, wie Gott dazu eingestellt ist. Gemäß dem Wort Gottes ist das Leben als heilig anzusehen, das heißt, Gott gehörend und damit für uns Menschen unantastbar. Aus diesem Grund steht niemandem die Option "Selbstmord" zu! Dennoch ist Gott allein dazu in der Lage, die Gesamtumstände und die wirklichen Beweggründe einer Person richtig zu verstehen und zu beurteilen. Da Gott also das Herz einer Person kennt, ist er sehr gut in der Lage zu verstehen, was in einem Menschen wirklich vor sich geht, der aus Verzweiflung seinem Leben ein Ende setzt.

Auch wenn ein Selbstmörder auf etwas übergreift, was nur Gott gehört, und somit eine Sünde begeht, bedeutet das jedoch nicht unbedingt, dass Gott ihn verurteilt oder gar verdammt. Daher steht es auch uns Menschen nicht zu, ein Urteil über den Selbstmörder zu fällen. In der Bibel heißt es über Gottes Bereitwilligkeit zum Vergeben: "So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt. Denn er selbst kennt ja unser Gebilde, ist eingedenk dessen, dass wir Staub sind" (Psalm 103:12,14). Dieser Text zeigt sehr schön, dass Gott nicht wie ein Polizist über uns wacht oder wie ein Scharfrichter darauf aus ist, Sünder zu bestrafen - ganz im Gegenteil! Wie Moses einmal sagte, ist Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte" (2. Mose 34:6).

Die Bibel zeigt also sehr deutlich, wie liebevoll, barmherzig und gütig Gott grundsätzlich eingestellt ist. Ihm liegen sogar diejenigen besonders am Herzen, die emotional am Boden sind und Hilfe benötigen. In den Psalmen steht: "Ein gebrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten" (Psalm 51:17). In einer Prophezeiung macht er denen Mut, die durch das Leben benachteiligt und niedergedrückt sind: "Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, Und die Seelen der Armen wird er retten.   Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, Und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen.  .  .(Psalm 72:12-14). Ein sehr schöner und zu Herzen gehender Text, der all jenen helfen kann, die vom Leben enttäuscht und ohne jede Hoffnung sind!

Gott verurteilt zwar den Selbstmord als solches, doch nicht unbedingt diejenigen, die ihn begehen. Wie gerade gezeigt, ist Gott nicht schnell dabei, jemanden, der krankhaft oder aus Verzweiflung handelt, zu verurteilen. Er sucht immer nach einer Möglichkeit, mit einer Person, die ein Unrecht begangen hat, barmherzig zu verfahren. Heißt es doch in seinem Wort: "Er wird den Niedergedrückten in seiner Trübsal befreien, und er wird ihr Ohr in der Bedrückung entblößen" (Hiob 36:15). Du kannst also sicher sein, dass Gott großes Mitgefühl für diejenigen empfindet, die aufgrund einer misslichen Lebenslage oder einer schweren psychischen Erkrankung so verzweifelt sind, dass sie nur noch im Selbstmord einen Ausweg sehen.

Wer an Gott glaubt und über den Suizid nachdenkt, sollte einmal über das folgende Versprechen aus Gottes Wort nachdenken: "Gott aber ist treu, und er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie ertragen könnt" (1. Korinther 10:13). Mit der "Versuchung" könnten auch Überlegungen hinsichtlich des Selbstmordes gemeint sein. Wer auf Gott wirklich vertraut, der sollte daran glauben, dass Gott in der Lage ist, jemanden aus seiner misslichen Lage zu befreien. Ich kenne viele Beispiele, bei denen es genauso gewesen ist. Personen, die zu Gott Zuflucht genommen haben, konnten feststellen, wie wahr die folgende Zusicherung Gottes ist: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10).

Wer Gott wirklich zum Helfer hat, der hat den stärksten Verbündeten im Kampf gegen Selbstmordgedanken.

LG Philipp


Wenn Du das Ende Deines Lebens selbst bestimmst, sagst Du Gott: Nicht Du bist Herr über mein Leben, sondern ich. Du wendest Dich damit also von Gott ab. Und Du hast nach dem Sterben ja keine Chance mehr, zu Gott umzukehren und ihn um Vergebung zu bitten.

Daraus folgt, wenn ich es recht verstanden habe, dass Du an einen Ort absoluter Gottesferne kommst, den wir auch "Hölle" nennen können.

Ich meine daher, dass Du in der Bibel nach Rat für Dich forschen solltest, dass Du Gott um Hilfe bitten solltest und dass Du auch das Gespräch mit gläubigen Christen suchen solltest.

Alles Gute für Dich!!

Was möchtest Du wissen?