Seit Jahren keine Träume? Wie träumt man?

8 Antworten

Es gibt eine Theorie die besagt, dass im Traumerleben vor allem die Dinge emotional verarbeitet werden, die uns tagsüber beschäftigt haben. Dies geschehe immer, auch wenn man sich nicht an Träume erinnere.

Jemand der viel Stress hat, kann also entweder bedrückende Alpträume haben, weil er sich so belastet fühlt, oder aber wunderschöne, die als Stresskompensation dienen. Vielleicht träumt er auch gar nicht, weil er einfach nur kaputt ist vom stressigen Tag.

In allen drei Fällen würde das Bewusstsein lediglich den gleichen Tagesfaktor - Stress - auf bestimmte Weise verarbeiten. Ob man dass dan tatsächlich bewusst träumt oder nicht, sei dabei nicht von Belang.

Jeder Mensch träumt jede Nacht Träume. Es kann sein das man den Traum vergisst und man meint man träumt nicht. Sie können ja wenn sie aufwachen den Traum so schnell wie möglich aufschreiben.

Träume werden im Schlaf produziert. Um sie aber abzuspeichern, muss das Gehirn wach sein. Wer also nachts seltener aufwacht, hat weniger Zeit, seine Träume zu archivieren. Und kann sich dann natürlich am nächsten Morgen nicht daran erinnern. Denn was nicht gespeichert ist, lässt sich auch nicht abrufen. Die Neigung für solche nächtlichen Wach- und Speicherphasen scheint von der Aktivität einer speziellen Hirnregion abzuhängen, die von außen auf das Gehirn einkommende Reize verarbeitet.

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