Selbstgespräche wie ein Kranker

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4 Antworten

DU wirst dich mit der Haltung nur selbst eher Krank machen. In der Psychologie gibt es auch fundierte Abstufungen, mit denen man definieren kann in wieweit und auch erst ob jemand eine psychologische Abweichung bis Störung hat.

Ob jetzt direkt Nikotin gegen Selbstgespräche hilft, kann ich nicht sagen.

Du solltest eher versuchen den Umgang mit deiner wohl sehr schockierenden Feststellung viel plausibler zu gestalten und transparent für das Wesentlich bleiben zu können.

Es gibt sehr viele Menschen, die minder mehr oder weniger progressiv den Dialog mit sich selbst beginnen und ohne das man gleich ein eindeutiger wie unheilbarer Fall für die Psychiatrie ist.

Viel eher würde ich als Ursache deinen Alltag vermuten. Da wir zwar in sehr modernen Zeiten leben, aber dennoch evolutionär ein Gehirn aus der Steinzeit besitzen. Das bedeutet,das der heutige Menschen mit einer zigtausendfacher Menge an Information konfrontiert wird und auch zusätzlich wir ein viel intensiveres Sozialverhalten besitzen. Dein Verstand versucht auch immer neural auch auf solche Anforderungen zu reagieren und was sich eben auch in Form von Selbstgesprächen ergeben kann.

Und um auch genau festzulegen,welchen Hintergrund bei dir existiert. Ist natürlich ein therapeutisches Diagnose-Gespräch mit Fachärzten der direkte Schritt auch um sich nicht mit Laienunsinn die Sache noch schwerer zu machen als es ist,was auch oft zusätzlich die Psyche belasten könnte.

Es sind ja epochale Fragen zu klären,ob du auch schon Stimmen hörst oder du Bewusstseinverlust bekommst oder dich nicht mehr genau erinnern kannst,was du die Tage vorher gemacht hast. Musst du ständig (evtl auch zwanghaft) solche Gespräche führen? Oder tritt das nur unregelmässig auf?

Sowas kann in einen bestimmten Stadium und Ausmaß dann auf Schizophrenie oder multiple Persönlichkeit hinweisen kann. Was aber auch erst bei einen durchlebten Trauma,Lebenskrise oder Suchterkrankung auftreten kann und dann auch nicht gleich ohne vorher einen langwierigen Verlauf durchleben zu müssen. Aber du kennst dein Leben selbst und reflektiere es mal auch, ob du nicht schon ähnliches erlebt hast,was eine Ursache sein könnte.

Aber bis dahin...bleib ruhig,achte drauf das du deswegen immer noch deinen persönlichen wie beruflichen Alltag verfolgen kannst. Sprich mit deiner Familie darüber das du gerade eben Selbstgespräche führst. Viele Menschen,auf der ganzen Welt führen Selbstgespräche ohne deswegen gleich ihre Existenz beeinträchtigen.

DU kannst aber auch das künftige Diagnosegespräch begünstigen und auch ein Vorfall-Protokoll führst,wann,wie lange und in welchen Lebenslagen du Selbstgespräche beginnst. Bis dahin und zumindest bist du erste Hilfe anlaufen kannst, streich den Begriff Verrückt aus deinen Bewusstsein.

Für dich wird alles sehr beunruhigend sein bestimmt, du kannst Panikattacken bekommen oder hast noch keine fundierte Rückmeldung was da überhaupt mit dir passiert. Notfalls lass dich vom Arzt krankschreiben,solltest du doch irgendwann nicht arbeiten können und auch deine sozialen Interaktionen temporär reduzieren.

Aber auch um deine Frage zu beantworten...viele Menschen, die jetzt keinen direkte oder zu gravierende Störungen ihrer Psyche erleiden müssen, beginnen auch Selbstgespräche wenn sie sehr einsam leben müssen, oder eben auch das als Methode anwenden ihren Denkalltag so zu meistern. Manche sind zwar nicht einsam,können aber Komplexe aufbauen,um sich auszudrücken,dann stauen sich da Frustrationen zusammen und können sich in der Kommunikation mit anderen Menschen nicht durchsetzen, die beginnen auch irgendwann Selbstgespräche zu führen. DU kannst ja aber versuchen,dem verbalen Impuls zu widerstehen, das Sprechen zurückhalten zu können und eben im inneren Dialog das Gespräch zuführen. Was natürlich dann die Sache auch viel unauffälliger macht und du nicht auch noch die Irren-Stigmatisierung als Komplex bekommst. Notfalls begleitet dich ein eingeweihter Freund oder du tust so als ob du telefonierst,am Besten hängst du dir ein Bluetooth-Freisprech für das Ohr, das Passanten nicht gleich bemerken,das mit dir etwas nicht stimmt. Es wäre auch schon ein Verdachts-Stadium,müsstest du schon sowas realisieren müssen.

Ich wünsch dir alles Gute und hoffe das es nur eine temporäre Beschwerde ist und du alles ohne groß da behandelt werden zu müssen.

Anzeichen zur Schizophrenie soll auch sein,das man sich selbst kitzeln kann und dadurch den Lachreflex auslöst. Aber das keine authentifizierte Info.

Und bedenke einfach, bei einen Selbstgespräch bekommt man wenigstens keine Widerworte ;-)

Schönen Sonntag

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Ein Freund von mir macht das auch öfters, er meinte dass er besser denken kann, wenn er seine Gedanken laut ausspricht... kanns mir auch nur schwer vorstellen wie sowas zustande kommt.

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Mache ich auch weil ich Depressionen habe. Dann kommt es mir so vor als ob mir eine Person gerne stundenlang zuhört. Das beruhigt. Dein bester Freund bist immer du selbst.

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Kommentar von FindMyOwn
01.02.2015, 04:50

So ist es bei mir gerade ich denke das vor mir ein Typ ist mit dem ich seit Stunden rede

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Erinnert mich an scrubs jd und turk.

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