Selbstinduktion von Leitern?

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6 Antworten

ja tut er. allerdings ist es so schwach, dass es keine nennenswwerten auswirkungen hat!

lg, Anna

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Kommentar von Usedefault
10.08.2016, 21:44

Und ist bei der Spule auch die räumliche Anordnung ausschlaggebend, oder nur die Länge des aufgewickelten Drahtes?

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Kommentar von CCCPtreiber
10.08.2016, 21:49

Anna, denk mal an die KFZ-Zündspule! Da hat das sehr wohl Auswirkungen für die Praxis, da man so ja nur Gleichstrom "transformieren" kann. Anders bekäme man nie aus 12 Volt etwa 7000 Volt

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Nochmal auf Anfang...

Du wickelst eine Spule um einen Eisenkern. Jetzt legst du eine Spannung an. Ein Magnetfeld baut sich auf, der Strom nimmt dann irgendwann ab wenn der Eisenkern gesättigt ist. 

(Quasi wie wenn man ein Gummiband spannt)

Jetzt schaltest du aus, dann funktioniert das ganze Rückwärts. Für einen kurzen Moment ist tatsächlich 0 Spannung vorhanden. 


Das Magnetfeld baut sich ab, es ändert sich. In der Spule wird eine Spannung erzeugt, das ist Selbstinduktion. Das ganze geht so lange bis das Magnetfeld wieder verschwunden ist. 

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Kommentar von Usedefault
10.08.2016, 21:43

Und geschieht das nur in Spulen oder in jedem Leiter?

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Die Magnetisierung M ist keine besonders gute Größe, um diesen Versuch zu beschreiben

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Kommentar von Usedefault
10.08.2016, 21:40

????

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Kommentar von lks72
10.08.2016, 21:44

Man kann ein magnetisches Feld durch viele physikalische Größen beschreiben, M eignet sich, um die Magnetisierung eines Permamentmagneten zu beschreiben. Für die Beschreibung der Induktion brauchst du die magnetische Flussdichte B

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Kommentar von lks72
10.08.2016, 22:18

Ah, alles klar. Nun ja, Peppie85 hat die Frage ja beantwort

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  Zu deinem Kommentar. Ein Magnetfeld speichert Energie; und daraus ergibt sich die Lenzsche Regel. Willst du es verstärken, musst du aus einer äußeren Stromquelle Energie zuführen - es leistet Widerstand.

    Wird es schwächer, gibt es die gespeicherte Energie an den Kreis zurück.

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Kommentar von Usedefault
12.08.2016, 21:53

Aber wenn das Magnetfeld sagen wir durch eine Spannung aufgebaut wird, fließt dann eine Zeit lang kein Strom (weil das M-Feld aufgebaut wird) und dann wenn es am stärksten ist, ist auch der Strom je nach R und U voll im Gange?
P. s.: Du kannst bei den Kommentaren auch kommentieren drücken! Dann stimmt sonst die Hierarchie nicht.

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  Ein Leiter ist nur dann induktionsfrei, wenn du ihn ===> bifilar wickelst; sonst würde dir ja ein Bügeleisen die Eisennägel aus der Lederhose ziehen.

   War es das, was du wissen wolltest?

    Aber im deutschen Museum ist ein tierischer Versuch aufgebaut. Eine Spule mit Eisenkrn so schwer; da könntest du einen Mann mit erschlagen. Der Stromkreis wird per Knopfdruck geschlossen.

    Die Gegeninduktivität verhindert mehrere Sekunden lang jeden Stromfluss; nur langsam geht der Zeiger des Amperemeters nach Rechts. Nach 10 sec beobachtest du bei dem Lämpchen erstmals schwache Rotglut ...

   Kennst du die ===> Lenzsche Regel?

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Kommentar von Usedefault
11.08.2016, 08:09

Ich weiß nur, dass die Lenzsche Regel aussagt, die Wirkung ist der Ursache entgegen gerichtet.

Wenn man über eine Spule einen Kurzschlussstrom verursacht, wird der alsbald 0A?

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  Ist eine Spule überhaupt ein Kurzschluss? Für einen Gleichstrom sicher. Für einen Wechselstrom wohl nicht - wegen des induktiven Widerstandes.

   Ein kurz gerschlossener Strom geht doch gegen Unendlich. Oder du müsstest mal die Anordnung aufmalen, an die du denkst.

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Kommentar von Usedefault
11.08.2016, 17:27

Ich hatte die abstruse Vorstellung in der Spule würde das Magnetfeld irgendwann den Stromfluss blockieren.

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