Seid ihr für oder gegen die Atomkraft?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Ich bin für die Kernergie 47%
Ich bin dagegen 39%
andere Meinung 13%

20 Antworten

Ich bin dagegen

Hallo michaelzieg!

Kernenergie ist keine Lösung für die Klimakrise - im Gegenteil: Sie behindert schnelle und preisgünstige Lösungen. Siehe: https://www.ausgestrahlt.de/themen/klima-und-atom/15-gute-gruende/

Die Energiekonzerne sehen ihren großen Geldbringer in Gefahr und machen daher massiv Propaganda, zum größten Teil allerdings mit Lügen und völlig unsinnigen Behauptungen.

So wird z.B. behauptet, Kernenergie sei CO2-frei. Das stimmt aber nur dann, wenn man die Uran-Förderung, die ganzen Transporte, den Abbau und die Entsorgung herausrechnet.

Es wird behauptet, Kernenergie sei flexibel. Das ist sie aber definitiv nicht. Es braucht eine Woche, bis die Volllast gefahren werden kann und ebenso lang, bis eine AKW heruntergefahren ist.

Es wird behauptet, schon bald könne man den Atommüll als neuen Brennstoff in neuartigen AKWs verwenden und damit das Müllproblem lösen. Solche Kraftwerke gibt es aber bisher nicht und es ist zu bezweifeln, dass sie am Ende wirklich funktionieren.

Es wird behauptet, Kernenergie sei günstig. Dabei ist es die teuerste aller Energieformen. Sie wird nur billig gerechnet, indem alle Subventionen aus den Kosten herausgerechnet werden.

Es wird behauptet, sie sei sicher. Dabei gibt es weltweit nicht eine einzige Versicherung, die ein Kernkraftwerk versichert. Und die schlimmen Unfälle, die bisher passiert sind, haben dauerhafte und extrem schlimme Schäden verursacht: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen

Gruß Friedemann

Solche Kraftwerke gibt es aber bisher nicht und es ist zu bezweifeln, dass sie am Ende wirklich funktionieren.

Würden alle so denken wie du, hätten wir heute keine Autos, keine Flugzeuge, keinen Strom, kein warmes Wasser, keine Häuser, kein Internet, keine Medikamente usw.

Deine Haltung ist fortschrittsfeindlich.

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@PrinzSaid
Deine Haltung ist fortschrittsfeindlich.

Nein. Das hat er/sie ja so nicht geschrieben. Richtig ist aber, dass es keinen Sinn macht, den alten Atommüll für eventuell neu funktionierende AKWs zu nutzen.

Das weitere Forschung auch in dem Bereich abgelehnt wird, wie Du das behauptest, kann ich aus der Antwort nicht herauslesen.

Eine Alternative ist vielleicht irgendwann ein Fusionsreaktor. Kernfusion wird wesentlich umweltfreundlicher und ungefährlicher als Kernspaltung sein. Daran wird ja auch schon weltweit geforscht (auch in Deutschland bei Greifswald). Nur werden wir wahrscheinlich erst in 50 Jahren so weit sein, diese Energie zu nutzen. Nur - diese Zeit haben wir aber nicht mehr. Wir benötigen schnelle Lösungen. Und da sollte Kernkraft keine Alternative sein.

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Klasse Antwort. Hätte ich nicht besser schreiben können. Deshalb spare ich mir das auch und klicke lediglich auf "Hilfreich" und "Danke".

Kernenergie ist einfach die teuerste Art, Energie zu gewinnen. Die Kosten der Endlagerung, für die man bis heute noch keine vernünftige Lösung gefunden hat, noch gar nicht mit einberechnet.

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@Bluemie

(Dieser Kommentar ist eine Kopie eines Kommentars zur selben Behauptung, warum muss ich etwas zwei Mal schreiben?)

Die Kosten der Endlagerung, für die man bis heute noch keine vernünftige Lösung gefunden hat, noch gar nicht mit einberechnet.

Damals in den 1950'er Jahren haben die USA verschiedene Testreaktoren gebaut. Einer davon (Brutreaktoren) brauchten Plutonium um Strom zu erzeugen. Jetzt war es extrem teuer Plutonium zu erbrüten. Aber eine andere Form von Reaktor, die Leichtwasserreaktor, erzeugte Plutonium als "Abfallprodukt". Also sagten sich die Ingenieure: Wir benutzen die Leichtwasserreaktoren um Plutonium zu erzeugen, packen dieses Plutonium in Zwischenlager, und dann in 50 oder 60 Jahren wenn wir genug Plutonium produziert haben, holen wir die Pläne für unsere Brutreaktoren aus der Schublade und benutzen unser Plutonium als Brennstoff. (Daher kommt der Begriff Zwischenlager ursprünglich. Nicht als Lager für die Zwischenzeit bis zur Endlagerung sondern als Lager für die Zwischenzeit bis Brutreaktoren gebaut sind)

Das hat man auch gemacht, das ist (im Ausland) weiterhin der Plan und jeder Grüne der dir jemals erzählt hat, dass Atommüll ein schwerwiegendes Problem ist, hat das nicht gewusst oder er wusste es und hat es dir nicht gesagt (ist also ein Lügner).

Warum benutzen wir diese Technologie noch nicht? Ist eigentlich noch nicht nötig. Uran ist billig und wir haben davon noch genug für Jahrzehnte. Der gesamte Atommüll auf der Welt beträgt gerade Mal 300'000 Tonnen. Nicht genug um einen Öltanker zu füllen. Darum hat es niemand eilig. Russland hat bereits 2 Brutreaktoren im kommerziellen Betrieb. BN-800 und BN-600.

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@Oppulus

Naja, mit solchen Reaktoren gibt es aber auch jede Menge Nachteile, die Du hier nachlesen kannst: https://de.wikipedia.org/wiki/BN-Reaktor

Ich bleibe dabei. Warum auf die teuerste Art der Energiegewinnung setzen, wenn es mit Sonne, Wind, Wasser besser geht?

Und nun kommt mir bitte nicht mit diesen Flosskeln "Aber wenn die Sonne nachts nicht scheint und der Wind nicht weht... Mimimimi...". Man muss diese Technik natürlich koppeln mit entsprechenden Speicherlösungen. Aber auch diese Lösungen gibt es doch bereits. Ich empfehle hierzu das wirklich interessante Video von Harald Lesch

https://www.youtube.com/watch?v=ReXgSAs65QA

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@Bluemie
Ich bleibe dabei. Warum auf die teuerste Art der Energiegewinnung setzen, wenn es mit Sonne, Wind, Wasser besser geht?

Gegenfrage: Wenn Sonne und Wind billig sind, warum kommt die Energiewende nicht von selbst? Niemand musste das Internet fördern und Zeitungen verbieten. Keine Regierung hat je einen Cent ausgegeben für die Verbreitung von Handys. Keiner hat Autos subventioniert zulasten von Pferdekutschen.

Wenn Erneuerbare Energien so billig und besser sind, warum bauen diese verdammten geldgierigen Kapitalisten diese dann nicht? Warum haben wir seit 2000 eine Billion Euro allein durch das EEG in Erneuerbare Energien investiert und immer noch ist unser Hauptenergieträger Kohle, während Frankreich in 20 Jahren eine auf Kernkraft basierende CO2-freie Energiewirtschaft aufgebaut hat?

Und warum muss man dann die Kernenergie verbieten, wenn sie so teuer ist? Was für eine Motivation haben die profitorientierten Kapitalisten die diese Kraftwerke betreiben wenn es bessere Alternativen gibt?

Und nun kommt mir bitte nicht mit diesen Flosskeln "Aber wenn die Sonne nachts nicht scheint und der Wind nicht weht... Mimimimi...". Man muss diese Technik natürlich koppeln mit entsprechenden Speicherlösungen

Es gibt bis heute nur eine großtechnisch anwendbare Speichertechnologie. Das sind Stauspeicher. Die Kapazitäten dafür sind in Deutschland ausgereizt. Ganz zu schweigen davon was Stauseen für eine ökologische Katastrophe sind. Unsere aktuellen Staukapazitäten reichen um 8% unseres Strombedarfs für 30 Minuten zu decken. Es kann in Deutschland für bis zu 6 Wochen dunkel und windstill sein. Dafür bräuchten wir ein Stauspeicherwerk von der Größe der Ostsee.

Andere Arten der Energiespeicherung stecken in den Kinderschuhen. Außerdem macht es eine Ware zwangsläufig teurer wenn man sie lagert. Das gilt für Strom in besonderem Maße.

Ich bin nicht gegen Erneuerbare Energien. Ich bin für einen gemeinsamen Ausbau von Erneuerbaren Energien und Kernenergie. Wie es viele Wissenschaftler fordern. Wie es einige grüne Aktivisten fordern. Wie es das IPCC empfiehlt.
Hätten wir unsere Kernkraftwerke nicht ausgeschaltet, könnten wir heute 80% unseres Stroms CO2-frei (für die Pedanten: CO2-arm) erzeugen und hätten unsere CO2-Ziele für 2030 bereits vor drei Jahren erreicht.
Doch alles was die "Klimaschützer" in Deutschland erreicht haben ist, dass CO2-freie Kernenergie durch CO2-freie Erneuerbare Energie ersetzt wurde.

Klimaschützer oder Atomkraft-Gegner. Man kann nur eins davon sein.

Ich mag den Astrophysiker Harald Lesch. Den Anti-Atomkraft-Aktivisten Harald Lesch nicht. Vieles was er sagt ist falsch. Da geht es nicht um eine Frage der Meinung. Es ist inhaltlich falsch.

Ich möchte dem die Worte James Lovelocks entgegensetzen. Lovelock ist einer der Gründer der Grünen Bewegung der viel über Umweltschutz geschrieben hat. Man könnte behaupten, er ist für die Grüne Bewegung das was Karl Marx für den Kommunismus war:

I am James Lovelock, scientist and author, known as the originator of Gaia theory, a view of the Earth that sees it as a self-regulating entity that keeps the surface environment always fit for life… I am an environmentalist and founder member of the Greens but I bow my head in shame at the thought that our original good intentions should have been so misunderstood and misapplied. We never intended a fundamentalist Green movement that rejected all energy sources other than renewable, nor did we expect the Greens to cast aside our priceless ecological heritage because of their failure to understand that the needs of the Earth are not separable from human needs. We need take care that the spinning windmills do not become like the statues on Easter Island, monuments of a failed civilisation. 
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@Bluemie
Naja, mit solchen Reaktoren gibt es aber auch jede Menge Nachteile, die Du hier nachlesen kannst:

Eben noch sagtest du, es gibt keine Lösung für den Atommüll. Jetzt präsentiere ich dir eine und deine Antwort ist: "Die haben Probleme." Zwischen: "Es gibt keine Lösung" und "Die Lösung funktioniert noch nicht ohne Nachteile." liegen Welten.

Denk an den Unterschied zwischen: "Es gibt keine Lösung dafür Strom aus Photovoltaik nachts zu verwenden." und "Es gibt jede Menge Nachteile damit Strom aus Photovoltaik zu speichern." Dieser Unterschied reicht für dich auch.

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Kernenergie ist keine Lösung für die Klimakrise - im Gegenteil: Sie behindert schnelle und preisgünstige Lösungen.

Du hast eine Anti-Atom-Quelle verlinkt. Keine sachliche Quelle sondern Anti-Atom-Propaganda. Warum bei 15 guten Gründen aufhören?

Hier die Erwiderung auf "100 gute Gründe" - "100 gute Antworten"

https://100-gute-antworten.de/

(Propaganda gegen Propaganda!)

So wird z.B. behauptet, Kernenergie sei CO2-frei. Das stimmt aber nur dann, wenn man die Uran-Förderung, die ganzen Transporte, den Abbau und die Entsorgung herausrechnet.

Stimmt nicht. Wer sagt sowas? Alle Berechnungen der CO2-Belastung berücksichtigen diese Faktoren. Greenpeace (die stark Anti-Kernkraft sind) geben Zahlen zur CO2-Belastung durch verschiedene Energieträger raus und sehen Kernkraftwerke als CO2-arm.

Alle CO2-Erzeugung über den Lebenszyklus aller Stromarten werden berücksichtigt. Wenn du das nicht glaubst diskutiere das bitte mit Greenpeace.

Es wird behauptet, Kernenergie sei flexibel. Das ist sie aber definitiv nicht. Es braucht eine Woche, bis die Volllast gefahren werden kann und ebenso lang, bis eine AKW heruntergefahren ist.

Stimmt nicht. Kernkraftwerke waren schon immer flexibel. Das ist die Energiestrategie für Deutschland seit den 1960'ern gewesen. Kohlekraftwerke sollten die Grundlast liefern und Kernkraftwerke flexibel die Lastspitzen abfangen. Das hat auch jahrzehntelang funktioniert. Ich weiß nicht woher die Lüge kommt, dass Kernkraftwerke nicht flexibel wären. Wie kannst du sagen, dass etwas nicht möglich ist, das jahrzehntelang gängige Praxis war?

Es wird behauptet, schon bald könne man den Atommüll als neuen Brennstoff in neuartigen AKWs verwenden und damit das Müllproblem lösen. Solche Kraftwerke gibt es aber bisher nicht und es ist zu bezweifeln, dass sie am Ende wirklich funktionieren.

Russland hat bereits 2 dieser Kraftwerke im kommerziellen Betrieb: BN-600 und BN-800. Lustig, dass etwas nie funktionieren wird, das bereits läuft.

Es wird behauptet, Kernenergie sei günstig. Dabei ist es die teuerste aller Energieformen. Sie wird nur billig gerechnet, indem alle Subventionen aus den Kosten herausgerechnet werden.

Stimmt nicht. Was für Subventionen sollen das sein? Gibt es dazu irgendwelche Quellen?

Es wird behauptet, sie sei sicher. Dabei gibt es weltweit nicht eine einzige Versicherung, die ein Kernkraftwerk versichert. Und die schlimmen Unfälle, die bisher passiert sind, haben dauerhafte und extrem schlimme Schäden verursacht:

Hast du die Liste gelesen die du da verlinkst? Der einzige von dir verlinkte Unfall der Todesopfer gefordert hat ist Tschernobyl. Ein Reaktortyp der im Westen nie gebaut wurde weil seine Gefährlichkeit vorher hinlänglich bekannt war.

Du bringst eine Liste um die Gefährlichkeit einer Technologie zu liefern und in der Liste gibt es keine Toten. Stell dir vor ich würde beweisen wollen wie gefährlich das Rauchen ist und würde dir dafür eine Liste schicken mit dem Titel "5000 Prominente Raucher die über 100 geworden sind".

Es sind beim Bau von PV-Anlagen mehr Techniker vom Dach gefallen und gestorben als bei Unfällen in der Kernindustrie in Westeuropa. Das ist ein Fakt. Und es ist gar kein Argument gegen PV sondern gegen die unsinnige Behauptung, Kernenergie wäre gefährlich.

Die Energiekonzerne sehen ihren großen Geldbringer in Gefahr und machen daher massiv Propaganda, zum größten Teil allerdings mit Lügen und völlig unsinnigen Behauptungen.

Oh die Ironie. Die Ironie in deiner Aussage.

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andere Meinung

Weiss es nicht wirklich. Grundsaetlich dagegen...

3sat AM DONNERSTAG ABEND

20:15

Strahlendes Comeback

Rettet Atomkraft das Klima?

21:00

scobel Diskussion

In Zeiten globaler Vielfachkrisen ist verantwortliches Handeln gefordert. In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Was macht global verantwortliches Handeln aus? Was blockiert unser Handeln? Wir alle, jeder einzelne von uns, trägt Verantwortung: für sein Tun und Handeln, für seine Mitmenschen und seine Umwelt. Was bedeutet das? Wie können wir dieser Verantwortung gerecht werden? Über diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen. Für verantwortliches Handeln braucht man ein Wertesystem, an dem sich der Erfolg des Handelns messen lässt. Je globaler der Verantwortungsbereich, desto globaler und universeller muss das Wertesystem sein. Ein Teil der Menschheit ist dabei, für den Erhalt des eigenen Wohlstands den gemeinsamen Lebensraum und das Überleben der eigenen und vieler anderer Spezies zu gefährden. Jetzt geht es darum, globale Verantwortung zu übernehmen. Muss ein verbindliches universelles Wertesystems jetzt verantwortungsvolles Handeln bestimmen und die Einhaltung gewährleisten? „Man wird ... für die mehr oder weniger nahe Zukunft wählen müssen zwischen dem kollektiven Selbstmord oder der intelligenten Nutzbarmachung wissenschaftlicher Eroberungen“, war sich Albert Camus schon 1945 sicher. Es ist soweit: Wir stehen vor der Entscheidung.

andere Meinung

Solange weiterhin eine falsche Sicherheit suggeriert wird und es keine Lösung für das Abfallproblem gibt ist die Technik nicht reif für den Einsatz.

Es gibt eine Lösung für das Abfallproblem. Gab es schon immer. (und ja, dieser Kommentar ist eine Kopie einer anderen Erwiderung auf das selbe Missverständnis)

Damals in den 1950'er Jahren haben die USA verschiedene Testreaktoren gebaut. Einer davon (Brutreaktoren) brauchten Plutonium um Strom zu erzeugen. Jetzt war es extrem teuer Plutonium zu erbrüten. Aber eine andere Form von Reaktor, die Leichtwasserreaktor, erzeugte Plutonium als "Abfallprodukt". Also sagten sich die Ingenieure: Wir benutzen die Leichtwasserreaktoren um Plutonium zu erzeugen, packen dieses Plutonium in Zwischenlager, und dann in 50 oder 60 Jahren wenn wir genug Plutonium produziert haben, holen wir die Pläne für unsere Brutreaktoren aus der Schublade und benutzen unser Plutonium als Brennstoff. (Daher kommt der Begriff Zwischenlager ursprünglich. Nicht als Lager für die Zwischenzeit bis zur Endlagerung sondern als Lager für die Zwischenzeit bis Brutreaktoren gebaut sind)

Das hat man auch gemacht, das ist (im Ausland) weiterhin der Plan und jeder Grüne der dir jemals erzählt hat, dass Atommüll ein schwerwiegendes Problem ist, hat das nicht gewusst oder er wusste es und hat es dir nicht gesagt (ist also ein Lügner).

Warum benutzen wir diese Technologie noch nicht? Ist eigentlich noch nicht nötig. Uran ist billig und wir haben davon noch genug für Jahrzehnte. Der gesamte Atommüll auf der Welt beträgt gerade Mal 300'000 Tonnen. Nicht genug um einen Öltanker zu füllen. Darum hat es niemand eilig. Russland hat bereits 2 Brutreaktoren im kommerziellen Betrieb. BN-800 und BN-600.

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@Oppulus

Mir hat kein Grüner irgendwas erzählt, meine Meinung bildet sich aus öffentlich verfügbaren Quellen. Da mir deine Antwort nicht bekannt war, werde ich mal recherchieren und ansonsten sagen müssen: Da hat die Atomlobby einen schlechten Job gemacht! :-)

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@palindromxy

"Der BN-800 wird momentan nicht zur Transmutation von Transuranabfall, sondern von überschüssigem Waffenplutonium genutzt"

"Andere Komponenten des hochaktiven Atommülls wie langlebige Spaltprodukte werden auch im BN-800 erzeugt, können im Neutronenspektrum des BN-800 jedoch nicht transmutiert werden, sodass der BN-800 diesbezüglich ein Atommüllerzeuger bleibt."

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@palindromxy

Hat sie! Die Atomlobby ist das Letzte! Die haben sich ihre gesamte Industrie ohne Widerstand unterm Hintern wegverbieten lassen wegen eines Unfalls am anderen Ende der Welt.

Am Rauchen sterben 150'000 Menschen in Deutschland jedes Jahr. Am Saufen 60'00. Versuch mal das zu verbieten und du siehst was eine mächtige Lobby ist.

An der Luftverschmutzung durch Kohlekraft sterben übrigens 1,3 mio Menschen weltweit. Just saying.

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andere Meinung

Eigentlich dagegen, aber momentan können wir in der Schweiz nicht auf sie verzichten. Nicht mal das Problem mit der Lagerung der atomaren Abfälle ist gelöst.

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