Selber gekündigt, bin schwerbehindert, bekomme ich eine alg 1 sperre?bin ratlos.

5 Antworten

Wenn Du "einfach so" gekündigt hast, gibt es eine Sperre. Für andere ist die Arbeit auch nicht angenehm... Wenn Du eine Bescheinigung vom Arzt hast, daß Du diese Arbeit nicht ausführen kannst, kann es sein, daß Du keine Sperre bekommst.

Danke. Eine Bescheinigung bekomme ich,aber bin erst nach der Kündigung zum Arzt.Aber ich habe doch wirkliche Gründe,ich musste auf Deutsch gesagt Sch....aus der Toilette und von den Wänden wischen,und glaub mir das macht keiner lange.Lebe mit meiner Tochter alleine,bekomme ich dann ALG 2 ?Bewerbe mich schon wieder, und habe auch 2 Vorstellungen in den nächsten Tagen.Will ja arbeiten und nicht Zuhause sitzen.

wenn der Arbeitgeber vorher wußte das ein Behindertenausweis vorliegt, muß er damit doch rechnen das etwas nicht gut geht. Bestimmt geht es gut aus, was ich Dir wünsche!!Und lass Dir nicht einreden Du seist faul, der Gesetzgeber macht die Politik, auch für die Wirtschaft, was kannst Du dafür das Du krank bist!?! und keinen Passenden Job findest... Es herrschen einfach schlechte und ungerechte Zeiten! Ich will auch ARBEITEN, MIST! Meiner Tochter wird das Lehrgeld angerechnet weil ich kein Job finde. Kein Wunder das die Jugend nicht ran will. NEUE REFORMEN BITTE! WIR SIND DAS VOLK UND WIR BRAUCHEN ARBEIT

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Die Sperre verstößt zwar gegen unser Grundgesetz (Recht auf Wohnung, Nahrung, Kleidung), aber das Arbeitsamt darf trotzdem Sperren verhängen. Das müsste zwar geändert werden, ist aber noch so.

Wenn man selbst seine Stelle kündigt, wird einem das als "selbst verschuldete Arbeitslosigkeit" ausgelegt. Wenn man erkrankt und nicht kündigt, hat man keine Schuld.

Übelkeit mit Brechreiz sind Krankheitszeichen, auch wenn sie durch die Tätigkeit bedingt sind. Wenn man aus Krankheitsgründen eine Tätigkeit nicht ausüben kann, muss man sich zuerst vom Arzt krank schreiben lassen und kann dann warten bis der Arbeitgeber kündigt. Wenn der Arbeitgeber die Stelle gekündigt hat, (wer erkrankt ist, kann dafür nichts), dann ist die eingetretene Arbeitslosigkeit unverschuldet und das Arbeitsamt kann Dir sofort Arbeitslosengeld geben.

Du kannst jetzt zwei Dinge machen. Als erstes kannst Du Deine Kündigung schriftlich widerrufen und Weiterbeschäftigung beantragen. Dann ein ärztliches Attest einholen über Deine Krankheit und das dem Arbeitgeber und dem Arbeitsamt vorlegen. Der Arbeitgeber soll Dir schriftlich geben, dass er eine Weiterbeschäftigung ablehnt. Den Widerruf Deiner Kündigung und die Ablehnung des Arbeitgebers dem Arbeitsamt vorlegen. Dann ist er daran Schuld, dass Du kein Einkommen hast, und nicht Du. Dann hast Du vielleicht die Chance über ein Widerspruchsverfahren beim Arbeitsamt, dass die Sperre aufgehoben wird.

Weil nicht sicher ist, ob das im Nachhinein noch zu Deinen Gunsten geregelt werden kann, solltest Du jetzt so schnell wie möglich einen neuen Job annehmen und nie wieder den gleichen Fehler machen, selbst zu kündigen. Du kannst beim neuen Job nach einer Woche krank werden und Dich krankschreiben lassen, dann kündigt der Arbeitgeber und Du hast Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Es gibt eine neues Gerichtsurteil, mit dem eine Sperre unwirksam gemacht wurde. Die Gründe bestanden weiterhin aber trotzdem bekam er sein Geld. Der Betroffene hatte auf "aufschiebende Wirkung" geklagt. Frag einen Fachanwalt für Sozialrecht, falls es noch akut sein sollte. Man kann den Regelsatz jetzt trotzdem bekommen. Info gibt es auch auf der Hartz4-Plattform.de .

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Arbeitsrechtliche/Allgemeine Frage?

Guten Morgen liebe "Gutefrage Gemeinde"

Ich benötige eine arbeitsrechtliche Hilfe bzw. allgemeine Tipps wie ich meine jetzige Situation weiter Händeln soll.

Es geht um folgendes. Seit ca. 4 Monaten bin ich in einem sehr kleinen Maschinenbauunternehmen als Konstrukteur beschäftigt. Ich bin absoluter Berufsanfänger in dem Arbeitsfeld. Kurz nach Beginn meiner Beschäftigung wurde ich direkt Projektleiter von einer Maschine mit einem sehr hohen Auftragsvolumen. Es war sofort klar dass in der Zeit die Maschine nicht machbar ist. Die Maschine ist jetzt im Bau. Sie weist ein paar kleine konstruktive Fehler auf. Allerdings bin ich wie ich anfangs schon gesagt habe neu in diesem Bereich und kenn mich mit den Maschinen überhaupt nicht aus.

Allem Anschein nach wird die Maschine auch "Krachen" gehen, da der Geschäftsführer sich mit der Zeitplanung total verschätzt hat. Der Kunde hat uns nun eine alle letzte Chance gegeben. Sollte es bis dahin nicht funktionieren wird er die Maschine ablehnen und es wird sehr eng mit dem Geld, wahrscheinlich muss die Firma Insolvenz anmelden.

Kommen wir zu meinem Hauptproblem. Ich bin jetzt seit knapp 3 Wochen komplett am Durcharbeiten. Also von Montag bis Sonntag . Es gab 2 Wochen wo ich fast jeden Tag 16h gearbeitet habe.

Ich möchte am liebsten sofort Weg. Da ich so langsam auch merke dass der Chef überhaupt keine Fehler einsieht, ich bekomme durch Arbeitskollegen immer wieder mit, wie er die Schuld auf andere schiebt. Da ich notgedrungen der "Projektleiter" bin, bin ich selbstverständlich der schuldige. Ich gehe davon aus, dass ich nach diesem Projekt entlassen werde wenn der Kunde die Maschine ablehnt. Sollte die Firma Insolvenz anmelden wären meine ganzen Überstunden hinfällig. Zuschläge für Wochenendarbeiten und Co. gibt es nicht.

Wie sieht es Arbeitsrechtlich aus? Ich bzw. mein Chef hat ja deutlich gegen das Arbeitsschutzgesetz gestoßen, da ich seit mehreren Wochen durch arbeite und mehr als 10h am Tag arbeite. Wenn ich kündige und dem Arbeitsamt das so mitteile (ich kann das auch belegen da alle Stunden im System festgehalten werden) bekomme ich dann trotzdem eine 3 monatige Sperre? Außerdem habe ich ein bisschen Angst, dass wenn ich in der jetzigen Situation der Firma kündige ich ein absolut miserables Zeugnis bekomme. Da ich sie in Stich lasse, aber auch überhaupt keine Erfahrung habe für die Position als Projektleiter. Ich denke es wird dann auch nicht so leicht einen neuen Arbeitgeber zu finden. Da ich ja gekündigt habe und erstmal "lieber" arbeitslos bin, dazu ein schlechtes Zeugnis...

Welchen Rat habt ihr für mich, was soll ich machen? Mit dem Chef reden bringt nichts...Er ist wie ein kleines Kind, sobald er ein bisschen Gegenwind bekommt rastet er aus und ist bockig. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich kann überhaupt nicht mehr entspannen da ich nur noch an die Arbeit denke.

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Azubi: Angst vor Sperrzeit nach Kündigung. Brauche Rat...

Hallo ihr Lieben,

Es fällt mir nicht einfach, aber ich möchte meine Ausbildungsstelle kündigen. Ich hab derzeit zu viele Probleme. Auf der Arbeit herrscht nicht gerade ein Klima in dem es mir besser geht und alles andere läuft halt auch nicht so prickelnd (Keine Aussicht auf schnelle Besserung). Ich bin nun schon länger krank geschrieben, deswegen sehe ich selbst ein, dass es bevor ich mir nicht selbst geholfen habe, keinen Sinn für mich macht meine Ausbildung so fortzusetzen, die Probleme liegen tiefgehender und sind nicht eben mal schnell zu lösen. So viel dazu. Ich hab halt nun das Problem, dass mir wohl eine Sperre vom Arbeitsamt droht. 3 Monate? Weil ich selbst Schuld am Verlust meines Arbeitsplatzes bin. Gut, das verstehe ich. Aber woher bekommt man Geld in diesen 3 Monaten für essen? Miete? Telefon? Strom?! ... Von irgendwas muss ich ja leben? Ich hab gehört man kann dann Alg II beantragen bis ich Alg I beziehe, aber hab ich das richtig verstanden, dass die dann das Alg I kürzen um ca. 30%? Und noch was: ich habe blöderweise eine Eingliederungsmaßnahme abgelehnt von der Arbeit, weil ich ja wie gesagt eh kündigen möchte, habe gelesen das gibt 2 Wochen Alg Sperre... Dazu? Also drauf? Heißt es also ich bekomme 16 Wochen kein Alg I? Ich blick da nicht mehr so ganz durch....... Bitte um Hilfe. Blöde Kommentare könnt ihr euch sparen. Mir fällt das alles nicht gerade einfach..... Danke.

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