Seid ihr für Windenergie?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

Ja Windenergie ist gut 93%
Nein Windenergie ist schlecht 7%
Windenergie ist hässlich und schlecht 0%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja Windenergie ist gut

Bei uns in der Straße hängt an einem Wohnhaus ein Schild gegen den neu geplanten Windpark.

Windparks sind sehr unbeliebt.

Alle wollen Windenergie aber bitte nicht bei uns!

Vor allem die Grünen Ortsverbände und die Umweltschutzparteien wettern gegen Windräder. Während die grüne LAndesregierung in BW tausende neuer Anlagen fordert.

Hauptgrund gegen Windräder sind das Vogelsterben. Allerdings sind die Angaben zum Vogelsterben mehr geschätzt als real bewiesen. Selbst wenn man die Schätzungen des NABU für real betrachtet reden wir von 2 Vögeln je Windrad und Jahr.

Andererseits sind besonders von den Windrädern ausgerechnet die Raubvögel betroffen. Diese Vögel nutzen den Auftrieb den Windräder verursachen um leichter in die Höhe zu kommen und können so gelegentlich mit den Windrädern kollidieren.

Ein anderes Problem sind Fledermäuse. Da Fledermäuse nachts fliegen und ferner nicht sehen können und nur mit Radar navigieren sind Windräder eine Gefahr. Dazu kommt ein Unterdruck den Windräder erzeugen und somit für Fledermäuse zum Problem werden.

Früher - kommt heute kaum oder gar nicht mehr vor - kam es auch dazu dass ganze Schwärme von Zugvögeln mit Windrädern kollidiert sind. Heute sind die Zeiten der Zugvogelschwärme bekannt und die Windräder werden in der Zeit außer Betrieb genommen.

Der Mensch hat auch so seine Probleme insbesondere nahe Anwohner. Die Geräusche der Windräder sind kaum hörbar, jedoch sind die Schwingungen der Geräusche angeblich wahrnehmbar und wer dem regemäßig ausgesetzt ist soll daher Probleme bekommen können.

Früher war auch der Schattenwurf ein Problem was heute kaum noch vorkommt, da Windräder wenn solche extrem Schatenfälle eintreten können abgeschaltet werden.

Aus diesen Gründen gibt es

  • Mindestabstand zu Nestern von Greifvögel insbesondere vom Rotmilan
  • Mindestabstand zu Siedlungen

Und weil es entweder Menschen oder Greifvögel gibt, ist eine neue Standortsuche so schwierig.

Dazu kommt, dass Umweltschützer gegen jeden Standort generell gerichtlich vorgehen und selbst wenn sie verloren haben mit Demonstrationen jeden Standort blockieren und damit die Baukosten ins unermäßliche treiben.

Ich würde keinen Pfennig in eine Windkraftanlage investieren obwohl ich sowohl Befürworter bin. Aber das finanzielle Risiko wäre mir zu hoch und so geht es Vielen.

Man muss den Umweltschützern einfach mal bewusst machen, dass wenn ein Umweltgutachten ergangen ist und wenn eine gerichtliche Entscheidung erlassen wurde, das auch Gesetz ist.

Wenn es tatsächlich dazu kommen sollt dass der besonders betroffene Rotmilan nur noch in Naturschutzgebieten überleben kann, dann wäre es nicht die einzige Tierart die davon betroffen ist. Wenn aber nur wegen dem Rotmilan der Rest der Vegetation, der Tiere und der Mensch ausstirbt nur um eine Tierart zu schützen ist der Welt nicht geholfen. Wir brauchen mehr Windkraft.

Sehe ich genauso, wenn wir nicht auf Wind und Sonnenenergie umsteigen werden wir alle uns das eigene Grab graben

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Nein Windenergie ist schlecht

OFF-Shore ist gut. Ihre Fundamente helfen dem Meeresleben. Zur Zeit hat Deutschland schon zu viele Windkraftanlagen (Zappelstrom), so dass Deutschland zwar mehr Stromleistung exportiert als importiert, aber netto draufzahlen muss, weil das Ausland unseren Zappelstrom glätten muss. Sonst würde das ganze Netz zusammen brechen.

Bevor man noch mehr Zappelstrom errichtet, muss man in Deutschland erst einmal mittels H2-Technik RIESIGE Energiespeicher bauen.

Außerdem sorgen Windkraftanlagen in ihrem langen, langen Windschatten für Dürren (mangelnde Niederschläge). Und ihre Betonfundamente fressen natürlich land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche auf Jahrhunderte. Wie will man die recyclen?!

Alles in allem auf den Meeren gut, auf Landfläche eher schädlich.

Und was ist mit den Atom und Kohlekraftwerken die verpesten die Luft und geben Schmutz ab der über Jahrhunderte nicht verdürrt und Land beansprucht

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@Nanolino24

Bzgl. Atomkraft stimme ich dir zu, bzgl. Kohle-, Öl- und Gas nicht, zumindest nicht, wenn man die Abgase reinigt. CO2 wird vom Mainstream falsch bewertet. Wichtig: Der aktuelle Klimawandel liegt bewiesen so gut wie gar nicht am anthropogenen CO2, sondern wahrscheinlich an den Höhenwolken die der Flugverkehr erzeugt. Siehe

https://www.gutefrage.net/frage/findet-der-menschengemachte-klimawandel-nun-wirklich-statt-oder-nicht#answer-386902059

und

https://www.gutefrage.net/frage/liegt-der-klimawandel-wirklich-am-co2#answer-396266324

Seit der Einschränkung des Flugverkehrs aufgrund der Coronamaßnahmen hat die Globaltemperatur von Feb. 2020 bis Apr. 2021 um 0,64°C ABGENOMMEN.

https://www.drroyspencer.com/2021/05/uah-global-temperature-update-for-april-2021-0-05-deg-c/

und

https://www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0/tlt/uahncdc_lt_6.0.txt

Seit Beginn der Aufzeichung der Globaltemperatur ist diese noch nie so heftig gefallen! Und dies trotz steigender CO2-Konzentration! Ähnlich heftig ist die Globaltemperatur nur am Ende des 2. Weltkriegs gefallen, als der kriegsbedingte Flugverkehr (und V2-Rakten) wegfiel.

Auch das Eis der Arktis ist seit der Schrumpfung des Flugverkehrs kräftig in Fläche und Dicke gewachsen. (Das Eis der Antarktis wächst ohnehin seit ca. 2017.)

https://electroverse.net/snow-mass-700-gigatons-above-average-arctic-sea-ice-growth-iceland-volcanoes/

https://www.eike-klima-energie.eu/2021/05/22/neue-studie-meereis-um-die-antarktis-waechst/

Satellitendaten zeigen, dass die Meereisausdehnung um den Südpol in den letzten 40+Jahren tatsächlich gewachsen ist, und zeigen auch, dass die Temperaturen auf dem gesamten Kontinent keinen wirklichen Trend zeigten.
Tatsächlich hat die südlichste Spitze Südamerikas in den letzten Jahrhunderten eine schnelle Abkühlung erfahren.
Und in den „jüngsten Jahrzehnten“ hat sich das Meerwasser auf die niedrigsten Temperaturen der letzten 10.000 Jahre abgekühlt ( Bertrand et al., 2017 ).

Hier der aktuelle Kältereport:

https://www.eike-klima-energie.eu/2021/05/14/kaeltereport-nr-8/

https://www.eike-klima-energie.eu/2021/05/20/kaeltereport-nr-9/

Und wenn man ein paar Jahre in die Zukunft schaut, kann man Angst bekommen. Denn die Atlantische Multidekaden-Oszillation (AMO-Index), ein Zyklus von 50 bis 70 Jahren der uns bisher erwärmt hat, tritt in diesem Jahr oder im nächsten Jahr in die sogenannte negative Phase, was in seinem Extremwert eine zusätzliche Abkühlung bei uns um 1° bis 2° bedeutet. Siehe

https://meteo.plus/amo-index.php

>In der negativen Phase kehren sich diese Einflüsse um: Niedrigere Temperaturen in der Nordhemisphäre, geringere Niederschläge über Europa, Nordafrika und an der Ostküste Nordamerikas, weniger Hurrikane im Nordatlantik sowie eine stärkere Vereisung der arktischen Meeresgebiete.

Siehe auch speziell zu den Treibhauswolken des Flugverkehrs und Erklärung der Sommerdürren:

https://www.gutefrage.net/frage/fridays-for-future-2014#answer-392339339

Ihr seid gewarnt! Wer jetzt noch auf die Betrugsveranstaltung um das CO2-Bashing hereinfällt, der ist Gift-grün oder vorsätzlich dumm!

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@Godrich

Und wie soll das in Zukunft aussehen wenn wir noch mehr Strom brauchen, irgendwo muss man mit co2 sparen

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@Nanolino24

Da hast du Recht. CO2 schadet auch dem Leben im Meer. Ich habe sogar zwei gute Ideen, wie wir CO2 einsparen könnten. Wichtiger ist aber erst einmal die globale Erwärmung zu bekämpfen, und das macht man mit einem Flugverbot, NICHT mit CO2-Verbot.

Aber eine effektive CO2-Einsparung ist von den großen US-Banken unerwünscht.

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In meiner Gegend hat man in ausgedehnte Naturschutzgebiete viele Windräder gebaut, gnadenlos den Waldboden zubetoniert. Darunter auch ein Standort, wo ich vor wenigen Jahren noch an einem 10. September weiße Trüffel gefunden habe. Vertreibung aus dem Paradies ....!

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Ja Windenergie ist gut

Leider behindern bei uns die durch die CSU erfolgten Regelungen, dass neue Windräder gebaut werden können.

Während im Norden Deutschlands viel Windräder zu sehen sind, gibt es hier in Bayern sehr wenige. Und das trotz des durch viel Industrie bedingten hohen Stromverbrauchs. Leben und die andern schlechter leben lassen ist halt die Grundlage der bayerischen Philosophie.^^

Was macht die CSU denn dagegen?

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@Nanolino24

In Bayern gilt die 10 H - Regel. Ein Windrad muss das zehnfache seiner Höhe vom nächsten Haus entfernt sein. Solche Lagen gibt es hier aber so gut wie keine und der Bau neuer Anlagen ist praktisch unmöglich. Seit 2017 sind jährlich höchstens 10 neue Räder gebaut worden.

Das gleiche Problem gilt für Stromtrassen aus dem Norden. Das wäre zwar eine Alternative. Aber die Anwohner sind ja wegen der gesunden Umwelt aufs Land gezogen. Da wehren sie sich natürlich gegen den Elektrosmog.^^

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@Geraldianer

in BW sind es die Umweltschützer und ich denke auch in Bayern sind die Umweltschützer die Hauptgegner.

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@WAYKOW

Zumindest zeigt sich auch da eine Doppelmoral. Viele sind grundsätzlich für regenerative Energien. Wenn aber ein Windrad oder eine Stromleitung in der Nähe gebaut werden soll, sind sie dagegen.

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Ja Windenergie ist gut

Ganz Norddeutschland war mal geprägt durch Windmühlen.

Mich stört heute nur das fantasielose Design.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelang in Partei und Initiativen tätig
Ja Windenergie ist gut

... die derzeitige Anlagenform allerdings weniger.

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