Seid ihr gute Menschen?

Das Ergebnis basiert auf 60 Abstimmungen

Sonstiges 58%
Ich bin ein guter Mensch 35%
Ich bin ein Böser Mensch 6%

58 Antworten

Definiere doch erst mal "gut" und dann auch gleich das Gegenteil "böse".

Wer definiert das denn überhaupt?

Beispiel:

Eine Mutter schlägt ihr Kind.

Ist das gut oder ist das böse?

Betrachten wir zwei unterschiedliche Beweggründe:

  1. Die Mutter ist gestresst und das Kind nervt die ganze Zeit und gibt auch nach dem gefühlten 1000sten Mal keine Ruhe. Die Mutter wird aggressiv und schlägt das Kind.
  2. Die Mutter ist beim Kochen und das Kind will die ganze Zeit "mitspielen" und hantiert die ganze Zeit auf dem Herd herum. Es hört nicht auf die Warnungen und bekommt eine geknallt, damit es sich nicht die Finger verbrennt.

Was ist gut und was ist böse?

Der zweite Fall ist recht einfach, doch spielen wir den ersten Fall weiter:

Die Mutter ist gestresst, weil sie 3 Jobs gleichzeitig macht, um ihr Kind versorgen zu können, gar nicht mehr zu irgend einem Gedanken vor lauter Sorgen und Nöten und Arbeit kommt und kann wirklich vor lauter Überarbeitung und Stress nicht mehr klar denken, weil auch noch da Jugendamt im Nacken sitzt und ihr das Kind wegnehmen will, weil sie nicht genug Geld hat, um ihr Kind ordentlich zu versorgen. Währenddessen überspannt das Kind den Bogen und die Mutter kann nicht mehr Klar denken und schlägt nur noch zu.

Ist das gut oder böse?

Hier wird es schon recht unscharf, eine genaue Definition finden zu können und das war nur ein wirklich simples Beispiel.

Die eigentliche Frage ist doch, ist die Absicht gut oder böse oder ist es die Tat?

Gehen wir einen Schritt weiter:

Wir alle haben gelernt, dass das Töten eines Menschen böse ist. 3 Fälle dazu:

  1. Ein Mensch tötet einen anderen Menschen, um zu verhindern, dass dieser einen dritten Menschen tötet.
  2. Ein Mensch schaut nur zu, wie ein anderer Mensch einen dritten Menschen tötet, weil er sonst selbst diesen Menschen töten müsste.
  3. Ein Löwe tötet einen Menschen, weil er Hunger hat.

Wer ist gut und wer ist böse?

Das ist schon jenseits aller klaren Grenzen von Gut und Böse.

Die Wahrheit ist, es liegt immer im Auge des Betrachters und seiner Definition von Gut und Böse.

Im ersten Fall ist der erste Akteur für den Betrachter ein guter Mensch, für den das Leben des dritten Menschen am Wichtigsten ist.
Im zweiten Fall ist der erste Akteur für den Betrachter ein guter Mensch, für den der Schutz des Lebens per se am Wichtigsten ist.
Im dritten Fall ist der Löwe der Böse, weil der Betrachter eher auf Seiten seiner eigenen Spezies steht und er nicht erkennen kann, dass der Löwe gar nicht anders konnte.

Du siehst, die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters und dort liegt auch der Unterschied zwischen Gut und Böse. Doch diese Wahrnehmung des Betrachters basiert auf seinen Idealen und Gefühlen und nicht auf Fakten oder Wissen.

Deshalb ist die Definition von Gut und Böse immer auch eine emotionale Frage und kann nicht endgültig geklärt werden, solange nicht jeder dasselbe fühlt und denkt. Und Gott bewahre uns davon, denn das wäre kein lebenswertes Leben mehr. ;)

Das ist übrigens mein persönliches "böse".

Unterm Strich bleibt nach dem Wegfall aller emotionalen Wertungen kein Gut und Böse übrig.

Daher kann auch jeder von sich behaupten, ein guter Mensch zu sein, doch es wäre schnurzpiepegal! Denn wer oder was gut oder böse ist, entscheidet nicht das Individuum für sich selbst, sondern die Betrachter mit ihren Werten und Emotionen.

So kannst Du selbst die besten Absichten haben und auch das Beste tun, was sogar nachweislich einen positiven Effekt haben wird, doch wenn alle anderen Dich dafür für ein Monster halten, dann bist Du eben ein böser Mensch – für alle anderen – darfst Dich selbst aber trotzdem für einen guten Menschen halten.

Und selbst wenn die Geschichte Dich nach 1000 Jahren für den besten, edelsten und "gutesten" Menschen bejubelt, ist dies dennoch ihre Wertungen und Emotionen zu Deinen Taten.

Es gibt kein Gut und Böse in der Absolutheit der Frage. Es gibt nur Wahrnehmungen von Gut und Böse und die sind so verschieden wie es Menschen auf der Welt gibt, die über Gut und Böse urteilen können.

Ich halte mich übrigens für einen guten Menschen, obgleich ich weiß, dass es so Einige gibt, die mich für ein riesen Ar***loch halten. Das können Dir Einige hier inzwischen bestätigen. Für mich zählt nur, was unterm Strich bei raus kommt und ich haue Kinder, die auf die Herdplatte fassen wollen, weil ich einen besseren Überblick habe und das gefällt einigen Kindern eben nicht.

Aber ich weiß auch, dass es irrelevant ist, was ich von mir selbst halte. Darum kann ich leider keine konkrete Antwort auf Deine Frage geben.

Manchmal gibt es eben keine klaren Antworten.

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Sauber Aalder! Wenn schon philosophisch - dann auch tiefer denken und Behauptungen infrage stellen. Und vor Allem - mein Lieblingsdingsi - Definitionen, Definitionen, Definitionen! Sonst haben wir hier den üblichen shitstorm.

Die Definition ist der Beginn der Weisheit (Plato) - glaubich

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Hier hat sich einer Gedanken gemacht und viel der (kostbaren) Zeit investiert, Respekt dafür.

"Nur" das Mutter Kind (oder Vater Kind) Beispiel finde ich etwas unglücklich gewählt. Erstens (zumindest in diesem Land) wird das Jugendamt sicher nicht wegen zu wenig Geld anklopfen, sondern wegen der Gewalt, die eine Mutter / Vater gegenüber ihrem Kind ausübt. Der Staat sorgt zumindest dafür, dass Eltern und Kind soviel Geld zur Verfügung haben, dass man nicht an Hunger, Durst oder dem fehlenden Dach über dem Kopf leiden muss.

Ob das nun ausreichend ist oder nicht, das ist eine andere Frage, aber existenziell gibt es in D keinen finanziellen Mangel.

Zur Macht - und Gewaltausübung der Mutter (des Vaters). Gewalt und Macht (und nichts anderes ist es) an einem Lebewesen auszuüben, das körperlich und oder geistig unterlegen ist, ist niemals entschuldbar, erklärbar oder besitzt gar einen Rechtfertigungsgrund, auch und besonders keine Überforderung, finanzielle Nöte oder kritische Situationen. Es ist dem Erziehungsberechtigten immer möglich, eine andere Lösung des Problems zu finden, egal in welcher Ausnahmesituation er / sie sich befinden mag.

Diese beschriebene Mutter schlägt ihren 17 Jährigen Sohn in derselben Situation auch nicht, wenn er mit 100 kg, durchtrainier und 1,90 m groß aufgebäumt vor ihr steht, das kann mir keiner erzählen.

Ergo nutzt sie ihre Körperlichkeit bzw. ihre Macht dem Kind gegüber aus, um ihre Unzulänglichkeit, die Situation lösen zu können zu kompensieren.

Dies ist zumindest nicht gut und das stelle ich als klare Antwort heraus.

Ansonsten, Hut ab (wenn ich mir das erlauben darf)!

Herzlichst

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@smocan77

Meine Beispiele sind hypothetische Fälle und die müssen nicht wirklich an der Realität ausgerichtet werden. Es sollte lediglich eine mögliche Motivation einer solchen Tat näher erklären.

Abgesehen davon sind die Jobcenter – denn die wären für diese Grundsicherung zuständig – knallhart und gnadenlos. was das Abwimmeln durch Lügen und Verweigerung betrifft und wer denkt da in seiner Verzweiflung schon daran zum Rechtsanwalt zu gehen und sein Recht einzufordern, zumal dies dann auch Monate dauern kann, in welcher Zeit dann wirklich Hungers-Not entsteht. DAS kümmert die Jobcenter gar nicht und es gibt hierzu sogar Dienstanweisungen! Nicht umsonst haben sich ganze Anwaltskanzleien inzwischen hierauf spezialisiert, denn der überwiegende Teil der Bescheide ist falsch und teilweise werden die Bedürftigen gleich an der Tür abgewimmelt, so dass noch nicht mal ein anfechtbarer Bescheid ausgestellt wird.

So viel zu Realität, ist aber auch nicht das Thema, nur um mal den neuen Rechtsalltag in diesem Land zu verdeutlichen. Wer arm ist, hat zwar seine Rechte – z.B. auf Grundsicherung –, sie werden aber vom Staat (den Behörden) verweigert und mit Füßen getreten!

Auch Deine Aussagen zur Macht - und Gewaltausübung der Eltern gegen ihre Kinder ist eine tolle Idee in einer idealen Welt, aber auch fern jeder Realität im Alltag und gerade in Bezug auf instinktgesteuerte Ausnahmesituationen. Wen ein Mensch überstresst ist, reagiert er automatisch aggressiv. So sind alle Lebewesen gebaut, die Adrenalin produzieren. Hier in solch einer Ausnahme-Situation zu erwarten, klar und Besonnen zu bleiben, ist utopisch. Deshalb sind es Ausnahme-Situationen und hier sind einfach die höheren Gehirnfunktionen deaktiviert. Das muss man trainieren und welcher junge Mensch beherrscht das schon!

Aber auch das ist nicht das Thema, denn hier geht es nicht um das Ideal, sondern um das was passiert, wenn man nur noch Mensch ist.

Und bei dem 17-jährigen Muskelpaket, holt man die Polizei, wenn der so viel Mist gebaut hat, dass der Schaden so schlimm ist. Da ist es dann auch zu spät für eine Ohrfeige, denn die hätte er als Kind gebraucht.

Körperliche Disziplinierung ist nicht grundsätzlich verkehrt. Wenn sie erforderlich ist, ist sie sogar ein erforderliches Mittel, um das Kind vor größeren Problemen zu bewahren. Ein 17-jähriges Muskelpaket, dass so derbe viel Mist gebaut hat, dass sogar die Mutter ausrastet, bei dem ist in seiner gesamten vorherigen Erziehung richtig viel an Strafe versäumt worden. Kindern kann man nicht erklären, nicht auf die heiße Herdplatte zu fassen, denn sie haben nie die Erfahrung gemacht, was die Konsequenzen sind. Darum geht es beim Lernen, die Konsequenzen zu begreifen. Wer das nie lernt, weil er nur gepampert wird, der wird als Erwachsener ein richtig rücksichtsloses Ar***loch werden und im schlimmsten Fall sogar richtig gefährlich.

Es ist nicht alles so einfach. Es gibt für jeden Fall ein angemessenes Verhalten und das beinhaltet Nachsicht und Härte gleichermaßen, aber eben fallbezogen.

Deine klare Antwort ist leider nicht realitätsbezogen. Wir haben uns als Gesellschaft von einer Prügel-Gesellschaft zu einer Kuschel-Gesellschaft verwandelt und beides ist der denkbar schlechteste Weg. Das Erste führt nur dazu, dass alle prügeln und das Zweite führt nur dazu, dass alle ganz liebe Worte finden, sich aber benehmen wie rücksichtslose Ar***löcher. Da weiß man gar nicht, für welches Übel man sich entscheiden soll, die verlogenen Kuschel-Egoisten oder die ehrlichen Brutalos.

Nun ja, der Punkt ist, ich mache mir zu all diesen Dingen nicht erst Gedanken, wenn solche Fragen auf den Tisch kommen. Darum hatte ich auch die Zeit, alles von allen Seiten zu betrachten und den Problemen auf den Grund zu gehen. Das wollte ich eben auch mit diesen Beispielen verdeutlichen, dass man eben nichts einfach nur oberflächlich betrachten darf! Wer sich nie die Mühe macht, hinter den Vorhang zu schauen, der wird nur sich selbst täuschen.

Es löst aber keine Probleme.

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@MarkusGenervt

Zum Thema lernen und "Darum geht es beim Lernen, die Konsequenzen zu begreifen"..., das werden wir nicht 1:1 aufdrösseln, allerdings ist das erstens einesehr undifferenzierte Definition von "Lernen", höchstens ein Teilaspekt des Lernens durch Konditionierung und Lernen durch Irrtum, also intentionales Lernen. Wir werden das hier nicht nährer betrachten, denn Lernmethoden, Lernziele und Instrumente würden hier sicherlich den Rahmen sprengen.

Eine ist jedoch eindeutig, körperliche Disziplinierung hat keinerlei Lerneffekt, ist ein längst überholter Ansatzpunkt, den wir zum Glück aus der Pädagogik verdrängt haben, da er völlig nutzlos und sinnfrei ist. Das hat nun nichts mit deiner "Kuschel-Gesellschaft" zu tun (ich sehe antiautoritäre Erziehung auch sehr skeptisch), hier liegt die Problematik ganz ander begründet, aber sicher ist, Machtausübung ist das falsche Mittel und auf Kinder bezogen schlicht Anwendung von Gewalt (ja, ich bin Vater und mein Sohn hat gerade Dauerkoliken, nein, auch nach stundenlangem Schreien, gibt es hier kein Ablegen, anschreien, schütteln und co. das hat nichts mit Verweichlichung zu tun, sondern mit Liebe!)

Ich erzähle hier nichts von Blumenwiese, sondern von Realitäten und meinen Erfahrungen. Dabei habe ich 80 Mitarbeiter in Alleinverantwortung zu "führen", bin zur Geschäftsführung zusätzlich als Ausbilder tätig, in dieser Funktion habe ich einige Azubis aus zerüttetet Familien und damit heftige Problemfälle, dazuhin arbeite ich ehrenamtlich als Berufspädagoge, bin Ehemann und Vater, weiß also durchaus, wie die "Welt da draußen läuft" und eines läuft niemals "Gewalt", androhung von Gewalt und Machtausübung durch Körperlichkeit. All das hat nichts mit "Verweichlichung" zu tun, sondern sehr wohl den Aspekt von "gut und böse" in sich.

Anfangs hast du recht vielschichtig argumentiert, diesen Boden hast du mit dieser verbitterten Reaktion verlassen, belassen wir es dabei, der Stachel scheint tief zu sitzen.

Ich wünsche alles Gute und glaube nicht, das ich nun denke, du wärst nun dadurch ein Exempel für "böse", sicher nicht, nur gezeichnet, von was auch immer, pädagogisch und philosophisch ist es nicht.

Herzlichst

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@smocan77
… denn Lernmethoden, Lernziele und Instrumente würden hier sicherlich den Rahmen sprengen.

Deshalb habe ich hier darauf verzichtet, denn es geht nicht um das Lernen.

Eine ist jedoch eindeutig, körperliche Disziplinierung hat keinerlei Lerneffekt, ist ein längst überholter Ansatzpunkt, den wir zum Glück aus der Pädagogik verdrängt haben, da er völlig nutzlos und sinnfrei ist.

Na, toll! Ich habe mich schon gewundert, wo die erste Pädagogik-Blunze bleibt, dies sich genau hier drauf stürzen wird.

Es bringt als Regel-Instument nichts, aber es zu tabuisieren ist genauso absurd.

Auch hat das nicht das Geringste mit "Machtausübung" zu tun, sondern lediglich mit dem Schock-Effekt und dem damit einhergehenden stark emotionalen Eindruck und diese Kombination bleibt sehr wohl in Erinnerung und hat eben den gewünschten Lerneffekt. Und das Warum habe ich bereits erklärt.

Und was haben Koliken mit Kindesmisshandlung zu tun?!? o_O???

Also wer Kinder aus zerrütteten Verhältnissen zusätzlich schlägt, kann nur gewaltig was an der Waffel haben und das Du diesen Vergleich hier heranziehst finde ich beleidigend!.

Aber Danke, das Du hier munter alles in einen Topf wirfst und aus einer Not- und Ausnahme-Situation einen Regelfall konstruierst, der aber auch nicht das Geringste mit dem zu tun hat, wovon ich hier berichtet habe.

Verbittert ist eher Deine hochemotionale Sichtweise eines völlig probaten Zusatzmittels.

Bitte lies meinen Beitrag hier nochmal OHNE Deinen emotionalen Beipack und wenn Du schon so informiert bist über Pädagogik, dann solltest Du auch die Lerneffekte von emotionalisierenden Erlebnissen kennen. Da muss man nichts tabuisieren, sondern ganz rational herangehen.

Entschuldige, wenn ich hier leicht genervt klinge, denn ich bin es, weil Du aus einer Maus einen Elefanten machst. Ich kenne mich auch "ein bisschen" auf diesem Gebiet aus und weiß sehr wohl, was geht und was nicht.

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@MarkusGenervt

... noch einmal kurz dazu, die Koliken sollten nur beschreiben, dass der Kleine zum Teil gerade "dauerbrüllt", die Nächte sehr kurz sind, aber dennoch niemals irgendwelche Agression bei uns aufkommen, ein Ablegen oder ein "Aussschreien" stattfinden würde. Also wird dies sicherlich auch an Selbstdisziplin liegen oder warum hängen in allen Kinderpraxen Plakate mit "Nicht das Baby schütteln" oder Aufklärung darüber, was passiert, wenn man das Baby einfach ablegt oder schüttelt. Diese Informationen würden sicher nicht hängen, wenn hier nicht eine Problematik herrschen würde und diese ist in fehlender Selbstbeherrschung begründet und kein Einzelfall, sondern gesellschaftlich breit verankert.

Ich habe sicher keine Scheuklappen auf und sehe vermehrt wie es Backpfeifen hagelt, nur weil der Kleine an der Supermarktkasse nach einem Schokoei verlangt (und nun sage mir nicht, dass du nicht ebenfalls Beobachtungen gemacht hast, wie Eltern all zu schnell die "Hand leicht ausrutscht", nur um den Schock - Effekt auszulösen? Ernsthaft? Nur Einzelfälle?).

Zu den Azubis und anderem: Ich habe nur über meine Erfahrung mit Azubis aus zerrütteten Familien berichtet, mit keinem Satz, dass diese zu schlagen wären oder es andere Ausbilder machen würden. Entweder du stellst diese Menschen erst gar nicht ein (was sehr viele machen) oder du musst wissen, wie du mit Ihnen umzugehen weißt und zwar mit bestimmter Nachsicht, Umsicht und Vorbildcharakter, damit du sie überhaupt noch erreichst; nicht mehr oder weniger wollte ich damit sagen, dass du das nun instrumentalisierst, bleibt dir überlassen.

Ich halte es nicht für "verklärt" wenn man den "Schock-Effekt" durch "leichtes schlagen" als probates Mittel negiert und habe nur versucht zu beschreiben, dass ich in allen Fasetten des Lebens, sowohl als Geschäftsführer, Berufspädagoge, Ausbilder Ehemann und Vater mit Situationen zu tun habe, in denen ich wohl deiner Ansicht nach mit diesem "Aha-Effekt" oder "Schock-Effekt"hätte aufwarten müssen, mich allerdings immer im Griff hatte und scheinbar damit nicht alles falsch mache (was nicht bedeutet, dass ich mich als "gut" bezeichnen würde); zumindest erfolgreich bin, glücklich verheiratet und ein tolles Betriebsklima habe.

Dabei rede ich nicht von Fallbeispielen oder einzelnen "Betroffenen" hier geht es um über 100 Menschen, was wiederum einen validierenden Charakter besitzen könnte.

Dazuhin stelle ich noch einmal klar heraus, ich halte nichts von antiautoritärer Erziehung, aber ebenfalls nichts von auch nur einem "kleinen Klaps" und das wiederspricht sich keinesfalls.

Klare, bestimmende Worte machen mehr als jeder körperliche "Schock-Moment".

Alles Gute!

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@smocan77
"Nicht das Baby schütteln"

Also mir fehlen die Worte, dass Du versuchst, mir so etwas zu erklären. Ich dachte eigentlich, dass es klar wäre, dass ich hier nicht von Babys oder Kindesmisshandlung rede. Mir wird schon bei dem Gedanken schlecht, dass da überhaupt jemand auf solche Gedanken kommt. Da kann mein sein Kind auch lieber postnatal abtreiben. >:((

wie es Backpfeifen hagelt, nur weil der Kleine an der Supermarktkasse nach einem Schokoei verlangt

Sorry, aber Du polemisierst hier wieder. Das ist doch kein Vergleich mit dem gefährlichen Griff auf die heiße Herdplatte!!! Meine Güte!!! Muss man echt jeden Furz mit allen Gegenfürzen haarklein erklären? Kann man keinen Funken gesunden Menschenverstand in so einer Sachdiskussion mehr erwarten?

Zu den Azubis und anderem: …

Ich habe selbst schon mit verhaltensauffälligen Kindern/Schülern gearbeitet. Doch dein Beispiel stellt einfach einen Sonderfall dar und ich bin in meinem Allgemein-Beispiel absichtlich ncith auf alle möglichen Sonderfälle eingegangen, weile es einfach keine Allgemeingültigkeit hat und eben besonders behandelt werden müssen. Alleine dieser Satz hier nervt, dass man so etwas wirklich erklären muss.

Sorry, aber Deine ganzen Argumentations-Beispiele sind ja per se auch korrekt, aber haben überhaupt nichts mit meinem angesprochenen Fall zu tun.

Ich halte es nicht für "verklärt" wenn man den "Schock-Effekt" durch "leichtes schlagen" als probates Mittel negiert und habe nur versucht zu beschreiben, …

Ich habe mit keiner Silbe die von Dir angesprochenen Lebensräume tangiert. Wer hier zuschlägt, ist einfach nur ein Vollıdiot und Ignorant! Ein Baby oder Azubi zu schlagen bringt nichts außer Schmerzen und/oder Gegenwehr und damit ist gar nichts verbessert – ganz im Gegenteil!

Aber in den Lebenslagen dazwischen und nur in ganz besonderen Ausnahmen und vor allem immer fallorientiert ist es ein Ausnahme-Mittel, um wirklich schlimme und sogar lebensbedrohliche Folgen zu vermeiden.

Und es funktioniert. Ich will hier auch gar nicht erst mit den Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung ankommen, denn sonst kommt die nächste Glucke und beschwert sich, dass sie nicht mit Hühnern verglichen werden will. Ich hoffe, Du verstehst das wenigstens.

Dazuhin stelle ich noch einmal klar heraus, ich halte nichts von antiautoritärer Erziehung, aber ebenfalls nichts von auch nur einem "kleinen Klaps" und das wiederspricht sich keinesfalls.

Aber doch, genau das macht den Unterschied.

Kinder sind nämlich nicht in der Lage zu verstehen, wenn man ihnen etwas erklärt. Sie gehorchen oder sie gehorchen nicht – gerade wie es ihnen in den Sinn kommt. Und wenn man es hier mit einem Sturkopf zu tun hat – aus welchen Gründen auch immer – dann wird einfach so lange – und sogar heimlich – auf die Herdplatte gefasst, bis die Hand verbrannt ist oder die Küche.

Davon rede ich.

Klare, bestimmende Worte machen mehr als jeder körperliche "Schock-Moment".

Bitte, erklär das mal einem 5-jährigen "Experimental-Physiker"! Da bin ich aber mal gespannt!

Wir sprechen uns dann mal in ca. 5 Jahren, wenn Euer Junior die Bude zerlegt und den Kleiderschrank abreißt, während das nächste Geschwisterchen darunter liegt oder sein Geschwisterchen vom Bett schubst und das mit dem weichen Schädel auf den harten Bettpfosten knallt. Da bin ich mal auf Deine gelassene Entspanntheit gespannt. Nicht dass ich es Dir wünsche – wirklich nicht –, aber in der halbwissenschaftlichen Ideal-Theorie klingt alles immer so supertoll.

Und bitte komm hier nicht mit "falscher Erziehung", dann das sind auch Dinge, die gar nichts damit zu tun haben.

Also bitte richte mal Deinen Fokus auf das, was ich hier tatsächlich gesagt habe und nicht Deine Erfahrungswelt mit völlig anderen Lebensbereichen, denn die passt hier einfach nicht.

Aber Danke für Deine Aufmerksamkeit. Du hast nur leider offene Türen eingerannt, bzw. warst eigentlich an der falschen Adresse. ¯\_(ツ)_/¯

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"Die Mutter hat Stress, weil ihr das Jugendamt im Nacken sitzt und ihr das Kind wegnehmen will.... und schlägt nur noch zu. Ist das gut oder böse?"

Das ist vor allem dumm. Denn damit erreicht sie am sichersten, was sie vermeiden will: dass ihr das Jugendamt das Kind wegnimmt.

Nach deiner Sicht der Dinge dürfte es überhaupt keine Gesetze, kein Gericht, keinen Strafvollzug geben, denn niemand kann entscheiden, was "gut" (zulässig) ist und was nicht. Jeder bestimmt das selbst für sich, es gibt keine objektiven Werte. Relativisierung extrem.

Mit dieser Meinung stehst du ziemlich allein da. Zum Glück.

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@Zicke52

Sag mal, seid ihr hier alle auf Dumm gebürstet?!?

Wie oft soll ich noch erklären, dass das kein reales sondern ein Übertriebenes Beispiel ist, um die Umstände zu verdeutlichen?!?

Und abgesehen davon kann ich solche Klugscheıßer echt nicht mehr ertragen, die alles besser wissen, ohne selbst mal in solch einer Situation gesteckt zu haben, wenn man einfach nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht und nicht mehr klar denken kann!!!

Meine Güte! Ist das sooo schwer, sich mal in einen anderen Menschen hinein zu versetzten und zu erfassen, wie die Welt für jemand anders aussieht, dem nicht die Sonne aus dem A*sch scheint???

Nach meiner Erkenntnis, wären Gesetze und Gerichte vollkommen überflüssig, wenn jeder sein gottverdammtes Gehirn einschalten würde und für seinen Nächsten Sorge tragen würde, aber mindestens für sich selbst und nicht mal dazu sind die Menschen bereit und darum müssen Andere aufpassen, das jeder vernünftig handelt.

Und ganz abgesehen davon hat das nicht das Geringste mit Gut und Böse zu tun, denn das ist einfach nur eine Überlebensnotwendigkeit, sich an Recht und Gesetz zu halten!!

Und abgesehen davon haben Recht und Gesetz nicht das Geringste mit Gerechtigkeit und Menschenwürde zu tun. Was ist daran gerecht, dass ein Cannabis-Konsument in den Knast wandert, während ein Konzern-Chef die Welt vernichtet mit seiner Umweltverschmutzung und Kapital-Abschöpfungen und evtl. noch besoffen ein Kind totfährt und dafür lediglich seinen Führerschein verliert, der ihm ohnehin scheıßegal ist, weil er ohnehin einen Chauffeur-Sklaven hat?

Wenn ich mit meiner Meinung ziemlich alleine dastehen sollte, dann bin ich wohl der letzte vernünftige Mensch auf der Welt. Das würde mich aber nicht im Geringsten überraschen, bei einer Welt der Denkverweigerer!

Du kannst mir nichts über Moral erzählen, denn Du hast sie nie gekannt. Kuscheln ist keine Moral, das ist einfach nur ignorant.

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Ich bin ein guter Mensch

Das ist heutzutage eine sehr geladene Frage, google mal "good white people", da wird die Eigenbezeichnung als Problem dargestellt und der Begriff bekommt einen schalen Beigeschmack.

Warum ich mich trotzedm als "guten Menschen" bezeichnen würde?

Ich bemühe mich, keinen Schaden anzurichten und anderen so weit es geht zu helfen, vorzugsweise so, dass ich dabei keinen Nachteil erfahre, im Notfall aber auch mit Nachteil (im Notfall bedeutet, wenn jemand dringend Hilfe braucht, diese für mich aber unangenehm und ggf, gefährlich wäre. Wenn kein professioneller Helfer da ist und jemand in einem brennenden Auto sitzt oder jemand, der nicht aufstehen kann auf der stark befahrenen Straße gestürzt ist würde ich, wie wohl viele, trotz eigener Gefährdung helfen).

Wer möchte sich selbst denn als böse bezeichnen?

Im Zeitalter der "Sozialexperiemtne" möglicherweise Menschen, denen es Spaß macht, andere zu ängstigen. Aber die Bezeichnung "böse" könnte immer mit sozialem Stigma verbunden sein und wer will sich freiwillig vom Freundeskreis etc. ausgrenzen?

Natürlich sind die meisten nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut, sie geben nicht ihr ganzes Geld her, lassen keine Fremden dauerhaft bei sich wohnen, bringen sich nicht täglich in Gefahr. Trotzdem bemühen sich viele um ein Verhalten, das anderen nützt, oft im Eigeninteresse mit der Aussicht auf Lob. Das wird in den oben erwähnten Links oft kritisiert.

Da wird jemandem vorgeworfen, er würde bestimmte Dinge nur für ein Lob oder Dank tun und das wäre verwerflich. Ist es nicht. Meines Erachtens ist es reine Höflichkeit. Wenn dir da Portemonnaie runterfällt, ich es aufhebe und dir gebe, erwarte ich ein Dankeschön. Kein Geld, keine Schuld auf Lebenszeit, aber ein simples Dankeschön.

Wenn nun o.g. Menschen argumentieren, dass mir dies nicht zusteht, da ich mich nur "wie ein anständiger Mensch benommen habe" und es dafür keinen besonderen Dank geben sollte, so würde ich antworten, dass ein Großteil der Motivation, "ein anständiger (oder guter) Mensch zu sein" gerde die Aussicht auf Dank ist, die Aussicht, sich dadurch besser zu fühlen und diese Motivation sollte man mMn unterstützen, weil dadurch die Welt für alle etwas besser wird (einige erhalten Hilfe, andere das gute Gefühl des Dankes oder Lobs, das meines Erachtens nicht verachtet werden sollte und auch nicht geizig vorenthalten werden sollte).

Wie gesagt: Ein Großteil der Motivation für höfliches Verhalten ist mMn das Gefühl, etwas Gutes und das Richtige zu tun und das ist mMn nicht falsch, sondern ein guter Motor für friedliches Zusammenleben.

Sonstiges

Hallo!

Also ich würde behaupten, dass ich weder gut noch böse bin, was denkt ihr?

Genau! Sehe ich auch so.

Wenn mich einer angreift, so steckt in mir die Mörderin, also wenn es sich so ergibt oder ich tatsächlich die Möglichkeit und / oder Kraft dazu hätte.
So denke ich, haben wir alle Eigenschaften in uns inne.
Kommt halt nur darauf an, welche wir "füttern".

Die Wertung dann in gut und böse ist mühsam und unnütz.
Sogar ein Grundübel ist sie uns oft im Leben.

Weiter denke ich, dass Goethe (Faust) das Zusammenspiel von Gut und Böse sehr gut erkannte:

Ich bin ein Teil von jener Kraft,

Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...

Ich bin der Geist, der stets verneint!

Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,

Ist wert, daß es zugrunde geht;

Drum besser wär's, daß nichts entstünde.

So ist denn alles, was ihr Sünde,

Zerstörung, kurz das Böse nennt,

Mein eigentliches Element.

Vor allem der zweite Satz, lässt sehr tief in herrschende Gesetze blicken.

Eines bedingt das andere.
Ohne Hell kein Dunkel. Usw.....

Wenn mich dann ein grausames Schicksal ereilt, will ich daran denken, aber weiß gerade eben auch nicht, wie ich alles schaffen und packen würde dann.
Mein bisheriges Schicksal hatte es schon auch mal ganz schön heftig drauf, aber nicht allzu grausam. Vorteile an allem konnte ich erkennen und nutzen.

Selbst wollte ich nie einzig gut sein. Also das wäre mir wirklich viel zu langweilig. Ich mag die Welt mit ihrer Vielfalt, auch wenn es für mich mal unangenehm wird. Besser aber bunt, als fad.

Als (weibliches) Kind sollte ich natürlich vorwiegend brav sein, wurde entsprechend geprägt und erzogen.
Männo, was bin ich froh, diesbezüglich gerade noch die Kurve gekratzt zu haben. ;-))))

Das Denken war vor sehr langer Zeit anders. Da wurden Handlungen nach deren Wirkung beurteilt. Finde ich sehr interessant.
Später irgendwann mal, änderte sich dies und mittels Moral beurteilte man dann Handlungen nach der Absicht.

Buchtipp: Jenseits von Gut und Böse von Nitzsche

Hier sass ich, wartend, wartend, - doch auf Nichts,

Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts

Geniessend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,

Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei -

- Und Zarathustra gieng an mir vorbei ...

Das wäre ein Beispiel von ihm, also zumindest meiner Ansicht nach, völlige Wert-Freiheit von allem zu beschreiben.

Das Thema Gut und/oder Böse - ein immerwährendes für Menschen.......

https://www.youtube.com/watch?v=OmLtGIrZ534

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