Seifenblasen (die nicht platzen, wenn sie aufkommen)

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2 Antworten

Seifenblasen sind zarte Gebilde, selbst bei Windstille platzen sie meist nach wenigen Sekunden.

Das liegt zum einen daran, dass das Wasser verdunstet, aus dem sie hauptsächlich bestehen, zum anderen, dass die Schwerkraft das Wasser in der Blasenmembran nach unten zieht: Über die Seiten fließt es ab und sammelt sich dort, während der Film oben immer dünner wird. Die Blase platzt also von oben her.

Grundsätzlich kann man aus Wasser überhaupt erst Blasen machen, wenn man dessen starke Oberflächenspannung durch die Zugabe von Tensiden – einer Stoffgruppe, zu der auch die herkömmliche Seife zählt – verringert. Reines Wasser ist stets bestrebt, seine Oberfläche klein zu halten, und bildet daher Tropfen statt einen breiten Film. Tenside jedoch sind Moleküle mit einem wasserliebenden und einem wasserabstoßenden Ende.

Sie ordnen sich an beiden Seiten der Membran so an, dass jeweils das abstoßende Ende nach außen in die Luft zeigt. Dadurch wird die Membran stabiler: Sie bildet keine Tropfen mehr. An den Stellen, wo der Wasserfilm durch die Schwerkraft ausdünnt, rutschen Tenside nach und halten die Form, und die Blase verliert auch nicht mehr so viel Substanz durch Verdunstung. So bleiben Seifenblasen bis zu einer Minute stabil.

Sogenannte Stubbles dagegen, neu entwickelte Seifenblasen der Leipziger Firma „Bubbles and Beyond“, halten bis zu vier Wochen. „Wir mischen dem Wasser besondere Tenside und weitere Substanzen bei, die es zähflüssig wie Honig machen, sodass das Wasser entlang der Blasenmembran langsamer abfließt“, erklärt Mitbegründer Dirk Schumann. „Zudem bilden die Stoffe Barrieren auf dem Weg nach unten, ähnlich wie Gitter auf Dächern Dachlawinen verhindern.“

Der wichtigste Trick jedoch ist, dass die Membran nach wenigen Sekunden zu einem kunststoffartigen Material aushärtet und ein haarfeines, festes Häutchen bildet. „Dann platzt die Blase nicht einmal mehr, wenn man mit einer Nadel hineinpiekst“, sagt Schumann. „Erst nach vielen Tagen bekommt sie Falten und fällt schließlich wie ein alter Luftballon in sich zusammen.“ Die trockenen Rückstände können einfach weggebürstet werden. Sie sind nicht giftiger als jede andere Seife.

den kack hättest du dir jetzt auch sparen können -.-

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die Oberfläche auf die sie aufkommen muss nur nass sein, dann geht das auch mit normalen

ich will aber genau diese seifenblasen !!!

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