Selbstauskunft für MDK

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hallo. Ich kenne soetwas nicht. Man führt in der Regel ein Pflegeheft wo alles drin steht wann man was macht. Befunde dabei, dann hat der MDK alles. Man wird ja auch befragt. Und so ein pflegeheft ist eine gute Sache. Vergesse nicht zu schreiben ZB .Mutter hat 15 x am Tag ein Glas Saft bekommen. Das alleine macht schon 15 Minuten aus die entscheident sein können.Toilettengang, Duchen - Baden, Kämmen, Zahnpflege, Finger und Fußnägel schneiden, Ankleiden und Auskleiden. Ins Bett helfen, beim Laufen helfen oder wnen sie im Rollstuhl sitzt, wie oft du sie da raus holst. Essen hinstellen oder Füttern, Medikamente geben, Brille putzen, Hörgerät reinigen, wenn sie inkontinent ist, auch wenn sie nachts versorgt werdne musstm weil sie eingenässt hat. Bett abziehen und wieder überziehen, Mutter waschen und neues Nachthemd anziehen, dabei eben dass du sie aus dem Bett holen musst und wieder rein, auch Arztfahrten gehören zur Pflege. Ihc denke das meinst du. Das ist aber kein Bogen, sondern man kauft sich herkömmliches Schreibheft und hält dort alles mit Uhrzeit fest. Und hier zählt jede Minute. Es gibt sonst Fragebögen bei der ambulanten Pflegestation. Aber da steht nicht alles drin. Besser selbst machen. Tammy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

im Allgemeinen wird ein Pflegetagebuch empfohlen. Meiner Meinung nach ist das absoluter Unsinn. Wenn die Inhalte eines solchen Pflegetagebuchs positiv zur Entscheidungsfindung dienen würden, hätten wir weniger ungerechtfertigte Ablehnungen!

Hier gilt wohl eher die alte Regel: Einer sagt es vor und die Anderen plabbern es nach!

Einen Selbstauskunftsbogen, wie Sie ihn nennen, schicken einige Pflegekassen oder der MDK selbst, wenn der Termin zur Begutachtung angekündigt wird.

Im Normalfall liegen dem Gutachter (w/m) alle relevanten Daten bereits vor und es folgt die persönliche Befunderhebung inklusive ausführlicher Befragung der Pflegeperson(en), meist pflegende Angehörige.

Natürlich gilt das nur dann, wenn der Gutachter (w/m) sich ausnahmsweise ordnungsgemäß verhält. Die Realität sind häufig anders aus.

Da statistisch nur rund 7% überhaupt Widerspruch einlegen, aber rund75% aller Ablehnungen nicht Richtlinienkonform entstanden sind, lohnt sich immer ein Widerspruch, sollte es zu einer Ablehnung kommen.

Da solche ablehnenden Bescheide nur allzu oft sehr willkürlich sind, lohnt es sich nicht, dass Sie sich vor einem solchen Besuch unnötig verrückt machen. Sie hätten es im Zweifel sowieso nicht ändern können.

Bleiben Sie standhaft, wehren Sie sich, wenn es nicht gleich klappt und nehmen Sie sich auf jeden Fall professionelle Hilfe, falls ein Widerspruch zur Erreichung einer Pflegestufe notwendig ist.

Das alles ist viel wichtiger, als ein Selbstauskunftsbogen für den sich im Zweifel niemand interessiert.

Mit freundlichem Gruß P. Schneider

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?