Sein Buch einem Verlag senden?

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3 Antworten

Zuerst zu dem Punkt "Meinung vom Verlag einholen": Das wird leider nicht funktionieren. Verlage begründen mittlerweile auch ihre Absagen nicht, da es zu oft ellenlange Diskussionen mit den Schreibern gibt, es viel zu viel Aufwand machen würde das zu tun, die Verlage in Manuskripten ertrinken und sie die meisten gar nicht mal anfangen zu lesen.

Hier mal noch etwas, das ich schon einigen Leuten geschrieben habe (es wird ca. alle 2 Tage die gleiche Frage gestellt): Solltest du i.wo mal auf etwas stoßen wie "bezahlen Sie die Druckkosten und wir verlegen", dann ganz schnell die Seite verlassen. Da wo du zahlst, ist was falsch^^

Ein gutes Buch zu schreiben und es zu veröffentlichen ist wie ein 6er im Lotto. Die Verlage werden mit Manuskripten überhäuft, daher ist die Chance sehr gering. Da kann man sich nicht die Verlage aussuchen, wie es einem gerade passt =D

Deine Geschichte sollte am besten neu und in den Geist der Zeit passen, dann sind die Chancen vielleicht minimal höher. Entscheidend sind aber auch dein Stil, deine Wortgewandtheit und Formulierungen.

Mal eine ganz andere Frage, die du dir stellen solltest, weil das ist ein ganz Wesentlicher Bestandteil des Veröffentlichen:

Hast du schon Betaleser beauftragt dein Werk zu lesen? Hast du dir in z.B. Foren Meinungen der breiten Masse geholt (drauf achten, dass der Schreibbereich nicht einsehbar für Gäste ist!)? Hast du das Werk lange ruhen lassen, bevor du dich an eine Komplettüberarbeitung gemacht hast? Hast du bereits einen Klappentext, ein Expose und eine Autorenvita geschrieben?

Vor allem die Thematik "Kommentare einholen", "Betaleser holen" und "Komplettüberarbeitung" solltest du dir zu Herzen nehmen. Du möchtest ja immerhin ein gutes Buch schreiben ne? ;-) Sonst ärgerst dich im Nachinein nur über die ganzen übersehenen Fehler. Willst du nur auf Bookrix und Co. veröffentlichen fällt zwar das Expose etc. weg, aber dein Werk sollte dennoch so gut wie möglich sein. Sprich auch da sind die Meinungen anderer, Tipps etc. und Betaleser entscheidend.

Wenn du noch ein paar Tipps brauchst, vielleicht wär ja das etwas für dich: www.fantasy-schreibforum.com (der Schreibbereich und die Ecke für Tipps ist für Gäste nicht einsehbar) Wenn ein Schreibbereich abgeschottet ist, kann google und Gäste es nicht finden, dadurch ist der Text nicht ergoogelbar und auch nicht einfach kopierbar. Daher gibt es bei solchen Foren auch keine Probleme bei den Verlagen, weil sie deinen Text nicht ergoogeln können und es zudem wie eine kleine abgeschottete Arbeitsgruppe gilt. Nur im privaten Rahmen Beta- und Korrekturlesen lassen (also Verwandte und Freunde) führt nach Jahren der Erfahrungen (und Erfahrungsaustausch mit anderen) eindeutig nicht zum Erfolg, denn die meisten Fehler fallen ihnen nicht auf, oder sie kritisieren nicht in der Form, wie sie es bei einem Fremden tun würden.

Zusammengefasst: Einen Verlag zu finden (gerade einen bekannten großen) ist unheimlich unwahrscheinlich, vor allem für einen Schreiber, der nicht bekannt ist. Ein Kleinverlag schon eher, aber auch da ist es immer unwahrscheinlicher. Möglichkeit sind BoD und Plattformen wie Bookrix. Beides ist mit einem unglaublichen Aufwand für dich verbunden. Auf zweitgenannterer Plattform wird man mit Werbung der anderen Plattform-Nutzer überschwemmt und auch bei BoD (wo du es dann immerhin in gedruckter Form hast) ist deine Initiative mit Werbung etc. das A und O. Und ist ein Werk (in Bezug auf das Schreibhandwerk und Richtigkeit) nicht 1A, kannst du direkt einpacken, weil die Ansprüche der Leser an Indie-Autoren steigen, durch die ganze Zahl der Hobbyautoren, die einfach mal was veröffentlichen, stetig an.

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Ja, geht im Prinzip schon. Man muss jedoch einige Formalien beachten. Schriftgrad, Größe, Seitenforrmatierung und so weiter. Am besten bei dem Verlag erkundigen. Beachtet man diese Vorgaben nicht, landet das Manuskript ungelesen in der Tonne.

Noch zur Orientierung: Ein normaler Roman-Verlag bekommt circa 1000 Manuskripte pro Jahr zugeschickt - veröffentlicht werden ca. 3 Prozent davon.

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Kommentar von TheDarkUser
15.07.2013, 14:27

Danke für deine Antwort :)

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Das geht natürlich. Sei dir aber bewusst, dass in großen und seriösen Verlagen wöchentlich hunderte Skripte von Möchtegern-Autoren eingehen. Mit nahezu 99,99% Wahrscheinlichkeit wird das Skript abgelehnt. Wenn es schon auf den ersten Blick laienhaft aussieht, dann wird es wahrscheinlich nicht einmal gelesen.

Du kannst die Veröffentlichung deines Buches selbst finanzieren, dann bringt ein Verlag das auch raus. Wenn der Verlag allerdings von dir Vorkasse will, dann ist es mehr als wahrscheinlich, dass du damit ordentlich Verlust machen wirst. Letztlich bedeutet das nichts anderes als das Buch ist nicht gut und keiner wird es kaufen. Der Verlag hat also eigentlich kein Interesse, aber wenn du diesen dafür bezahlst und die Kosten übernimmst...

Der heute übliche Weg wäre dein Buch als E-Book zu veröffentlichen. Das kostet nichts und du bekommst ausreichend Feedback. Seiten dazu gibt es heute mehr als genug. Am besten bietest du das erste Kapitel gratis an als Leseprobe. Auch ein E-Book von einem unbekannten Laien würde kaum jemand kaufen. Außer, es ist wirklich extrem günstig.

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Kommentar von TheDarkUser
15.07.2013, 14:26

Vielen Dank für deine Antwort. Ab wie viel Jahren kann man denn überhaupt sein Buch veröffentlichen?

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