Seit 3 Monaten immer erschöpfter - Nebennierenschwäche?

1 Antwort

Was haben wir seit drei Monaten ? Richtig... wärmere Tage und in der Natur kein tristes Grau mehr. Die Wahrnehmung ist mit der Registrierung der Eindrücke gut ausgelastet, sofern Du über die Haustürschwelle trittst. Gehe so oft wie möglich in die Natur... nimm vielleicht eine Kamera mit, und schaue Dir dann die vielen Details genauer an. Suche die Faszination.

Nebenbei erstellst Du einen Tagesablauf der Befindlichkeiten. Wann tritt die Müdigkeit auf, wann und wie lange bist Du durchgehend leistungsfähig. Unter Leistungsfähigkeit ist nicht Sport gemeint, sondern der allgemeine Aktivitätswille.

Das Ganze hat den Sinn, deinen persönlichen Biorhythmus festzustellen und vielleicht die täglichen Mahlzeiten so zu legen, dass die Verdauungsmüdigkeit nicht ausgerechnet zur Leistungszeit auftritt.

Ich werde zum Beispiel 45 Minuten nach dem Essen hundemüde. Wenn ich davor gearbeitet habe sogar lähmend müde. Ich kann mir aber den Luxus leisten, dann ein kleines 20minütiges Nickerchen zu machen. Die Kunst besteht nur darin, die Essenzeit so zu legen, dass die Müdigkeit kein Problem mehr darstellt. Wenn Du den richtigen Rhythmus gefunden hast, dann wirst Du plötzlich nicht mehr so extrem müde.

Dass Du so gut auf Medikamente ansprichst, hat auch damit zu tun, dass Du innerlich im Dauerstress bist. Deine Psyche unterscheidet nicht mehr den positiven vom negativen Stress. Beides ist Stress. Hier ist es aber der eigene Wille, den positiven Stress weiterhin zu suchen und der Psyche (Müdigkeit) keine Chance zur Depression zu geben. Denke daran, dass es deine unterschwellige Depression ist, die dir mit körperlichen Symptomen (Psychosomatik) ein positives Erlebnis nicht gönnt. Lache Deine Psyche dann einfach aus.

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