Seit seiner Sterelisation bellt und knurrt unser Hund!

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7 Antworten

Das passiert leider wenn man sich nicht genaustens informiert und vorgefertigte Meinungen z.B. von einem TA übernimmt.

Euer Tierarzt hätte wissen müssen, das es für bellen und knurren und jegliches andere Verhalten IMMER einen Grund gibt, kein Verhalten wird grundlos gezeigt, vielleicht in Euren Augen aber der Hund verfolgt damit ein Ziel!

Des weiteren stellt sich hier die Frage ist Euer Hund KASTRIERT od. STERILISIERT, da gibt es einen Unterschied und den sollte Euch Euer Tierarzt vorhergehend erklärt haben.

Unterschiede gibt es nicht nur beim Eingriff selbst sondern auch bei der Produktion von Hormonen, weiteres dazu entnimmst Du bitte folgendem Link:

http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/hunde/kastration-sterilisation.html

Dazu sollte gesagt sein, wenn ein TA solch einen Ratschlag gibt, dass nach einer Kastra/Steriliastion alles besser werden würde, so setzt man vorsorglich erst einmal einen Chip ein, womit man dann genau beobachten kann ob vorliegendes Verhalten hormonell bedingt ist oder nicht, ergo sehr traurig, dass ein TA solche inkompetenten Aussagen gibt und einfach mal vorsorglich verstümmelt zumal auch die Aussage:"es wäre gut als Krebsvorsorge!" absolut antiquiert ist.

Da hat Euer TA nen guten Reibach gemacht, an einem komplett gesundem Hund mit antiquierten und fachlich inkompetenten Aussagen...

Hier im I-Net solltest Du Dir für vorliegendes Verhalten keine Ratschläge holen, denn keiner von den hier anwesenden kann hellsehen und weiß WARUM der Hund das tut, einen Grund hat es und das kann ich Dir ungesehen versichern, aber welcher das ist ist ungesehen schier unmöglich wirklich zu beurteilen!!!

Das anbellen von Kunden im Geschäft, kann territorial bedingtes Verhalten sein, es könnte aber auch aus Unsicherheit/Angst geschehen, selbiges gilt für andere Hunde. Auch stellt sich mir die Frage wart ihr in einer Hundeschule oder macht er das seit WANN genau?

Sorry, aber einen helfenden und funktionierenden Ratschlag bei solch einem Verhalten über ein Forum einzuholen, wird leider nicht wirklich von Erfolg gekrönt sein.

Also kann ich Dir nur empfehlen, such Euch einen Hundeverhaltenstherapeuten/Hundeschule/Hundetrainer, die definitiv gewaltfrei arbeiten, ohne sinnloses rumgeschreie, ohne Sanktionen in Form von Tritten, Wurfketten oder ähnlichen mittelalterlichen Foltermethodiken und die auch ohne Einschüchterung und Bedrohung mittels Körpersprache arbeiten, auch sollte die Hundeschule sich mit verhaltenbiologischen Vorgängen auskennen und der Unterschied zwischen einer Kastration und einer Sterilisation sollte auch hormonell genau erläutert werden können und dann könnt ihr geeignet und effizient an dem Problem Eures Hundes arbeiten.

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Testosteron macht Hunde mutig. Leider wurde es eurem Hund genommen und es kann sein, dass er jetzt aus Unsicherheit bellt.

Sorge dafür, dass dein Hund keine Gelegenheit hat andere Hunde anzugreifen denn damit möchte er sie sich vermutlich vom Hals halten ("Angriff ist die beste Verteidigung").

Im Geschäft deiner Eltern hilft ihm vielleicht ein ruhiger Ort an den er sich zurückziehen kann.

Und der Besuch einer Hundeschule scheint mir hier angebracht zu sein.

Und Sterilisiert werden, wenn überhaupt, Hündinnen.

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Kommentar von eggenberg1
06.02.2015, 22:06
Und Sterilisiert werden, wenn überhaupt, Hündinnen>

früher hat man bei hündinnen von sterilisation gesprochen bei rüden von kastration-- aber die handhabung der op war die gleiche wie bei einer kastration .

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Hallo VivienneWahl,

Stell Dir einmal vor, Dein Vater oder Ehemann lässt öfter mal den Macho raushängen, wird der dann kastriert oder sterilisiert? Hat das der Hausarzt jemals schon vorgeschlagen?

Hunde bellen, das ist ein kleiner Teil ihrer Hundesprache, warum sie das tun muss man klären oder sich erklären lassen. Das kann man aber nicht virtuell ohne Hund und jeweilige Situation zu sehen welche Bellen hervorruft.

Bellen hat nichts mit Machoverhalten zu tun. Bellende Hunde beissen nicht, dieses Sprichwort soll verdeutlichen, dass Bellen oft dick aufgetragen ist um Hund unsicher machendes zu verscheuchen.

Wird nun ein unsicherer Hund kastriert können gewisse Stresshormone ihren ausgleichenden Gegenspieler verlieren.

Zur Vorbeugung vor Erkrankung zu kastrieren, dazu geb ich Dir diesen Link zu lesen:

....siehe Kommentar.

Ganz ehrlich, um Dir und Deinem Hund wirklich einen hilfreichen Rat zu geben, dazu darf und kann man Dich nur zu einem vor Ort bei Euch wirkenden Hundefachmenschen schicken.

Unter Deiner PLZ und den Suchbegriff animal learn, BerufungHund, Cumcane, dog-Inform, easy dogs, IBH-Hundeschulen, Markertraining findest Du gut ausgebildete Hundespezialisten bei Dir vor Ort welche Euch mit ein paar Einzelstunden wirklich helfen können.

Erfolg wünscht YT

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Was Ihr tun könnt? Euch mit Hundeverhalten beschäftigen, Euch eine gewaltfrei arbeitende Hundeschule/Hundeverhaltenstherapeutin suchen und endlich mal anfangen, den Hund zu führen, Vertrauen aufbauen etc.

Kein Hund macht irgendetwas grundlos. Wenn in diesem Falle jemand etwas grundlos gemacht hat, dann war es die Tierärztin mit der OP.

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Der Rüde war bei der Kastration nicht richtig Betäubt gewesen, das wird für euch ein Problem, hab im Vorfeld schon einmal gemeisselt: Eine Wund, die jeamdem oder was zugefügt wurde,verheilt zwar,aber eine einfache Feder über die Wunde,bringt alles zum Vorschein

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Kommentar von Certainty
06.02.2015, 10:40

Da komm ich jetzt nicht mit. Was hat die Betäubung mit dem Verhalten zu tun?

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Nur weil ein Hund den Macho raushängen lässt, muss man ihn doch nicht direkt kastrieren. Es gibt so viele unkastrierte Rüden die auch super hören, das ist meist reine Erziehung. Und nicht nach jeder Sterilisation/Kastration verändert sich das Verhalten, vor Allem, wenn es gar nicht hormonell bedingt war, sondern einfach eine falsche Erziehung als Grund hatte.

Geht damit mal zu einer Hundeschule, da ist wohl noch einiges nachzuholen.

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Kommentar von VivienneWahl
06.02.2015, 11:47

Danke für deine Antwort Certainty. Sicherlich hast du da in einigen Dingen recht, jedoch habe ich keine konkrete Antwort auf meine Frage bekommen. Er ist nicht schlecht erzogen und wir haben ja keine Probleme mit unserem Hund. Wir lieben ihn sehr und er ist der beste und gutmütigste Hund den ich kenne. Ich wollte eigentlich nun nur von euch hören ob jemand eine Idee hat wie man ihm das knurren und bellen im Geschäft und zu Hause wieder abgewöhnt was er vorher nie getan hat.

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ihr wolltet die erziehung umgehen und habt gedacht ,wenn er kastriert wird, dann regelt sich das von allein, dann wird er ein lamm anstatt ein stier zu bleiben , noch unterstützt von einem tierarzt , der wohl gern verdient ,aber keine gute beratung macht .

-- nun habt ihr den beweis , das eine kastration niemals eine ordentliche erziehung ersetzt- es ist nicht von der hand zu weisen, dass die erziehung eines hundes einfache geht , wenn er sich nicht mehr von artgenossen ablenken läßt ,aber erziehug ist eben das A und O ob kastrat oder original..

also bitte euer hund könnte noch schmerzen haben VON der kastration darum bitte noch mal zum tierarzt und nachsehen lassen ..

dazu kommt, dass er doch jetzt keine hormone mehr hat , ,wie verhät sich eine frau , der die eierstöcke oder die gebährmutter entnommen wurde?-- sie wird zickig , durch die plötzlich fehlenden hormone-- es wird eurem hund ähnlich ergehen

.. er ist jetzt total verunsichert-- war es vermutlich vor der kastration schon , weil ihr ihm NICHT klar gemacht habt, dass nicht ER das kommando bzw. die aufsicht übernehmen muß ,sondern dass IHR das macht. --also sucht euch mal -- wenn organisch alles okay ist-- einen guten trainer, der zu euch nach hause kommt und vor ort mit euch trainiert. aber bitte jemanden ,der ohne gewalt arbeitet . euer hund muß lernen, dass er sich gemächlich zurücklegen kann , weil ihr als halter vollkommen in der lage seid, alle vorkommnisse selber zu regeln , das muß er nicht machen .. diese einstellung nimmt ihm den stress unter dem er jetzt total steht ,und er kann sich beruhigt in seinem korb zurückziehen .

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