Selbst wickeln? Wie geht das?

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1 Antwort

Subox Mini - das ist die hier oder ? : https://dampfdorado.de/kangertech-subox-mini-starterkit ... wenn ja, isses einfach weil da ein Selbstwickelkopf dabei ist und auch das fürn Anfang allerwichtigste Zubehör wie Schraubendreher und ein Packerl Muji-Watte und ne erste Wicklung ist da drin auch schon verbaut (dürfte 0,50er Kanthal Draht sein)...

Was du jetzt machen musst: schneid von dem Wattepad nen Streifen ab, der etwas dicker als der Innendurchmesser der Drahtspule in der RBA ist, acht dabei auf die Faserrichtung - immer mit dem Faserverkauf schneiden und nicht quer dazu. Dann schraubst du das Deckelchen von der RBA und nimmst die Kammerhülse runter. Jetzt kannst du den Wattestreifen durch die Drahtspule ziehen, dabei sollte sich die Wicklung nicht verziehen, aber die Watte sollte auch nicht zuuu leicht durchgehen (Die Padwatte fällt feucht ein wenig zusammen). Dann beide Enden nach oben biegen und die Kammerhülse wieder aufsetzen so das die Enden in der Mitte sind... dann die Enden knapp über der Hülse abschneiden und nach unten vor die Löcher schieben.. nicht fest stopfen, das soll schon etwas locker sein... jetzt nur noch das Deckelchen aufschrauben und fertig ist der Kopf...

wenn du die RBA komplett neu wickeln willst, brauchste noch ein paar Dinge:

Wenn du anfängst zu wickeln, vergiss erstmal Ohm und all das andere Zeug - mit deiner Subox haste nen regelbaren Akkuträger mit Schutzelektronik und da ist das nicht soo wichtig, entscheidend ist nur, das du keinen Kurzschluß baust, das der Widerstand innerhalb des Bereichs liegt, den dein Akkuträger befeuern kann (das ist mit Edelstahl, Kanthal und NiChrom kein Problem) und das deine Wicklung nicht mehr Leistung braucht als der Akkuträger liefert (und auch das ist kein Thema, wenn du bei den normalen 0,30er bis 0,50er Drähten bleibst).

Bei der RBA siehst du ja, das die Drahtenden unter die Schrauben geklemmt werden. Da ist dann nicht mehr sehr viel Platz zur Kammerhülse - darum führ ich da meine Drähte immer einmal um die Schraube rum so das das Ende wieder nach Innen zeigt - so kommts garantiert nicht in Kontakt mit der Hülse.

Wenn du den Draht um die Wickelhilfe wickelst, halt die Hilfe und ein Drahtende mit der linken Hand und wickel mit der Rechten im Uhrzeigersinn (von dir weg von oben nach unten geführt), dann zieht sich der Draht beim Festschrauben zusätzlich um die Schraube fest, wickelst du entgegen dem Uhrzeigersinn, drehste den wieder lose und unter der Schraube weg... klingt blöd, ist aber so :-)

Dieses Programm ist sehr hilfreich beim Wickeln: http://www.steam-engine.org/coil.asp?mat=ss304&r=0.4&hfnw=17&dia=0.4&id=2.5 - eingegeben ist hier mal ne für die RBA passende Wicklung mit Imkerdraht. Wenn auf der rechten Seite mal das Kästchen "Results" genauer anschaust, siehst du ne Zeile mit "Heatflux" - da kannst du die Leistung erkennen, die eine Wicklung verträgt/braucht... der Wert sollte immer im grünen Bereich sein.. blau wär zu kühl und rot zu heiß. Mehr Windungen ergeben mehr Widerstand und brauchen mehr Leistung, machen aber auch mehr Dampf weil mehr Draht da ist, an dem das Liquid verdampfen kann. Bau ne Wicklung aber nicht zuu breit, auch wenn du denkst "hach da ist ja genug Platz zu den Seiten hin"... so ne Wicklung muss überall von der Luft angeströmt werden können und das klappt nur, wenn die nicht arg viel breiter als das Luftloch darunter ist... mit dem 0,40er Draht würd ich nicht mehr als 8 Windungen bauen, mit 0,30er höchstens 10 und mit 0,50er 6 oder 7. Dazu kommt noch, das eine zu breite Wicklung die Watteverlegung schwer macht - die Watte darf nämlich nirgends geknickt sein sondern sollte immer in Bögen verlegt werden. Viel Draht braucht auch viel Liquid und bei 2,5mm Durchmesser passt nicht sooo viel Watte durch, so das es durchaus zu Nachflußproblemen kommen kann, wenn du zu viel Draht verbaust.

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