Selbstfahrenden Auto auch bei Schnee und Eis?

Winter in Bayern - (Technik, Recht, Technologie)

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das selbstfahrende auto kann mit noch so vielen sensoren die straßenlage nicht immer einschätzen. der mensch aber auch nicht :-D

der mensch hat aber einen entscheidenden vorteil: man kann ihn verantwortlich machen, wenn was schief geht.

meine freundin vanessa hat das mal am eigenenen leib schmerzlichst erfahren, als ihr geliebter E30 (3er BMW der 1. serie) wohl etwas die seitenhaftung verlor und unsanft von einem baum gestoppt wurde, der sich in die beifahrerseite gedrückt hat. zum glück saß zum unfallzeitpunkt da niemand.

dass das mit der automatisierung nicht immer so klappt, wie gewollt, sieht man ja an beispielen wie chernobyl oder schlicht im büroalltag, wo der computer "macht was er will"

lg, Anna

Kein Mensch kann mit der Reaktionszeit eines modernen Automaten mithalten.

Es ist genau anders herum als Du vermutest. Das selbstfahrende Auto fährt vielleicht auf Eis und Schnee nicht so schnell wie Du, aber es wird sicher ankommen, da seine Regelung sich an die physikalischen Limits hält.

Und weil ein Automat gefühllos handelt, also auch keine Selbstüberschätzung zeigt.

Auch wenn die Sensoren laufen mit Schnee blockiert sind? Meine Parksensoren spinnen dann immer. Auch bei nassem Laub im Herbst. Ich glaube dies ist nur was für Kalifornien und anderen trockenen Gegenden.

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@MCKUNO

Irgendwie verwechselst Du da Sensor mit Sensor.

Die Parksensoren auf Ultraschallbasis werden beuim Fahren nicht verwendet.

Dafür verwendet man visuelle Kameras - funktionieren wie Dein Auge.

Radar oder Infrarot zum besseren Erkennen der Umgebung bei schlechtem Wetter - diese Sinne hat der Mensch nicht.

Drehzahlsensoren an den Rädern, die auch für ABS und ASR verwendet werden.

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@BurkeUndCo

Also Schnee oder Laub vor meinen Auge oder vor meiner Kamera ist auch doof, oder. Was haben ABS Bremsen oder Drehzahl mit Sehen zu Tun ?

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@MCKUNO

Genau, je nach Wetter siehst Du dann gar nichts. Infrarot sieht immerhin auch bei schlechtem Wetter etwas. Radar hat zwar eine schlechtere räumliche Auflösung, kann aber durch Schnee und Laub hindurchsehen.

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@MCKUNO

Was hat ABS mit dem Sehen zu tun? Nichts.

Dafür aber mit Deiner Frage, denn da ging es (zumindest meiner Inerpretation nach) nicht ums Sehen, sondern ums Autofahren. Und dafür ist ABS und ASR durchaus wichtig, denn diese Sensoren können sehr gut erkennen, wie griffig die Straße ist - Menschen können das nur mehr oder weniger schlecht erraten.

Und wenn man weiß (Mensch oder Maschine) wie griffig die Straße ist, dann kann man seine Geschwindigkeit an diese Möglichkeiten anpassen und rutscht dann nicht in den Graben.

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du solltest mal in einer Firma arbeiten die mit Roboter und Sensoren zu tun haben. Diese müssen auf alles erdenkliche reagieren. Da sind die Umwelteinflüsse bei einer Straße noch die wenigsten Probleme.
Der große Vorteil von z.B. Infrarotkameras ist dass sie das Straßenprofil ( Teerdecke ) auch erkennen wenn darauf Fremdstoffe sind.

Radartechnik ist so manchen Auge überlegen. Dann gibt es Ultraschall usw also eine breite Palette an Sensoren die mit dem Rechner schneller und feiner reagieren als menschliche Körper

komisch in meiner vorigenden Frage wurde geantwortet ausser TESLA hat niemand Radar

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@MCKUNO

Merkwürdig ---- schon vor 10 Jahren gab es Radar im größeren Merzedes.

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@MCKUNO

Tesla hat tatsächlich kein Radar. Der Autopilot ist auch alles andere als Robust bei Wetterlage oder wenn ein LKW die Farbe des Himmels hat.

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@theCapsicum

Siehe Antwort

Sind Radar-Strahlen von selbst fahrenden Auto nicht schädlich?

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@MCKUNO

Seit wann soll Radar schädlich sein?

Nur wenn die Strahlung, wie in der Mikrowelle, einige Kilowatt erreicht. Aber soviel Energie verschwendet kein Auto.

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@BurkeUndCo

Ein Diesel ist auch nicht schädlich, aber 5 Mil. schon oder?

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@MCKUNO

Natürlich, aber auch 1 Million Autos kann keine gefährliche Radiostrahlung auf Dich einstrahlen, denn die Strahlung nimmt mit der Entfernung ab, und so nah kannst Du 1 Million Autos einfach nicht stapeln.

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