seid ihr weltoffen?

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6 Antworten

Ich halte mich selber für sehr weltoffen.

Ich interessiere mich für andere Kulturen, probiere auch gerne mal deren Essen wenn ich dort im Urlaub bin.

Für mich sind zudem alle Menschen gleich, egal welche Hautfarbe oder Religion sie haben.

Ich stelle dabei aber auch immer wieder fest, dass manche Religionen oder Kulturen für mich persönlich nichts wären. Ebenso werden vermutlich andere Menschen über mein Leben und meine Kultur denken.

Leider neigen Menschen dazu, anderen ihre Werte und Kulturen aufdrängen zu wollen und so andere zu zerstören.

Ebenso führen Unkenntnis oder Missverstehen zu Konflikten, die evtl. vermieden werden könnten. Nicht zu vergessen sind auch kulturelle Werte oder Gegebenheiten, die andern Kulturen widersprechen.

Sagen wir bei den einen wäre Sache A streng verboten und bei der anderen explizit gewünscht. Solche Konflikte kann man dann auch mit mehr Offenheit schwer abbauen.

Meist leben ja nicht wirklich viele Kulturen zusammen. Die einzelnen sind dann durch besondere Stadtteile oder Viertel doch wieder vom Rest abgeschottet und machen alle "ihr eigenes Ding". Eine wirkliche Mischkultur geht gefühlt nur selten gut. In einer Stadt selber gibt es dann zwar viele verschiedene, die aber untereinander gefühlt nichts miteinander zu tun haben.

Ich denke eine Bedingung für mehr Weltoffenheit ist Wissen. Wissen was in der anderen Kultur passiert und warum etwas bestimmtes gemacht wird.

Zudem darf nicht vergessen werden, nur weil es dort Extremisten gibt die in den Nachrichten sind, dass es dort eben auch die "normalen" Menschen gibt, von denen man nichts hört.

Man hört in den Medien ja auch meist nur von den Extremen einer Kultur. Das "normale Leben", spielt dabei kaum eine Rolle.

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Puuuh...eine schwierige Frage.

Ich denke, dass es umso weltoffener zugeht, desto mehr Kulturen auf einem Fleck leben, aber dort auch miteinander zu tun haben.
Denn wenn mein bester Freund ein Spanier ist kann ich ja schlecht über alle Spanier schimpfen.

Zu dem Thema Rassismus (was du ja indirekt mit ansprichst) zählt meiner Meinung nach aber auch die Zufriedenheit. Denn wenn ich nicht zufrieden bin, dann suche ich einen Sündenbock und das warfen in der Geschichte häufig die Minderheiten. Leider definiert sich Zufriedenheit in der heutigen Zeit in den westlichen Kulturen häufig über "mir geht es besser als", was ja aber nicht mehr funktioniert, wenn man weltoffen sein soll.

Insofern bin ich pessimistisch, dass es irgendwann dazu kommt, dass alle Kulturen friedlich beieinander leben.

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Ich denke mir bei den meisten (nicht allen) Themen: "Hinein hören kann man ja mal."

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Ich betrachte mich selbst als sehr weltoffen und lebe auch in einer Stadt bzw. einem Stadtteil mit vielen Ausländern.

Ich mache keinen Unterschied zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen. Nur, weil ich das Glück hatte in Deutschland geboren zu sein, muss ich das nicht anderen verwehren.

Es ist ja eher so, dass die Ablehnung von Multikulturalismus eher an Orten stattfindet, an denen kaum Ausländer leben.

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Erst einmal sollte man keinen Unterschied zwischen schwarz, weiß, gelb, Christ, Moslem, Jude, groß, klein, dünn, dick usw. machen.

Dann müsste man sich auch keine Gedanken über "Multikulti" machen. Wir sind alle Menschen. Wir sind alle gleich!

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Kommentar von DrCook
23.05.2016, 11:35

Das ist ein netter Satz, aber er stimmt nicht!
Er müsste meiner Meinung nach lauten: wir sind alle gleichviel wert und keiner ist besser als der andere!

Wenn wir alle gleich wären müsste der behinderte Rollstuhlfahrer oder der Rentner genauso arbeiten gehen wie der 20jährige Jugendliche.

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Kommentar von laserbeam3210
23.05.2016, 11:37

Natürlich, wir leben aber trotzdem noch in einer Staatenwelt wo jedes Volk seinen territorialen Lebensraum hat oder?! (an LiJa1995)

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Ist mir doch egal, woher man kommt, solange man nett ist.

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