Selbstinduktion von Leitern?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ja tut er. allerdings ist es so schwach, dass es keine nennenswwerten auswirkungen hat!

lg, Anna

Und ist bei der Spule auch die räumliche Anordnung ausschlaggebend, oder nur die Länge des aufgewickelten Drahtes?

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@Usedefault

Dazu gelten immer noch alle Regeln zum Transformatorenbau! 

Das sind:

Magnetfeld

Anordnung und Wicklungsart der Spulen

Luftspalt

Anzahl der Platten

Eisenkern 

Material, magnetische Güte

Windungsanzahl

Je mehr Windungen um so höher die Spannung und um so kleiner der Strom!

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Anna, denk mal an die KFZ-Zündspule! Da hat das sehr wohl Auswirkungen für die Praxis, da man so ja nur Gleichstrom "transformieren" kann. Anders bekäme man nie aus 12 Volt etwa 7000 Volt

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@CCCPtreiber

es geht hier wie ich die frage verstanden habe, um einen unaufgewickelten, einzelnen leiter. der hat als "spule" quasi fast null induktivität....

bei den hochspannungsleittungen, da kann ein relativ gerade verlaufender, einlner leiter schon mal richtig indutiv werden... an sonsten eher nicht...

lg, Anna

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@Peppie85

Ich glaube wir haben beide Recht. Er schreibt einmal ja Spule und einmal Leiter. 

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  Ein Leiter ist nur dann induktionsfrei, wenn du ihn ===> bifilar wickelst; sonst würde dir ja ein Bügeleisen die Eisennägel aus der Lederhose ziehen.

   War es das, was du wissen wolltest?

    Aber im deutschen Museum ist ein tierischer Versuch aufgebaut. Eine Spule mit Eisenkrn so schwer; da könntest du einen Mann mit erschlagen. Der Stromkreis wird per Knopfdruck geschlossen.

    Die Gegeninduktivität verhindert mehrere Sekunden lang jeden Stromfluss; nur langsam geht der Zeiger des Amperemeters nach Rechts. Nach 10 sec beobachtest du bei dem Lämpchen erstmals schwache Rotglut ...

   Kennst du die ===> Lenzsche Regel?

Ich weiß nur, dass die Lenzsche Regel aussagt, die Wirkung ist der Ursache entgegen gerichtet.

Wenn man über eine Spule einen Kurzschlussstrom verursacht, wird der alsbald 0A?

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Nochmal auf Anfang...

Du wickelst eine Spule um einen Eisenkern. Jetzt legst du eine Spannung an. Ein Magnetfeld baut sich auf, der Strom nimmt dann irgendwann ab wenn der Eisenkern gesättigt ist. 

(Quasi wie wenn man ein Gummiband spannt)

Jetzt schaltest du aus, dann funktioniert das ganze Rückwärts. Für einen kurzen Moment ist tatsächlich 0 Spannung vorhanden. 


Das Magnetfeld baut sich ab, es ändert sich. In der Spule wird eine Spannung erzeugt, das ist Selbstinduktion. Das ganze geht so lange bis das Magnetfeld wieder verschwunden ist. 

Und geschieht das nur in Spulen oder in jedem Leiter?

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@Usedefault

Klares Jain. Jeden Leiter umgibt ja ein Magnetfeld. Daher ja auch der Versuch mit den sich abstoßenden/anziehenden Leitern je nach Stromrichtung. 

Jedoch ist in der Praxis der Effekt nur bei extrem langen Leitern von Bedeutung. Das Magnetfeld ist ja nicht sehr stark, daher kann man nur im Eisenkern genügend Energie speichern um die Folgen sichtbar zu machen.

Selbstinduktion nutzt man in Zündspulen vom PKW (Entladung stehts beim Öffnen des Stromkreises, daher ja auch "Unterbrecherkontakte beim Oldi...) und spielen in der Praxis nur bei Induktivitäten wie Trafos und Spulen eine Rolle. 

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Kann mir jemand die Lenz'sche Regel Erklären?

Hallo, in der Schule haben wir Folgendes aufgeschrieben:

Die Lenz'sche Regel:

Wird in einem Leiter eine Spule von einem sich ändernden Magnetfeld durchzogen wird in ihm/ihr Spannung induziert bei geschlossenem Stromkreis fließt dann ein Induktionsstrom durch den ein Magnetfeld entsteht welches so gepolt ist das ist die Ursache der Induktion entgegenwirkt.

Ich check das Irgendwie nicht :/ Und Wikipedia gibt nur dinge aus, die Ich nicht verstehe. Kann mir das Bitte jemand Erklären?

Vielen herzlichen Dank Player_Schark

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Hallo!

Ich habe in Physik ein paar Differenzen mit meinem Lehrer bezüglich einer Aufgabe (Grafik siehe Anhang). Sie lautet:

"Beschreiben Sie die aufeinander folgend auftretenden Induktionsspannungen, wenn sich die Rahmenspule im Bild zunächst der Magnetfläche nähert, sie dann mehr und mehr bedeckt und schließlich wieder von ihr herabgleitet! Erklären Sie die Effekte auf der Grundlage der Gleichung U ind = -N * A * dB/dt !"

Also: Diese Gleichung besagt doch, dass A konstant ist und B sich mit fortschreitendem t ändert (da B lt. Gleichung von t abhänhig ist). Meiner Auffassung nach muss man aber B konstant lassen und A mit laufendem t ändern, denn ich habe es so verstanden:

  • A: Die vim Magnetfeld durchsetzte Fläche der Leiterspule
  • B: Feldstärke der Platte

Macht auch Sinn, da man ja die Rahmenspule über das Ding bewegt und genau dann eine Spannung induziert wird, wenn die Leiterspule in das Magnetfeld eintritt, bis die Spule ganz drin ist (und das Gleiche natürlich auch, wenn sie wieder von dieser herabgleitet).

Mein Lehrer ist entgegen meiner Meinung (und der Meinung des Kurses) der Ansicht, dass A die Fläche der Magnetplatte sei. Nun stellt sich die Frage: Warum ändert sich B? Meine einzig logische Erklärung wäre folgende: Wenn ein Strom durch die Leiterschleife fließt, entsteht um den Draht ein ringförmiges Magnetfeld (also in "Ringen um den Draht"). Dieses verstärkt eventuell das B-Feld der Magnetplatte.

Allerdings ist das Problem, dass auch bei einem offenen Stromkreis eine Spannung beim Ein- und Austreten der Schleife in dieses Feld zu messen ist.

Wer liegt richtig - ich oder mein Lehrer? Wen ich richtig liege: Wie kann ich ihn davon überzeugen? Ich habe mir ernsthaft Mühe gemacht, das zu verstehen und ich bin nun komplett irritiert. Das macht mich ziemlich sauer, um ehrlich zu sein.

Danke für eure Mühe und einen schönen Abend noch!

LG

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