Selbstkonzepttheorie C. Rogers

4 Antworten

rogers klientenzentrierte gesprächstherapie zielt ja hauptsächlich auf reflexion. nicht-direktive herangehensweise, aktives zuhören und das sich der therapeut ganz weit zurücknimmt und faktisch nur das wiederholt, was der patient gesagt hat. so verstehe ich das zumindest. und im umgang mit kindern, ist das eine hervorragende pädagogische herangehensweise!

Den Begriff Selbstwertgefühl verwendet Rogers mW nicht.

Das Selbstkonzept ist die Struktur des Selbst. Es beinhaltet die Erfahrungen des Kleinkindes zur Unterscheidung von ICH und MICH. Das Selbstkonzept ist eine strukturierte, konsistente Vorstellungsgestalt. Diese setzt sich zusammen aus den Wahrnehmungen vom Ich und Mich und den Wahrnehmungen des Ich zur Außenwelt und zu anderen Personen. Dazu gehören auch Wertvorstellungen, die mit diesen Wahrnehmungen verbunden sind. Dies ist nicht zwingend bewusst, aber dem Bewusstsein zugänglich. Für ein Indivuduum ist es ein ständiger Bezugspunkt, an dem es sein Handeln ausrichtet.

Im dritten Teil von Rogers Text "Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie" gibt er eine Darstellung seiner Persönlichkeitstheorie .

DH, was ICH denke, was MICH betrifft, das Denken von anderen über sich selbst.

0

Wenn ich das noch einigermaßen richtig zusammenbringe, dann spielt die Begrifflichkeit des "Selbstwertgefühls" gar nicht mal so eine zentrale Rolle, innerhalb der Theorie von Rogers.

Viel grundlegender ist (wie du auch schon schreibst) das sog. "Selbstkonzept"; und zwar insofern, als Personen mit einem positiven Selbstkonzept Konflikte und unangenehme Ereignisse (in aller Regel) doch leichter bewältigen als solche mit einem beschädigten Selbstkonzept. Durch das (sozusagen: stabilere) Selbstwertgefühl und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten lassen sich Probleme -erfahrungsgemäß- dann doch einfacher bewältigen. Beides (Selbstkonzept und Selbstwertgefühl) steht demnach aber schon in Korrelation! (wobei das eine aus dem anderen lediglich "erwächst")

Hier find´ ich manches davon ganz schön (wenn auch wirklich extrem vereinfacht! Aber mitunter braucht es ja auch genau das...) dargestellt:

http://www.heilpaedagogik-info.de/fachwissen/heilpaedagogische-spieltherapie/19-carl-roger-selbstkonzept.html

...und ansonsten kann ich noch das Buch "Kindern spielend helfen" von Sabine Weinberger gut empfehlen.

Mein Sohn fast 3 Jahre spricht nicht

Hallo im Mai wird mein kleiner Spatz schon 3 Jahre. Er bekommt zweimal die woche besuch von einer Logopädin und einmal in der woche sind wir bei einer Heilpädagogin. Er spricht nur einzelne wörter wie "schau, onkel, trinken, bett usw." Das ist... kann er auch sagen. Aber ansonsten bildet er keine Sätze. Er möchte auch nicht mit mir spielen. Er spielt immer nur alleine und schweift gedanklich oft ab. Ich weiß das man ein Kind nicht unter Druck setzten darf oder es überfordern soll. Deshalb lass ich ihn auch immer in ruhe, versuche jedoch ab und an mal auf in zu zugehen. Hat er keine Lust, lass ich ihn auch. Mit der Logopädin spielt er immer echt gerne und bei der Heilpädagogin ist auch sehr gerne. Nur hab ich das Gefühl das bringt alles nix. Bitte kommt mir nun ja nicht mit Kommentare wie: Lass das kind doch einfach in ruhe oder in die Richtung man kann sein Kind nicht zwingen.... Denn beides tue ich nicht und möchte ich auch nicht. Ich lasse ihm jede Zeit die er braucht. Schließlich ist er dafür körperlich und motorisch top fit! Ich möchte einfach mal in die Runde fragen, ob ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht habt in der Familie oder im Bekanntenkreis. Habt ihr vielleicht tipps für mich. Was wäre gut für ihn. Wie komme ich an ihn ran? Er wirkt oft als wäre er in seiner eigenen Welt. Die Pädagogen haben mir gesagt das er seine eigene Sprache entwickelt hat, in der redet er auch sehr viel. Das wäre nicht schlimm meinten sie, zeigt einfach nur das er sehr kreativ ist und eine große Fantasie besitzt. Es belastet mich, weil ich oft nicht weiß wie ich mit ihm umgehen soll. Wie weit er mich versteht und was in ihm vorgeht. Ich hoffe auf hilfreiche Antworten und sage schon jetzt danke für eure Mühen und euer Verständnis. Liebe Grüße

...zur Frage

Lebensfragen - und in welchem Alter habt ihr euch die gestellt?

Im Lauf des Lebens treten Fragen auf, die das Leben und die menschliche Entwicklung betreffen.

Viele Fragen kommen bei allen Menschen in gleicher Weise, egal wann und wo sie leben, was für Erfahrungen sie machen und was für ein Typ sie sind.

Oft sind bestimmte Fragen für ein spezielles Lebensalter charakteristisch.

Könnt ihr mir bitte ein paar von diesen Lebensfragen,

die ihr entweder langfristig wichtig fandet

oder die einen bestimmten Schritt in eurer inneren Entwicklung markiert haben,

nennen, und in welchem Alter euch diese Fragen besonders beschäftigt haben?

Danke für spannende Fragen.

...zur Frage

1. mal Therapie Besuch was tun?

Also... Ich 16 möchte gerne mal zur Therapie da ich denke dass es mir helfen wird. Es ist mein erstesmal dass ich sowas besuchen möchte und wollte daher fragen ob ich eine Probesitzung mit dem/der Therapeut/in machen könnte und ob es kostenlos wäre. Ich wollte auch fragen ob die Krankenkasse die Kosten übernehmen würde bei jeder Sitzung weil wir von Harts 4 leben. Ich möchte bitte Antworten von Leuten die sich damit auskennen und selber dort waren und nicht von Leuten die dann Antworten : „ Ja es könnte schon sein blablabla" oder „ Da musst du mal nachfragen“. ( nicht auf Grammatik achten und auf mein kaputtes deutsch :D )

...zur Frage

Freuds Phasentheorie orale Phase passive & aktive Aspekte BEISPIELE?

Hey :)

wir nehmen im Pädagogik LK gerade Freuds Phasentheorie durch. In der oralen Phase gibt es ja passive und aktive (sog. oral-sadistische) Aspekte. Weiter erklärt wird das im Text aber nicht.

Was kann ich mir jetzt dadrunter vorstellen?

LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?