Selbstgebauter Trafo funktioniert nicht?

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9 Antworten

Diese nur 150 Windungen primärseitig haben auch bei AC einen geringen Widerstand, zumal die Induktivität deiner Stabspule klein sein dürfte. Dein Netzteil wird sicher niemals die 9V halten können, vielleicht hast du nur 1V, und das Netzteil wird sich wohl kurzum verabschieden, weil dein Trafo wie ein Kurzschlus wirkt.

Wie schon geschrieben: Miss mal die Spannung an deiner Primärwicklung! Dann weisst du Bescheid. Und die Sekundärspannung ist dann 30x kleiner. Aber das Netzteil nur kurz anhängen, falls es überhaupt noch lebt.

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Prinzipiell sollte Dein Trafo zwar funktionieren - aber ziemlich schlecht.

Zum einen nicht 150 Windungen, sondern viel mehr. So um die 1000 Windungen würde ich mal versuchen. Und sekundärseitig dann nicht 5, sondern 100.

Zum anderen den Magnetfeldlinien einen bequemen Rückweg anbieten. Derzeit müssen die durch die Luft vom einen Ende des Stabes zum anderen. Ideal wäre, die Stange zum Kreis zu biegen, aber das ist bei einer 3 cm dicken Stange schlecht möglich.

Du kannst aber einen U-förmigen Bügel aus Eisen bauen/biegen, der die beiden Enden verbindet.Mit möglichst wenig Luftspalt dazwischen. Dann kannst Du auch gleich messen, wie sich Dein Trafo verändert, wenn Du den Bügel langsam weiter entfernst.

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ich sehe hier im wesentlichen 2 Probleme.

1.) du brauchst einen in sich geschlossenen kern, der ist hier nicht vorhanden. du bräuchtest also einen ring statt einem stab.

2.) wenn deine wicklung genauso "akkurat" ist, wie deine zeichnung, dann wundert es mich nicht, dass nichts raus kommt, der Trafo muss sauber gewickelt sein, alle windungen hübsch gerade nebeneinander oder übereinander.

lg, Anna

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Kommentar von Blacklightning1
07.07.2016, 08:07

Ja ist sehr sauber gewickelt aber nen Ring hab ich nicht.. Funktioniert das denn mit dem Stab überhaupt nicht oder nur mit Einbußen beim Wirkungsgrad?

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Kommentar von atoemlein
07.07.2016, 10:03

Die Exp.antwort hilft da ausnahmsweise nicht weiter.

Das Trafoprinzip funktioniert mit jedem Kern! Sogar einem "aus Luft"... Einfach nicht so effizient... Mit dem Stab muss es gehen, wenn er einigermassen ferromagnetisch ist.

Und auch die Geometrie der Wicklung ist sowas von egal.

Es liegt sicher an der zu tiefen Primärspannung, verursacht durch die zu wenigen Windungen und den zu tiefen ohmschen und induktiven Widerstand deiner Primärwicklung.

Auch der vielbesprochene Vorwiderstand wird das nicht bessern! Im Gegenteil, weil dadurch nur die Stromstärke durch die Primärspule und damit die magn. Durchflutung sinkt!

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Na entweder bekommst du 0,3 oder 270V - theoretisch!

Allerdings wirst du mit den 150 Windungen einen so geringen (auch) Wechselstromwiderstand haben, dass die 9 Volt mehr oder weniger kurzgeschlossen werden. Messe mal parallel zur Eingangsspannung was passiert.

Andersrum also mit den 5 Windungen erst recht.

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Kommentar von Blacklightning1
06.07.2016, 23:06

ich kann mit dem messgerät leider nicht die stromstärke von wechselstrom messen

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So baut man definitiv keinen Transformator. Du musst die Wicklungen nebeneinander setzen. Zwar kann man in produktiv-Umgebungen die Spulen aufeinander setzen, allerdings ist das genau abgestimmt und lediglich dafür, um den Effekt zu verstärken ( magnetische Reibung der Elektronen ).

Außerdem musst du dich vergewissern, dass du wirklich Wechselspannung anliegen hast. 

Noch erwähnbar wäre, dass der Widerstand bereits beträchtlich ist und dein Netzteil vermutlich bald rauchen wird.

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Wenn ich mich grad nicht vertan hab sollten 0,3v AC rauskommen, vielleicht hast du am Messgerät immer noch den DC Bereich eingestellt? Vielleicht schaltet dein Netzteil auch ab da es denkt kurzgeschlossen zu sein (abhilfe wäre widerstand in reihe) als letzte idee würde ich noch das Netzteil überprüfen. (Spannung, Frequenz)

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Kommentar von Blacklightning1
06.07.2016, 22:38

Das Messgerät ist auf den 200V~ Bereich eingestellt, kann sein das deswegen kein Wert angezeit wird, eine kleinere Skala hat es aber für AC nicht.

Was für einen Widerstand könnte ich dafür benutzen? hab hier ein paar rumfliegen

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Kommentar von Nenkrich
07.07.2016, 05:30

Ich würde einen Widerstand nutzen das du nicht über die 750mA Max Ausgang kommst. Bei 9v, u:i=R, 9:0,75=1200Ohm. Was den Messbereich angeht: schau mal ob du dir vllt von einem Kumpel eins Borgen kannst, oder ändere die wicklungszahl, ab +- 1,4v kannst du mit einem Gleichrichter in DC Messen.

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Kommentar von Nenkrich
07.07.2016, 05:33

Fvck, ich glaub ich hab mich beim widerstand vertan... Is zu früh für mathe...😬😬

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Kommentar von atoemlein
07.07.2016, 10:35

Widerstand in Reihe bringt gar nichts. Dadurch sinkt ja die Stromstärke durch die Primärwicklung, und damit die magn. Durchflutung. Also noch weniger Sekundärspannung.

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Jüngst wurde ja schon mal zwischen Netzteilen und Trafos unterschieden.

Netzteile liefern Gleichspannung/Strom, die/den kannst du so nicht transformieren.

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Kommentar von Blacklightning1
06.07.2016, 22:59

Wie erwähnt liefert das verwendete Netzteil 9V Wechselspannung mit 750mA

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Kommentar von DOITBABY
06.07.2016, 23:02

es ist ein AC und kein wandler , es liefert also wechselspannung

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mich stört schon an deiner zeichnung die wicklungen übereinander.setz sie mal die eine ans rechte die andere ans linke ende und dann sollte sicher sein das der stab aus eisen ist

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Kommentar von atoemlein
07.07.2016, 09:53

Das spielt keine Rolle! Die meisten Trafowicklungen sind übereinander gewickelt

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deine hantelstange besteht aus keinem ferromagnetischen stoff

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Kommentar von Blacklightning1
06.07.2016, 22:41

hm das wär schlecht hab nämlich keine alternative zur hand

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Kommentar von unhalt
07.07.2016, 01:31

Öhm, das kann man leich testen, indem man einen Magnet dran hält. Wird dieser angezogen, so ist es ein ferromagnetisches Metall.

lg

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