Selbsterhalt bei minderjährigen ?

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7 Antworten

Wenn er mit Unterkunft und Kost in einem Heim ist, steht ihm nur ein taschengeld zu. Das liegt aber bei ca 100 €.

Also irgendwer schreibt hier was falsches. 

Entweder du oder dein Bruder erzählt dir nicht die GANZE Wahrheit

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Kommentar von Xanna92
03.12.2015, 16:10

ich habe heute mit dem heim Leiter gesprochen.... ich hoffe ich gebe es richtig wieder.... das heim Kostet mon 4000 eu..... da meine Mutter keinen selbst Anteil zahlt wird es komplett vom Amt übernommen so das alles was er bekommt berechnet und angerechnet wird und da dann diese 48 eu raus kommen die er bekommt.....

nun muss er auch BAföG beantragen das dann auch wieder das heim bzw. ein Amt bekommt....

 

ich weiß nicht ob das stimmt ich kann nur weitergeben was der Herr mir heute am Telefon mitteilte.

LG 

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einem bewohner im alten/pflegeheim steht ein taschengeld (ich glaube, der satz liegt irgendwo um die 100 euro) im monat zu. wenn nun berechnet wird, wieviel der monatlichen kosten jetzt vom heimbewohner selber und wieviel eben durch das sozialamt oder angehörige finanziert werden muss, wird eben dieses taschengeld mit berücksichtigt.

wieso, weshalb und warum dein bruder in einem heim lebt, kann ich nicht beurteilen, auch nicht die finanzielle situation durch die erbschaft oder das ausschlagen der erbschaft. 

ihr solltet euch da wirklich an einen fachanwalt wenden.

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Kommentar von Xanna92
01.12.2015, 10:52

auf das wieso weshalb warum ist es nicht einfach eine Antwort zu finden es hat viele gründe die ich hier ungerne ausschreibe auch wenn es doch recht anonym ist. ich danke auch dir sehr für deine Antwort :)

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wieso? DAs Heim wird ihm doch vermutlich Essen zur Verfügung stellen.

Wenn die 48 Euro Taschengeld sind, reicht das doch.

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Kommentar von Xanna92
01.12.2015, 13:15

das ist kein Taschengeld das ist sein lohn seiner Ausbildung... wo reichen 48 eu? für die würde ich nicht mal aufstehen morgens... wie soll er seinen Führerschein machen oder in den Urlaub mal gehen zb oder andere Sachen. Klar als Taschengeld reicht das definitiv aber nicht als Lohn seiner Ausbildung.

 

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Die Jugendlichen im Heim erhalten neben freier Kost und Logie ein monatliches Taschengeld und regelmäßig Bekleidungsgeld, dass sie aber mit entsprechenden Belegen abrechnen müssen. Wo ist das Problem, wenn der Träger der Maßnahme die eventuelle "Einkünfte" eines Bewohners einbehält?

Ihr könnt deinen kleinen Bruder ja in eure Wohnung oder Haus aufnehmen und dafür KEIN Geld verlangen, ebenso könnt ihr mit Lebensmitteln und Kleidung verfahren. Wenn ihr ihm dann noch etwas Taschengeld gebt ist die Welt doch in Ordnung. Und IHR wärt echt großzügig, aber warum sollte das eine Einrichtung sein, die aus Steuermitteln finanziert wird?

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Kommentar von Xanna92
01.12.2015, 10:57

und genau das wollte ich nicht ich wollte keine Diskussion ecke deshalb gehe ich auf dieses Kommentar/Antwort nicht weiter ein

Danke dennoch

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Schau mal in das SGB VIII, §94

http://dejure.org/gesetze/SGB_VIII/94.html

Demnach ist das erst einmal rechtens, dass dein Bruder zur Finanzierung dieser Unterbringung heran gezogen wird...aber interessant ist hier vor allem Absatz 6...demnach gibt es auch für die Behörde Spielräume.

Ihr solltet euch anwaltlich beraten lassen.

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Kommentar von Xanna92
01.12.2015, 11:40

gerade teilt er mit mit das er nun auch baföck beantragen solle das dann auch das heim einfordert ich werde mir mal den link anschauen.

lieben dank

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Ich halte einen Heimbeitrag von € 3.000,- bis 4.000,- für einen normalen Jugendlichen ohne Behinderung für restlos überzogen. Vielleicht findet sich eine Möglichkeit, dass er in eine (betreute) WG geht?

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Kommentar von Xanna92
01.12.2015, 11:31

Das ist auch was, was ich schon überlegt habe es ist halt einfach so (jetzt schreibe ich was ich eig nicht schreiben wollte...  egal :) )

es ist so das mein Bruder kein Schläger oder so ist, es war so das er einen überdurchschnittlichen IQ hat und auch schon in der schule unterfordert war. wieso solle er die aufgaben in den arbeiten (Klassenarbeit) beantworten er kann es und weiß wie es geht dass er seinen Namen aufs Blatt bekommen hat war grad alles. dem entsprechend ist er auf eine andere schule gekommen wo er nebenher noch gefördert wurde (da hat er die punkte hinter den aufgaben zusammen gerechnet und hat nur die aufgaben gelöst dass er am ende auf die Note 3 kommt) und hat dort seinen Abschluss gemacht.... jaa deshalb ist es schwer eine Ausbildung auf dem freien Markt für Ihn zu finden...

dann ist unser Vater gestorben er hat ihn gefunden damals mit knapp 13 Jahren (meine Eltern waren da schon geschieden) meine Mutter meinte schon ca 2 Jahre vor dem Tod meines Vaters die war lange genug Mutter sie lebt nun ihr leben... somit waren wir alle Papa Kinder.

dadurch das er auf dem freien markt keine Ausbildung gefunden hat ist er ""freiwillig"" in das heim um dort eine Ausbildung als Verkäufer zu machen den willen hat er ja...

aber wenn dann wie vor ein paar tagen das schreiben vom Jugendamt bekommt das sie auch noch das Geld einfordern was er damals bekommen hat tickt er aus....

was ich ehrlich gesagt versehen kann er geht MO-FR manchmal auch Samstag arbeiten und bekommt keine 50 Euro das er da irgendwann sagt er hat keine Lust mehr kann ich ehrlich gesagt nachvollziehen. zumal er eig lieber zu mir möchte weil es trotz allem ein ""Erziehungsheim"" ist... wie da die schwererziehbaren sich verhalten brauch ich keinem erzählen...

 

ich finde es einfach nur traurig das die Ämter alles mögliche einziehen und verlangen und haben wollen was Jahre schon zurück liegt.... und andere bekommen es in den ..... geschoben.....

mein nächster schritt wird dann doch dieser sein wie mir von euch geraten wurde zu einem Anwalt zu gehen und mich beraten zu lassen.....

 

Vielen Dank

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Kommentar von Herb3472
01.12.2015, 12:40

Und gerade bei den Umständen, die Du soeben erzahlt hast, würde ich eher für eine WG plädieren. Die Sozialvereine sind für ihre Abzockmethoden oft berüchtigt, und die haben auch Juristen, die mit allen Wassern gewaschen sind. Ein Anwalt wird Euch da möglicherweise nicht viel helfen können, trotzdem: einmal anfragen ist sicher sinnvoll.

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Da es sich hierbei im ein sehr komplexes Thema handelt, würde ich mich an einen Fachanwalt wenden.

Eine Erstberatung ist idR nicht sehr teuer und falls ihr dazu finanziell nicht in der Lage seid, habt ihr ein Recht auf Beratungshilfe oder auch Prozesskostenhilfe durch den Staat.

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Kommentar von Xanna92
01.12.2015, 10:39

Ja das wäre wohl dann der nächste Schritt. Stimmt das Thema ist sehr Komplex und raubt einem echt die nerven. Deshalb wollte ich mal schauen ob sich hier vllt jemand auskennt oder das selbige oder etwas ähnliches schon mal hatte.


Ich danke dir für die Antwort :) Anwalt wird die Nächte Stufe sein...

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