Seit wann betreibt die FED in den USA Zinspolitik anstelle von Reservepolitik?

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2 Antworten

Lieber schockdoof,

prima, dass Sie sich für das US-amerikanische Notenbanksystem interessieren. Sie haben hier bereits die Antwort von plazbu erhalten. Seine Antwort ist leider nicht die Antwort auf Ihre Frage. Im Gegenteil: plazbu schreibt eine Verschwörungstheorie (neudeutsch fakt-news).

Das Fed hat ihre Reservepolitik keineswegs aus ihrem
Werkzeugkasten keineswegs gestrichen
.

In den USA gibt es nicht „die“ oder „eine“ USA-Notenbank;
sondern das US-Notenbank-System = bekannt unter der Abkürzung „Fed“ = Federal Reserve System. Das Fed lässt sich mit dem EZB-System hier in Europa vergleichen.

1. Hauptaufgabe: Bestimmung der Geld- und Kreditpolitik und
damit übernimmt das Fed auch (Mit-)Verantwortlichkeit für die konjunkturelle Lage der USA.

Hieraus resultiert z.B. das Ziel, mit den geldpolitischen Maßnahmen eine Vollbeschäftigung zu erreichen.

2. Überwachende und stabilisierende Einrichtung des bundesstaatlich geregelten Bankgewerbes.

3. Stabilität des finanziellen Systems sicherstellen.

4. bestimmte finanzielle Dienstleistungen zur staatlichen Regulierung des Geld- und Kreditwesens zur Verfügung zu stellen.

Um diese o.a. Ziele zu erreichen hat das Federal Reserve
System (Fed) drei sog. geldpolitische Instrumente:

1. Offenmarktoperationen

2. Zinspolitik = Erhöhung oder Verminderung des Zinssatzes für Refinanzierungsgeschäfte

3. Mindestreservebestimmungen.

Das Fed hat ihre Reservepolitik keineswegs aus ihrem
Werkzeugkasten keineswegs gestrichen
. Mehr in der Vordergrund ist allerdings in der öffentlichen Aufmerksamkeit die Zinspolitik getreten.

Die FED gibt sich zwar den Anschein als wäre sie die Staatsbank der USA, ist sie aber nicht. Die FED hat private Besitzer (kann man auch googeln):
Diese Personengruppe regiert durch die Macht über das Dollar-Finanz-System die Politik der Staaten auf dieser Erde:
M.M.Rothschild, Rockefeller, Abraham Kuhn, M. Warburg, Mayer Lehmann-Stern, Nina Loeb, J.P. Warburg, Morgan Grenfell, H. Schroeder, Lord Montague, A. Brown u.a.
Die einzelnen Namen stehen meist für mehrere Personen bzw. Personengruppen die oft miteinander verwandt bzw. verschwägert sind.

Seit gut 100 Jahren leistet die FED ihren Eigentümern gute Dienste. Sie funktioniert für selbige wie eine Kreditkarte, deren Rechnung kontinuierlich vorgetragen, aber niemals bezahlt werden muss.
Auf Kredit konnten die FED-Eigentümer sich mit Hilfe des IFW und der Weltbank nicht nur die Abhängigkeit der Regierungen bzw. Staatsapparate kaufen, indem sie die Staaten zu öffentlicher Verschuldung animierten und damit in die Schuldabhängigkeit bzw. Schuldknechtschaft brachten, sondern sich damit gleichzeitig immer sichere staatliche Zinseinnahmen aus den verschuldeten Ländern besorgen.
Die Länder wurden animiert Kredite aufzunehmen. Für diese Zinsen mussten die Bürger durch immer größere Zwangsabgaben (Steuern) an den Staat aufkommen. Mit dieser Rückversicherung konnten die FED-Eigentümer (private Banken in den USA) ebenso die Sachwerte aufkaufen, für die die Vorbesitzer US-Dollar – also die FED als Kreditkarte – akzeptierten.

Für die FED-Eigentümer blieb das primäre Ziel, die Akzeptanz des Dollar und damit ihrer unlimitierten Kreditfähigkeit nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern weltweit auszudehnen. Heute erst wird sichtbar, dass amerikanische militärische und geheimdienstliche Operationen in der Vergangenheit genau diesen Hintergrund gehabt haben. Erst die Schuldknechtschaft der verschuldeten Regierungen ermöglichte es den FED-Eigentümern, über die Staatsapparate dieser Länder zu gebieten.

Mit dem Aufstieg Chinas zur ökonomischen Weltmacht wandelten sich die Bedingungen für den US-Dollar. Weil auch Japan als Aufkäufer amerikanischer Staatsanleihen krisenbedingt ausfiel und aus Europa ohnehin keine ausreichende Nachfrage nach US-Dollar erwartet werden konnte, geriet die US-Dollar-Nachfrage ins Stocken.

Im Mittleren Osten werden im Moment die letzten Kriege zum Erhalt des Dollar-Systems geführt. Durch die Monetarisierung von Staatsschulden in den USA ist selbst dort das Vertrauen in den US-Dollar angebrochen. Der Bedeutungsverlust des US-Dollar lässt sich auch durch weitere Auseinandersetzungen mit den wirtschaftlich aufstrebenden Ländern der Erde (den BRICS-Staaten) nicht zurückdrehen.

Die Kriege um das Öl, die möglicherweise nur Kriege um die Dollarherrschaft waren, dürften zukünftig überflüssig werden. Es führt kein Weg daran vorbei, dass ein nachhaltiger ökonomischer Wohlstand nur durch wirtschaftliche Leistung - wie am Beispiel Deutschland erkennbar – gehalten werden kann.

Das Betrugsystem der FED, IWF und der Weltbank mit dem Dollarsystem als grenzenlose Kreditkarte ist aufgeflogen und neigt sich dem Ende zu. 

 Die Musik wird in Zukunft in Asien gespielt.

Lies hierzu auch das Buch   //  Drachensturm  Markus Gärtner  //  (googeln)

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