Seid ihr zufrieden mit dem Harry Potter ende?

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Das Ergebnis besteht aus 8 Abstimmungen

Naja, es ging 50%
Ja, cooles Ende 37%
Nein, ich fand es schrecklich 12%

9 Antworten

Naja, es ging

Die Frage ist zwar schon ein wenig älter, aber ich möchte trotzdem meinen Beitrag leisten.

Ich beziehe mich nur auf die Bücher, da die Filme sowieso nur eine Adaption sind und das Grundmaterial bei sowas betrachtet werden muss ^^

Das komplette Buch sehe ich persönlich sehr gespalten. Wir nähern und dem Ende und Rowling hat durchaus eine gewisse Spannung bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut. Man merkt von Anfang an, dass nun Krieg bevorsteht und demnach beginnen nun die Leute zu fallen wie die Fliegen. Das war man bis zu dem Zeitpunkt nicht gewohnt und daher empfand ich es anfangs als unpassend im Vergleich zu ihren vorigen Büchern.

Ich habe jedoch verstanden, dass sie den Krieg nun in den Vordergrnd stellen wollte und im Krieg sterben nunmal Menschen, alles andere wäre unrealistisch.

Doch dann näherten wir und "dem Ende", das ich in drei Teile teile. Die Schlacht von Hogwarts, der Epilog und neue Informationen (Pottermore).

Man hatte ja genug Zeit sich den Endkampf vorzustellen, der verschiedene Variationen haben konnte, jedoch immer auf einen Punkt hinaus lieft: Voldemort gegen Harry. Hier denke ich, hat sie es gut gelöst, dass Harry ihn nicht mit Können besiegt hat. Er ist und bleibt ein 18 Jähriger Schüler und ihn gegen Voldemort antreten zu lassen in einem Duel um Leben und Tod ist reiner Wahnsinn, wenn man realistisch bleiben möchte.

Andererseits war die Begründung mit dem Stab nicht unbedingt ... befriedigend. Ironisch und metaphorisch, aber dennoch .... zu wenig. Vermutlich, weil man einfach über die Jahre eine gewisse Vorstellung hatte, wie Voldemort mit Pauken und Trompeten untergehen würde und dann geschieht es eher still und leise.

Tatsächlich hätte ich sogar erwartet, dass Harry bei dem Versuch Voldemort zu töten stirbt, ihn dadurch extrem schwächt und damit können die anderen mit gemeinsamer Kraft ihn besiegen. Oder soetwas in der Art. So blieb es ein Kampf unter vier Augen, der zwar nette Momente hatte, doch beiden Beteiligten nicht unbedingt gerecht wurde.

Das Ziel wurde schließlich erreicht und man hatte dann durchaus ein gutes Gefühl und war froh für das Trio, besonders Harry, dass das alles nun ein ende hat.

Und dann kam der Epilog. Ich kann nachvollziehen, weshalb Rowling geglaubt hat einen Epilog einzubauen. Doch der hat es mir wirklich verhagelt und ich ignoriere ihn bis heute.

Das hat nichts mit der Aufteilung der Paare zu tun oder den Kindern. Sondern eher damit, dass ab diesem Zeitpunkt alles zu perfekt war. Es war wie ein Auszug einer Fanfiction. Alle waren happy, alle waren glücklich alle leben sie happily ever after. So, wie die Geschichte ihren Verlauf genommen hat, speziell mit dem siebten Buch, wirkte es völlig fehl am Platz. Der Zeitsprung war zu groß. Fünf Jahre in der Zukunft wo man sieht, wie man noch immer versucht das Chaos zu beseitigen, das Ministerium neu zu formieren, ein normales Schulleben wieder aufzubauen und so langsam tatsächlich wieder soetwas wie Alltag hat ... all das hätte ich lieber gelesen als diese leuchtende Seifenblase.

Zu allem Überfluss war diese Seifenblase auch noch sehr einfallslos, weshalb ich von Rowling (das erste Mal) enttäuscht war. Es war das einfache Ende, das offensichtliche Ende. Die Weasleys zu benutzten um alle zu einer großen glücklichen Familie zu verschmelzen war zu viel für mich. Mit dem Epilog ging es bergab, denn dann kamen die Informationen von Pottermore (die ja noch immer erweitert werden).

Beinahe alles, was sie seit dem siebten Band veröffentlich hat, wirkt nicht durchdacht. Sie veröffentlich und schreibt und erzählt und will die perfekte Welt schaffen, doch beinahe nichts davon lässt sich mit dem Canon vereinbaren. Ich kann den Wunsch verstehen eine bessere Welt zu erschaffen, doch Hogwarts und ihre Gemeinschaft ist weit, weit, weit entfernt von perfekt. Mir die Gesellschaft als tolernat und verständnisvoll gegenüber jeder Religion oder Geschlecht zu verkaufen ist absolut lächerlich. Voldemort konnte nur deshalb an die Macht kommen, da ein Großteil genau das eben nicht war: tolerant. Und weil es sehr viele Missstände gibt im Umgang und Integration von Muggelgeborene.

Das scheint Rowling im Laufe der Zeit vergessen zu haben und das zeigte sich zum ersten Mal mit dem Ende von Buch 7, da genau diese Missstände scheinbar nicht berichtigt werden.

Das Ende hatte seine Momente, das gebe ich gerne zu. Doch je weiter es ging, desto enttäuschter wurde ich. Bis heute ignoriere ich den Epilog und so ziemlich alles, was danach kam. Die Welt ist nicht perfekt und ihre Welt ist weiter von Perfektion entfernt, als sie es wahr haben möchte.

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Nein, ich fand es schrecklich

Nein, ich bin überhaupt nicht zufrieden. Im letzten Band wurden u. a. plötzlich Dinge eingeführt, die in den Büchern vorher mit keiner Silbe auch nur angedeutet wurden. Es kam mir so vor, als hätte man sich die Handlung mit Mühe aus den Fingern gezogen, um die Reihe irgendwie zu Ende zu bringen. Und der letzte Film war entsprechend eine Katastrophe, aber das ist nur meine Meinung.

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Ja, cooles Ende

Im Buch ist das Ende eigentlich für J.K. recht genial,denn sie hat sich alle Türen für eine Fortsetzung offen gelassen..never say never !!! Zumindest gibt es jetzt das Theaterstück über Albus.

Im Film ist der End- Kampf SO EXTREM verfälscht,das es mit dem Buch 0,0 zu tun hat und nur noch schrecklich ist.

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Kommentar von leandra04
08.03.2016, 12:33

ja, stimmt leider. Mich hat das überrascht als ich das Buch gelesen habe. Schade ich fand den Endkampf im Buch besser.

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Naja, es ging

Ich liebe den letzten Band weil sich da alles aufdeckt und nochmal richtig was passiert. Aber mir der Friede -Freude -Eierkuchen -Welt ganz am Ende bin ich nicht so zufrieden . Ich meine : Ron heiratet Hermine , Harry heiratet Ginny und all ihre Kinder sind nach Harrys Eltern und den mutigen Leuten usw benannt ...Das ist schon ein bisschen zu viel des Guten ....

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Ja schon :D ich meine, das es nicht perfekt ist und kein "alle leben froh und munter" ende, macht es eben aus. Na klar, harry und seine neue familie leben glücklich, aber j.k.rowling betrachtet eben das ende aus einer sehr realistischen sicht. Und ich meine, wer fand denn bitte die schlacht von hogwarts nicht mega heftig ;)

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Beziehe mich auf den Film:

Ja, ich finds ganz so wie ichs mir wünschte... man kann immer noch eine Fortsetzung machen indem man sagt das er doch nie wirklich zerstört wurde....

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Naja, geht....ich hätte mir gewünscht, dass Harry GANZ alleine Voldemort besiegt hätte.

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Nein, eigentlich nicht. Irgendwie hätte ich es mir spektakulärer vorgestellt.

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Naja, es ging

Einige meiner Lieblingscharakter mussten sterben. Das war mies, aber generell find ich das Ende ganz in Ordnung.

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