Seit dem Klinikaufenthalt läuft gar nichts mehr , selbst in der Schule wird es mir zu viel. was kann ich tun?

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3 Antworten

du brauchst weiter Therapie sprich eine wo du lernst dich zu entspannen also an nichts mehr denken, fallen lassen. Dies sollteste alle Tage für einige Zeit machen. Dann mußt du deine kreisenden Gedanken z.B. Sorgen klasifizieren nach Wichtigkeit. Du wirst feststellen dass viele davon wenn du eine Skala von 1 bis 10 machst und 10 extrem wichtig ist , die meissten Probleme zwischen 1 und 3 liegen also nicht so wichtig um ständig darüber Nachzudenken. Was du aber höher einstufen solltest ist Schule und lernen. Erst dann ist Konzentrieren wieder möglich

Kommentar von newcomer
20.11.2015, 18:36

http://www.traumatherapie.org/docs/index.html

Konzentrationsschwierigkeiten

2. Traumabearbeitungsphase

Die Methoden der Stabilisierungsphase werden während der ganzen Therapie fortgesetzt. Die Phase der Traumabearbeitung und die Phase der Stabilisierung können sich im Verlauf der Behandlung immer wieder abwechseln.

Die Traumabearbeitung erfolgt durch ein strukturiertes, dosiertes und kontrolliertes Wiedererleben zentraler Aspekte des Traumas. Dadurch wird der Verarbeitungsprozeß der traumatischen Erlebnisse weiter fortgesetzt, die Speicherung der Traumata im Gehirn verändert sich, durch Wiedererleben kommt es zur Integration dieser Erfahrungen in die Gesamtpersönlichkeit.

Anders ausgedrückt, kann man auch sagen, es findet eine Entgiftung mit nachfolgender veränderter gedanklicher und emotionaler Bewertung statt.

Die Konfrontation mit dem Trauma führen wir mit den Methoden der Screen- bzw. Bildschirmtechnik oder dem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) aus. Wesentlich bei beiden Techniken ist, daß die Betroffenen keine Retraumatisierung durch einen erneuten Kontrollverlust erleiden, die Kontrolle des Patienten über den Prozeß hat Vorrang. Bei der Bildschirmtechnik wird das traumatische Erlebnis nochmals gezielt und gesteuert kurzfristig erlebt, so daß eine Synthese aus Wort, Bild, Affekt und Körpersensation erreicht wird. Die Wirksamkeit der EMDR-Methode versteht z. Zt. man so, daß die Informationsverarbeitung der traumatischen Ereignisse nachträglich beschleunigt wird und so zu einer Speicherung des verarbeiteten Traumas als Erinnerung führt. Dabei kommt es auch zur Veränderung der Bewertung der Situation und der eigenen Rolle in dem Geschehen. Dies führt zu einer Selbstwertstärkung, so daß im Laufe des therapeutischen Prozesses die Vorstellung, ein passives Opfer zu sein zu der eine aktiv handelnde Überlebende zu sein wechselt. Es entwickelt sich wieder mehr Selbstvertrauen in die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten.

3. Integrationsphase

In der 3. Therapiephase, die eher einer 'normalen' Psychotherapie ähnelt, geht es um die weitere Verarbeitung im Sinne von Integration des Geschehenen. Häufig muß Trauerarbeit geleistet werden, das Selbsterleben und Lebensgefühl hat sich verändert, so daß neue Bewältigungsstrategien entwickelt werden müssen. Wichtig ist, daß die PatientInnen sich wieder stark und im Besitz ihrer Kräfte fühlen, so daß sie angemessene Entscheidungen für ihr weiteres Leben fällen können.

Auch in dieser Phase kann sozialarbeiterische Unterstützung oder die Durchführung von Paar- oder Familiengesprächen notwendig sein.

Dies sind die Folien eines Vortrags, der bei der Feuerwehr in Hürth gehalten wurde: 

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Meine Vermutung: Du hast einen (Schul)-Burn-Out, weil du zuviel machst !

(Dein Zitat: Dabei bin ich im Schulleben tief verankert , ich mache im Theater mit , mit Streitschlichterin und werde nun als Schulsanitäterin ausgebildet. Auch bin ich bei vielen Projekten vorn dabei und bin die Seelensorge von meinen Freunden... )

Du überlastest Dich, das geht auch schon in jungen Jahren, jeder hat eine Grenze !

Meine Idee:

1) Fahr das alles runter, denk erstmal an Dich, lege diese vielen Aufgaben nieder, mach was ruhiges z.B. Qi-Gong oder Tai-Chi, was ohne viel Reden und ohne Computer/Internet

2) Zwei bis drei gute Freund(innen) sind genug, Achtung vor zuviel Facebook-"Freundschaften", das würde ich alles abstellen oder stark einschränken.

3) Achte auf GUTE Ernährung ! Das heißt auch viel Gewürze, wie Kurkuma, Kardamom, gutes Joghurt mit aktivierten Kulturen, das bringt Kraft in deinen Darm ! Finger weg von billigem Fertig-Brot oder Fertig-Brötchen, stattdessen Vollkornbrot, Reis, Linsen, Polenta, Couscous (gibt's beim Türken)

4) Gymnastik und Sport an der frischen Luft, statt zuviel drin hocken vor dem PC und Internet. Warum nicht mit deinen guten Freund(innen) zusammen ?

Nochwas: Mach Dich nicht fertig wegen der Schule. Was ist schon, wenn du im schlimmstem Fall ein Jahr verlierst, weil du von der Schule Pause machen mußt ? Ja und ? Was ist schon ein Jahr, jeder hat irgendwo mal ein Jahr verloren, schau mal die Leute mit 25 Jahren an. Da hat jeder irgendwo mal eine Zeitlang was ausprobiert, oder was nicht ganz hingekriegt !

Spricht doch mit deinen Lehrern oder deinem Rektor, das du einfach frei mitmachen kannst, wie du es kannst. Und wenn es Dir zuviel wird, sollst du frei entscheiden können, und einfach nach Hause gehen. Du mußt doch LANGSAM wieder einsteigen, und nicht von 0 auf 100, das geht doch nicht !

Wenn du die Klasse wiederholen mußt, ja und ? Andere haben vielleicht mal eine längere Krankheit oder einen Unfall und fallen auch aus.

Also, mach Dich nicht fertig, gelle :-)






Hallo ,

ich kann dich sehr gut verstehen  , habe ebenfalls diverse Diagnosen . Das du jetzt am Anfang kurz nach dem Klinikaufenthalt überfordert bis ist völlig normal .  Geb dir bitte noch etwas zeit um dich einzufinden .  Wichtig ist auch das fortlaufend eine ambulante Therapie gemacht wird  , ist da was in aussicht ?

Nimms du Medikamene ein ?

Kommentar von chirahime
20.11.2015, 18:46

Ja , eine ambulante Therapie ist in Sicht , also ich bin in einer Therapie....

Ich habe schon verschiedene Medikamente genommen , doch die letzten sind mir nicht gut bekommen und derzeit nehme ich keine.

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