Seit 5 Wochen leide ich an Tinnitus. Der HNO-Arzt hat keine Erkrankung des Ohrs festgestellt. Seine Antwort: "Damit müssen Sie leben". Ist das wirklich so?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Salue Yvonn

Es kann gut sein, dass er mit der Zeit wieder verschwindet. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn er durch ein konkretes Ereignis (lauter Knall etc.) ausgelöst worden ist.

Ich habe selber auf beiden Ohren seit vielen Jahren einen Tinnitus. Dieser wird nicht vom Ohr, sondern vom Gehirn ausgestrahlt.

Selber habe ich gelernt, das "Turbinen"-Geräusch einfach zu ignorieren. So stört es mich nicht und ich betrachte es einfach wie ein Funktionsgeräusch, welches mir aufzeigt, dass ich lebe.

Lasst Dich also nicht verrückt dadurch machen. Es wird mit der Zeit etwas, was einfach zu einem gehört.

Es grüsst Dich

Tellensohn

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wie alt bist du ? hattest du die letzten paar monate viel stress beruflich / privat ??  ich leide auch darunter bin aber schon 47 bei mir kommt es vom Beruf wenn ich im Urlaub bin und entspannt ist er nach 1 woche (fast) weg.

Wichtig ist es sich zu entspannen , lt. meinem HNO ist bei mir (!) nix mehr zu machen da meine eltern es auch hatten, hatte viel stress die letzten 4 jahre beruflich / privat und überhaupt... mir hilft klassische musik(monzart) das wurde mir von HNO empfohlen imme mal klassische leise musik hören.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von yvonndiemar
22.07.2016, 14:59

Ich bin auch 47 Jahre alt. Ich hatte etwas Stress. Habe meine Wohnung neu gemalert u. neue Möbel bestellt, diese Zeit war schon etwas chaotisch. Überall Unordnung, was ich gar nicht mag & manche Nacht bis frühs geputzt habe.

0

So ein Quatsch ...  was ist das für ein Arzt ???

Natürlich gibt es heutzutage eine Vielzahl von Medikamenten und Therapien um einen Tinnitus zu behandeln.

Zuerst hätte er (der Arzt) erst mal sofort für eine bessere Durchblutung deines Ohrs sorgen müssen (Medikamente).

Such dir ganz schnell einen anderen Arzt und sage es ist DRINGEND, denn je schneller man einen Tinnitus behandelt, desto besser sind die Erfolge.

Tinnitus,
auch Ohrensausen genannt, ist der Oberbegriff für alle Arten von Kopf-
oder Ohrgeräuschen. Ein Tinnitus tritt meist plötzlich auf. Er ist, ähnlich wie Schmerz, ein Symptom, das ganz verschiedene Ursachen haben
kann. Das Pfeifen im Ohr ist zwar ungefährlich, belastet viele
Betroffene aber extrem.

Ansprechpartner
für einen Tinnitus ist der Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Zu allererst wird er
die Krankengeschichte (Anamnese) des Patienten erheben. Entscheidend
sind dabei neben Vorerkrankungen alle Informationen zum Tinnitus selbst.
Seit wann besteht das Rauschen im Ohr? Traten die Ohrgeräusche
plötzlich oder schleichend auf? Gab es mögliche Auslöser wie Lärm oder
Stress? Ist der Ton gleichbleibend oder pulsierend? Verändert er sich im
Laufe des Tages oder abhängig von der Haltung des Kopfes? Besonders
wichtig ist auch festzustellen, wie stark der Patient unter dem Tinnitus
leidet.

Tinnitus – Untersuchungen

An die Anamnese schließen sich Untersuchungen des Gehörs an.         Dazu zählen folgende Methoden:

Ohrmikroskopie

: Mithilfe eines Ohrmikroskops kann

der Arzt Außenohr und Trommelfell untersuchen. Dabei kann er

feststellen, ob ein Schmalzpropf Ursache des störenden Geräusches ist

oder ob das Trommelfell verletzt ist.

Hörtest

: Im Rahmen einer Audiometrie lässt sich

die Hörleistung des Innenohres feststellen. Eine überkompensierte

Schwerhörigkeit ist sehr häufig die Ursache der Ohrgeräusche.

Gleichgewichtsprüfung (Vestibularis-Diagnostik)

:

Die Funktion des Gleichgewichtsorgans lässt sich relativ einfach

feststellen. Beispielsweise versucht der Patienten möglichst lange, mit

geschlossenen Augen auf einem Bein zu stehen. Da sich auch das

Gleichgewichtsorgan im Innenohr (Cochlear) befindet, ist ein gestörter

Gleichgewichtssinn Hinweis darauf, dass die Ursache des Tinnitus in

dieser Region liegt.

Tympanogramm

: Damit lässt sich die Beweglichkeit des Trommelfells feststellen.

Spiegelung des Nasen-Rachen-Raums (Nasopharyngoskopie)

: Die Untersuchung zeigt, ob die Umgebung des Ohres krankhaft verändert ist.

Hirnstammaudiometrie (BERA)

: Dabei handelt es sich um einen speziellen Hörtest, der die Funktion des Hörnervs überprüft.

Tinnitus-Matching

: Dabei bestimmt der Arzt Lautstärke und Frequenz des Tinnitus-Tones.

Tinnitus-Masking

: Die Untersuchung zeigt, ob und

mit welchen Frequenzen sich der Tinnitus verdecken (maskieren) lässt.

Dazu spielt der Untersucher dem Patienten so lange verschiedene Töne

über einen Kopfhörer vor, bis dieser den Tinnitus nicht mehr wahrnimmt

(Maskierungslevel).

Das alles hätte er machen müssen !!!
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von yvonndiemar
23.07.2016, 18:49

Danke für die sehr hilfreichen Antworten. Ich werde mir einen anderen HNO-Arzt suchen und die von Dir beschriebenen Untersuchungen fordern. Ich hoffe sehr, daß mir doch geholfen werden kann.

0
Kommentar von papavonsteffi
03.08.2016, 14:12

Nachtrag:

Die einzelnen Tinnitus-Untersuchungen stammen aus dem Internet.

0

Blutdruck ist gecheckt?

Hab es einen direkten Auslöser .. ein lautes Konzert etc? 

Stress kann auch einen Tinnitus auslösen.. 

Aber generell gibt es nur wenig Chancen das er verschwindet. Mein Doc meinte ich solle es mal mit Ginko versuchen .. brachte MIR aber nichts. Ich hab aber auch sehr lange gewartet bis ich zum Doc ging. Er meinte das man in den ersten 3 Monaten noch was tun kann (Cortison.. ).. danach nicht mehr.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von yvonndiemar
22.07.2016, 15:03

Ich nehme auch Tebonin für die Durchblutung sowie Sonosan(ein relativ neues diätisches Präparat). Bis jetzt hat aber nichts geholfen.

0

Mehr oder weniger?

google mal über die Ursachen von Tinnitus, wenn es nicht am Ohr liegt?

bei mir hängt er z.B. u.a.   mit Streß zusammen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn es Tinnitus ist, ja.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ja das ist wirklick so... manchmal wird man den nicht mehr los... aber ich hatte auch einen über lange zeit... jetzt ist der aber auch wieder weg, zum glück :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?