Seit ihr dankbar für das was ihr habt?

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20 Antworten

Ja, ich (m, 25) bin sehr dankbar für alles, was ich habe ... auch weil es viel mehr ist, als ich es je für möglich gehalten habe & ich es nicht als Selbstverständlich ansehe, dass ich gesund bin, einen tollen Job habe, eine schöne Wohnung, eine liebe Partnerin, einen intakten Freundeskreis & einfach alles, was mir wichtig ist!

Echter Reichtum ist sowieso, sich an kleinen Dingen zu freuen.. und das kann ein nettes Lächeln, ein ehrliches liebes Wort oder aber eine kleine Geste sein. Das ist alles viel schöner als irgendwelche teuren Sachen!

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Halloooo,

ich finde schon das man dankbar für sein Leben sein sollte und das Leben genießen sollte. Es kann sich so schnell alles ändern oder plötzlich vorbei sein. Mir fällt bei dieser Frage immer folgendes ein. Ich bin noch Schülerin der Gymnasialen Oberstufe und jobbe nebenbei im Einzelhandel. Als ich dieses Jahr im Sommer an einem Tag bis 22 Uhr gearbeitet habe und dann mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin, habe ich einen Verkehrsunfall mitbekommen. Es war aufeinmal ein lauter Knall... Ich hab natürlich hingesehen und es war ein Mann auf einem Motorrad von einem Auto angefahren worden und noch ein Stück weitergeschleudert. Es haben sich zum Glück Menschen um den Mann gekümmert. Irgendwie waren meine Gedanken an dem Abend die ganze Zeit beim Unfall und wie schnell sich das Leben doch verändern kann. An einem Tag die Freiheit mit dem Motarrad durch die Gegend fahren zu können und dann am nächsten Tag im Krankenhaus zu liegen und möglicherweise Querschnittsgelähmt zu sein oder anderes. So etwas passiert im Verkehr leider oft. Man braucht manchmal nur eine Sekunde nicht bei der Sache sein und schon ist es passiert.

Ich finde schon, dass man froh sein sollte Leben zu dürfen, dankbar sein sollte für das was man hat, für seine Mitmenschen da sein sollte und
ihnen zeigen, dass man sie gern hat. Leider, denkt man darüber viel zu
selten nach.. gerade in der Zeit, wo alles super läuft.. hat man solche
Gedanken nicht und manchmal ist man viel zu sehr im Stress und der Tag
vergeht, ohne das man vernüpftig mit seiner Familie oder seinen Freunden
gesprochen hat.

Wie gesagt ich bin Schülerin der Gymnasialen Oberstufe und arbeite nebenbei im Einzelhandel. Wenn ich abends nach Hause komme, hat meine Mutter mir meist schon etwas zu essen gemacht. Ich habe eine Familie, die immer für mich da ist, genug zu essen und trinken und ein Bett zum schlafen etc. Für mich gibt es eigentlich keinen Grund, warum ich nicht dankbar für das Leben sein sollte.

Allerdings gibt es in Deutschland auch Menschen die hungern müssen und leider auf der Straße leben. Auch in Deutschland ist nicht alles toll. Das ist leider so. Aber ich denke die meisten Menschen können schon zufrieden sein, dass ihre Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Wohnung etc.) erfüllt sind. Es kommt ja auch darauf an, was man in seinem Leben erreichen will und was man selber aus seinem Leben macht. Ob man persönlich damit zufrieden ist, muss jeder für sich selber entscheiden.

Eigentlich sollte man schon dafür dankbar sein, wenn man gesund ist. Wie viele Menschen sind z. B an Krebs erkrankt und haben nicht mehr lange zu leben. Aber wenn man gesund ist, sieht man das eher als selbstverständlich an und ist nicht wirklich dankbar dafür. Ich denke man erkennt es erst, wenn man krank wird, einen Unfall hatte oder anderes, wie wichtig schon solche Dinge wie Gesundheit, einen Dach über den Kopf zu haben, einen festen Job zu und jeden Tag genug zu essen und trinken zu haben.

LG :)

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Gute Frage! Ich bin sehr dankbar, es beginnt im großen Stil damit, dass wir in einem der entwickeltsten Länder leben und es uns was die Grundbedürfnisse angeht an nichts mangelt. Und endet in meinem eigenen Mikrokosmos, mit einer liebenden Familie, die mich immer wieder aufs neue erfreut (das letzte war z.B. der Realschulabschluss meiner mittleren Tochter.) Aber diese Dankbarkeit und Wertschätzung in den Stress des Alltags zu übertragen und dort präsent zu halten finde ich fast unmöglich. Das geht eher in ruhigen Momenten in denen man sich eben überlegt, wie gut man es doch hat.

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Wer sagt denn, dass wir aufstehen morgens und gesund sind? Dass wir zwei gesunde Hände und Beine haben? Dass wir arbeiten können und dürfen? Ich bin nicht gesund und dankbar muss ich auch nicht sein. Wem gegenüber denn überhaupt?

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Mal davon ab dass diese Frage schon des öfteren gestellt wurde, gibt es sehr wohl auch in Deutschland Menschen die auf der Straße leben (gut, es gibt Notunterkünfte für Obdachlose... Aber zumindest ich habe schon öfter davon gehört, dass es dort Gewalt geben soll und viele diese Unterkünfte meiden). Und es gibt auch genügend Menschen die nicht "gesund" sind und nicht wirklich viel zum dankbar (Wem eigentlich? Dem lieben Gott?) sein haben.

Alles hat zwei Seiten. Hier sehen scheinbar viele nur die - aus meiner Sicht - übertrieben positive. Nicht alles ist so rosig wie es scheint.

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 18:42

Bei dem Thema gehen Meinungen eben sehr weit auseinander, klar sind nicht alle Gesund aber wenn ich mir Z. b Dokumentation über solche Menschen ansehe, sieht man das sie zum Teil glücklicher und dankbarer über ihr Leben sind als wir, denn sie wissen das es nicht selbstverständlich ist gesund zu sein und alles innerhalb von Sekunden vorbei sein kann. sie leben ihr Leben intensiver. Und über die Straßen Menschen (da viele eh eine ganz andere Sichtweise als ich haben) würde ich sagen jeder ist seines Glückes Schmid niemand muss in Deutschland unter der Brücke schlafen sie tun es von sich aus und manche gehen sogar freiwillig auf die Straße um "frei" zu sein

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Du hast recht! Es wird zu wenig geschätzt heute, weil die Leute immer mehr wollen. Ich finde das viele denken das es ihnen schlechter geht als anderen, dabei sollten diese aber mal an die denken die nichts haben!

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:00

Ich denk einfach wir sind den Luxus der hier in Deutschland herrscht einfach gewohnt und für uns ist alles selbstverständlich aber viel zu wenig denken wir daran das uns alles von der einen auf die anderen Sekunde genommen werden kann

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Kommentar von Etter
20.12.2015, 03:00

"an die denken die nichts haben!"

Nach deinem Beispiel müssten die trotzdem happy sein, da sie ja nicht tot sind. Makaber aber folgt der Logik.

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:04

Viele Menschen sind auch mit wenig glücklich aber wir in Deutschland sind einfach wie gesagt Luxus Menschen, alles kommt so selbstverständlich vor und ist halt einfach da

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:12

Das habe ich auch nicht behauptet, meine Behauptung war man sollte für sich selber dankbar sein das man Gesund ist, essen und trinken und ein Zuhause hat

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Dankbar kann ich nur für etwas sein, dass ich geschenkt bekommen habe. 

Weder kann ich dankbar für etwas sein, dass ich mir selbst erarbeitet habe, noch für etwas, in das ich hinein geboren wurde. Ich wüsste einfach nicht, wem ich dankbar sein sollte und für etwas, das ich nicht als selbstverständlich erachte.

Dankbarkeit bedeutet für mich eine Verbindung zwischen zwei Subjekten.

Beispiel Gesundheit: Hier würde ich eher davon sprechen, dass ich froh bin, einigermaßen gesund zu sein. Ich wüsste allerdings nicht, wem ich dafür dankbar sein sollte. Meinem Arzt?

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Was speziell die Sachen betrifft, also das Materielle, ist es so, dass man möglichst wenig besitzen sollte. Je weniger man besitzt, umso mehr hat man von sich selber. Der Zen-Buddhist sagt dazu: "Nichts ist Alles und Alles ist Nichts!"

Im ungünstigsten Fall "erstickt" man in einer mit Dingen nur so vollgeferchten Wohnung. Das man da am allerwenigsten mit seinen Plänen zurechtkommen kann, dürfte wohl jedem einleuchten.

Aber auch dann, wenn man Ordnung besitzt, sollte man sich immer eine gewisse Balance zwischen den Besitztümern und dem eigentlichen Leben bewahren. Denn vieles wird angeschafft, was man am Ende doch nur rumliegen hat. Das ist nicht im Sinne des Erfinders :-(

http://home.arcor.de/york.rieger/Bilder/einkaufswagen.jpg

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@etter

Meinungen können sich bei dem Thema Spalten. Ich finde nur das sich hier keiner beschweren kann. Wir haben hier essen, trinken und ein Dach übern Kopf. Woanders ist das nicht selbstverständlich, leider.

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Kommentar von Etter
20.12.2015, 03:14

Und deshalb sollte man seine Erwartungen an das Leben verringern? Warum nicht nach immer mehr, nach immer besser streben? Warum kein Perfektionismus?

" Ich finde nur das sich hier keiner beschweren kann."

Das ist sehr, sehr subjektiv. Du meinst, dass DU dich nicht beschweren kannst. Es gibt in DE einen ziemlich hohen sozialen Druck. Ob es nun um den Erfolg in der Karriere, in der Liebe oder um Normung geht.

Guck dir hier mal die Fragen an. Viele gehen in Richtung "Ich bin 15 und hatte noch keine Freundin HILFE". Oder um z.B. Mobbing.

Es ist immer eine Frage aus welcher Warte man die Situtation betrachtet.

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:20

Ich glaube auf irgendeiner Art verstehst du nicht wirklich was ich meine :) es geht nicht darum das du jetzt jeden Tag eine Kerze anzünden sollst für deine Gesundheit usw. mir ging es nur darum das wir selbst das als selbstverständlich ansehen. wie willst du nach immer besseren streben wenn deine Gesundheit völlig kaputt ist? so in der Richtung meinte ich das

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:25

Klar, du hast nicht unrecht und es stimmt was du sagst. Ich will auch nicht abstreiten das ich der dankbarste Mensch bin, ich denk mir auch immer " ach des zu haben wäre ja schön" usw. aber mit der Frage gings mir einfach nur um die grundlegenden Sachen, alles andere kann man erarbeiten und brauch keinen zu danken da es ein eigenverdienst ist ( das Materielle). aber vom Rest her haben wir im Herzen den größten Reichtum

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Ja etter, dann haben wir verschiedene Ansichten. Ich sag auch nicht das du unrecht hast, der Druck ist hoch. Ich will nur damit sagen das wir es hier im Gegensatz zu anderen gut haben.

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:36

Ist jetzt ein anderes Thema aber ja, wir hier in Deutschland können uns sehr viel erarbeiten wenn wir wollen. in anderen Ländern arbeiten die Menschen teilweise härter als wir und müssen trotzdem noch viel hunger aushalten

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Auf jedenfall. Ich finde es hilft kurz drüber nachzudenken wie es wäre wenn dies und jenes nicht mehr da wäre.

Wenn du dich im Job ärgerst überleg mal was wäre wenn du morgen gekündigt wärst.

Wenn deine Frau nervt überleg mal wie du dich fühlst wenn sie morgen weg wäre

Usw.

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Gesund bin ich zwar nicht, aber ich weiß, dass ich mit einem wundervollen Kind gesegnet bin und dass ich für mich den tollsten Menschen an meiner Seite habe und dass lasse ich beide auch so oft es geht wissen

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:08

Familie ist für mich persönlich der größte Reichtum

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Ich bin zufrieden und oft auch dankbar. Natürlich denkt man manchmal "das oder das könnte besser sein". Aber dann sehe ich das, was ich alles habe, und dann kann ich mich schon sehr glücklich schätzen. 

Ich bin dankbar einen guten Job zu haben, wo ich jeden Tag gerne hingehe. Ich kann mir einige Hobbys ermöglichen, habe einen netten Freundeskreis, eine super Familie, eine eigene gemütliche Wohnung und ich kann ein selbstbestimmtes Leben führen. Geld habe ich nicht im Übermaß, aber dafür habe ich ein eigenes Pferd, was mich auch emotional erfüllt. Dankbar bin ich auch dafür, daß ich meinen Körper einsetzen kann und ebenso mein Gehirn. Die eigene Leistungsfähigkeit finde ich extrem wichtig um glücklich zu sein.

Wie wichtig die Gesundheit ist merkt man immer erst, wenn diese mal nicht mehr so gut ist. Ich bin immer dankbar und glücklich, wenn mein Fuß keine Schmerzen bereitet oder der Rücken oder sonst was. Ich finde man kann auch für Gesundheit dankbar sein, dann dankt man eben dem Schicksal. 

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ich bin dankbar für jedes glück, was von außen kommt, und mich bereichert.

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Wenn ich dankbar bzw. zufrieden mit dem wäre, was ich habe, hätte ich keinen Antrieb mehr.

Wozu etwas verbessern, wenn es doch reicht? Wozu noch nach irgendwas streben?

tl;dr: Nein.

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Kommentar von dilaaann91
20.12.2015, 03:02

Es geht ja um die Kleinigkeiten wie Gesundheit, Familie , Essen und Trinken und solche Sachen :) da ich das Gefühl habe sogar das wird heutzutage als selbstverständlich angesehen und wir gehen mit unserer Gesundheit um als könnten wir sie uns im nächsten Supermarkt neu beschaffen

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Nein, ich schaue mir jeden Tag zum Frühstück Bill Gates Konto an:
http://live-counter.com/Bill-Gates/
und bin dann den ganzen Tag deprimiert.

Ne im Ernst, ab und zu schaue ich darauf zurück was ich alles geschafft habe.
Wie habe ich darauf hingefiebert endlich Prüfungen zu schaffen wie den Führerschein, oder Schulische.
Jetzt habe ich alles und eigentlich ist einem das selbstverständlich geworden.
Denkt mal darüber nach, wenn ihr das Licht einschaltet wie das früher war als es keinen Strom gab usw... Dann fühlt man sich gleich besser!

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Ja, sehr sogar. Und mir ist bewusst, dass es einfach nur Glück ist, nicht mein Verdienst, dass es mir so gut geht.

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Ja, ich bin tatsächlich glücklich und zufrieden mit dem, was ich habe.

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Komisch, daß sich sehr ähnliche Fragen in dieser Richtung dauernd wiederholen - wer sagt Euch das vor?

WEM genau soll ich danken, daß ich zu essen habe und warum?

Ich habe zu essen, weil ich Nützliches für die Gesellschaft leiste und mir daher mit dem Lohn Nahrung kaufen kann. Punkt.

Und das Gerede mit "Leben in vollen Zügen genießen" kommt mir besonders abgedroschen vor. Niemand in meinem Großumfeld "genießt den Tag in vollen Zügen". Schließlich sind wir nicht auf einer Wellnessfarm.

Aber die meisten in meinem Umfeld bewältigen mit einiger Anstrengung ihre Alltagsaufgaben und sind dann zufrieden mit sich und der Welt.

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Kommentar von Tragosso
21.12.2015, 19:17

Vor allem, wenn man das Leben jeden Tag in vollen Zügen genießen würde, hätte man schnell kein Geld mehr..

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habe ich eine andere wahl ?

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