Seid ihr im Konflikt Israel-Palästina auf der Seite Israels oder Palästinas?

34 Antworten

Ich bin auf der Seite von Israel und der Palästinenser, die den Terrorismus und die Gewalt ablehnen und sich einfach nur wünschen, in Frieden zu leben.

In einem Bericht habe ich mal gesehen, dass israelische und palästinensische Kinder in einem Kindergarten und einer Fußballschule ohne Berührungsängste und Vorurteile völlig friedlich und freundschaftlich miteinander umgegangen sind und gespielt haben. Warum schaffen Kinder das, was Erwachsene nicht mehr hinbekommen? Was können Erwachsene von diesen Kindern lernen?

Wenn man den Konflikt betrachtet, muss man bedenken, dass Großbritannien und die UNO an der Situation im Nahen Osten großen Anteil haben. Das gilt auch für die Konflikte in Syrien und im Irak. Als die Grenzen der Länder im Nahen Osten und in Afrika von den ehemaligen Kolonialmächten (vor allem von Großbritannien und Frankreich) festgelegt wurden, wurde keine Rücksicht auf ethnische und religiöse Aspekte genommen und die Konflikte waren vorprogrammiert.

Ich bin auf der Seite des Friedens.

Einseitige Ansprüche werden nach meiner Ansicht dauerhaft keine Lösung bringen. Mit weniger Hardlinern auf beiden Seiten wäre für mich auch eine Zwei-Staaten-Lösung denkbar.

Da kann man nicht einer Seite den "schwarzen Peter" zuschieben - so einfach sind internationale Beziehungen nicht.

Friedensprobleme der Palästinenser

Ich sehe das Problem vor allem darin, dass die Palästinenser vielfach noch unter der ideologischen Kontrolle von Terrororganisationen wie der Hamas und Hisbollah stehen, die ihnen blinden Hass gegen Israel einreden.

Bereits Kinder werden mit Computerspielen, in denen  man Juden tötet, auf eine gewaltbereite Schiene gebracht. Dann wird Völkerverständigung schwierig.

Die Palästinenserregierung und die Hamas betrügen zudem die Palästinenser.

So gibt es täglich Lebensmittellieferungen aus Israel, die von der Hamas beschlagnahmt und umetikettiert werden, damit das Feindbild Israel aufrecht erhalten werden kann.

Während Israel als Feind dargestellt wird, versorgt Israel sogar verletzte palästinensische Terroristen medizinisch - und die Familie von Palästinenserpräsident Abbas lässt sich in israelischen Kliniken behandeln (aktuell liegt der Bruder von Abbas in einem israelischen Krankenhaus).

Angebliche Hilfslieferungen oder Schmuggelaktionen aus anderen arabischen Staaten sind deswegen nicht nur überflüssig, sondern dienen oft nur der Waffenlieferung an die Terroristen.

Baumaterial, das von Israel für den Wiederaufbau der Palästinensergebiete geliefert wird, fließt stattdessen in den Bau der "Terror-Tunnel", die von Gaza nach Israel führen, damit Terroristen ins Land gelangen und Anschläge verüben können.

Sogar von Israel gelieferte Elektrizität wird abgezweigt und für die Beleuchtung der Terror-Tunnel genutzt.

So lange die palästinensische Bevölkerung sich noch durch propagandistische "Israel schlachtet Kinder ab" Aktionen beeindrucken lässt, ist Frieden schwierig.

Zwischenfälle, wie die unverhältnismäßige Gewalt einzelner israelischer Soldaten werden dazu genutzt, Israelis zu Monstern zu stilisieren. So wird die Bevölkerung zugleich verängstigt und aufgehetzt.

Friedensprobleme der Israelis

Die Siedlungspolitik Israels und der Abriss der Häuser von Angehörigen palästinensischer Terroristen, sind ein offensives Vorgehen, das verständlicherweise bei Palästinensern viel Unmut erregt.

Politisch ist Israel einfach müde, dass über Jahre hinweg täglicher Beschuss mit Qassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen erfolgt und Friedensgespräche von Terroranschlägen zunichte gemacht werden.

Auch, dass die palästinensische Regierung ständig meint, Israel vor irgendwelchen internationalen Organisationen verklagen zu müssen und provokativ Straßen und Plätze nach Selbstmordattentätern benennt, schürt in der Regierung massive Vorbehalte.

Boykott-Aufrufe, wie die der BDS-Aktivisten, gegen Produkte aus israelischen Siedlungen im Westjordanland schaden zwar vor allem den dort mehrheitlich beschäftigten und gerecht bezahlten Palästinensern - friedensstiftend sind diese Aktionen definitiv nicht.

Diese Frustration wird von politischen Hardlinern in Israel für ihre Zwecke genutzt und politische Annäherungsversuche dadurch untergraben.

In Israel selbst leben Palästinenser mit der übrigen Bevölkerung oftmals friedlich zusammen und es besteht bei Israelis mehrheitlich überhaupt kein Interesse an militärischen Konflikten.

Das Problem sind somit konservative Politiker.

Zusammenfassung

Die Friedensprobleme auf beiden Seiten sind unterschiedlich.

Während die Palästinenser das Problem haben, von gewalttätigen Terror-Organisationen kontrolliert zu werden, hat Israel vor allem innerpolitische Probleme damit, eine gemeinsame, friedensorientierte Linie zu finden.

Da die Vereinten Nationen eine einseitige pro-palästinensische Linie verfolgen, können sie keine brauchbare Vermittlerrolle einnehmen.

Die Darstellung der UN als pro-palästinensisch empfinde ich als einseitig ... faktisch wurden (und werden) Völkerrecht gebrochen.

Menschenverachtend wird auf beiden Seiten gehandelt , aber Israel ist der wirtschaftlich Stärkere und spielt diesen Faktor aus...eine wirkliche Chance sich wirtschaftlich zu entwickeln wurde nicht zugelassen. Kritiker dieses vorgehens müssen sich dem Vorwurf Antisemit zu sein anhören.

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@Grillmax
Menschenverachtend wird auf beiden Seiten gehandelt , aber Israel ist der wirtschaftlich Stärkere und spielt diesen Faktor aus...eine wirkliche Chance sich wirtschaftlich zu entwickeln wurde nicht zugelassen. Kritiker dieses vorgehens müssen sich dem Vorwurf Antisemit zu sein anhören.

Abslout korrekt

Israel nutzt die Opfer des Holocaust um seuine eigenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu "legitimieren" -> auch siehe "Best of Norman Finkelstein"

Die Darstellung der UN als pro-palästinensisch empfinde ich als einseitig ... faktisch wurden (und werden) Völkerrecht gebrochen.

JA

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Eindeutig auf der Seite von Palästina.

Sie beanspruchen das Westjordanland, den Gaza-Streifen für sich und lassen es nicht zu das Palästina ein eigener Staat sein soll, aber wissen es zu schätzen „ihr Land“ mit Raketen in Gaza zu bombardieren, „ihr Land“ abzuschlachten, und wissen es sehr zu schätzen Ihre militärische Übermacht auszunutzen indem sie jüdische Siedlungen aus Provokation vermehrt und vehement ausbauen. Natürlich ist es für die israelische Kolonialmacht selbstverständlich, „ihr Land“ zum Westjordanland mit einer Grenzmauer zu überziehen die hunderte von Kilometern lang ist.

Solange solche zionistischen, im Prinzip der faschistischen Gesellschaftsführung kognitiv beschränkte Politiker in Israel vorherrschen wie Netanjahu und Scharon (der verstarb), die eine Unabhängigkeit eines Kurdistan befürworten, alle Nachbarländer provozieren und den Frieder im Ausland gefährden, und ihren eigenen schützen wollen mit ihrem „Herrchen“ USA und Atomwaffen im Nacken, können sie sich alles leisten.

Vorallem die völkerrechtswidrige Annektierung, Zerbombung und Vertreibung von Syrern auf den Golan-Höhen.

Israel ist ein Terror-Staat. Solange die intrigante, hinterlistige Politik und Führungsriege nichts ändert.

Unvergessen sollte dennoch erwähnt werden, das die Hamas auch keinen Grund hat, einzelne provokative Präventivschläge gegen einen überstarken Feind abzuliefern, nur weil sie die Menschen unterdrücken. Palästina hat seine Unabhängigkeit verdient. Eine Frau muss auch nicht bei einem Mann bleiben, der sie ständig erniedrigt, schlägt, und benachteiligt. Und wenn sie einmal zulangt, dann bekommt sie es mindestens dreifach zurück. Misshandlungslogik = Israel —> Palästina.

Zerstört erstmal alle Medien, denn Medien werden von Menschen gemacht, die ihre eigene Meinung haben, und verfälschen ihr Bild von der Wahrheit. Ein Diktat. Die vierte Macht.

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