Seit welcher Zeit trägt die Frau weiss bei der Hochzeit?

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3 Antworten

Um 1900 wurden weitestgehend dunkle Farben bei Hochzeiten getragen.
Vor allem blau, braun , grau und besonders schwarz.
Das liegt daran, dass zu dieser Zeit die guten Sonntagskleider zur Hochzeit getragen wurden und diese hielten sich eben in gedeckten Farben. Aus Kostengründen gab es ja meist nur ein "Kirchenoutfit".

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Seit ca. 1920 wurde weitestgehend weiß getragen. Vorher konnten sich die meisten Frauen kein spezielles Kleid leisten, weswegen es keinen Unterschied machte, ob es einfach nur ein elegantes Kleid war, oder ein besonderes Hochzeitskleid.

Übrigens versinnbildlicht weiß heute die Frabe der Reinheit und Unschuld der Frau. Schwangere Frauen die geheiratet haben, durften kein weißes Kleid tragen. Aber in vielen anderen Kulturen steht die Farbe weiß auch für Trauer und Tod, was in der Analogie der Hochzeit früher auch Sinn gemacht hatte, weil mit der Hochzeit das kindliche der Frau beendet wurde und ein neuer Lebensabschnitt begann.

Bei einigen afrikansichen Stämmen war es auch so, dass Jugendliche ein "Übergangsritual" vollzogen haben, indem sie ihren eigenen Tod nachspielten um ihre Kindheit zu begraben und als erwachsene Männer wiederaufzuerstehen.

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Ich meine, dass Königin Victoria das gemacht hat und danach wurde es Mode.

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