Seid ihr pro Abtreibung oder dagegen?

22 Antworten

Ich bin prinzipiell gegen Abtreibung, aber es sollte jede Frau das Recht haben sich nach intensiver Beratung dafür auszusprechen.

MEIN Leben ist lebenswert. Ich sitze gerade mit Frau, Kindern und ein paar von deren Freunden auf unserer Terrasse und hab grill, Fritöse und den beefer an, und wir lassen s uns bei strahlendem Sonnenschein im garten gut gehen ;)

Dafür geh ich 5 Tage die Woche 48-50 Stunden arbeiten... Aber die restliche Zeit macht dafür Spaß ;)

Warum schreibst du dann nebenbei auf gute frage net herum? Und schau dir mal lieber die Kinder in Afrika an, die grad verhungern, während du dein Schnitzel isst.

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@Noname288

Hey Noname288

Und schau dir mal lieber die Kinder in Afrika an, die grad verhungern, während du dein

Nicht wieder die Show-von wegen die Dicken essen den verhungernden Kindern das Essen weg. Das ist die vergräbte Apfel-Birnen-Masche. 

Bleibe bitte beim Thema. 

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@LouPing

Das ist das Thema. Ob das Leben leidvoll ist. Wird das jetzt eine Gruppendiskussion hier?

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@Noname288

Dieser Vergleich ist ziemlich unlogisch

Ist dasselbe wie wenn man sagt, Du treibst ab und andere Frauen können keine Kinder kriegen oder nur schwer Kinder kriegen..

Meine Abtreibungen machen diese Frauen nicht mehr oder weniger Fruchtbar

Dicken Europäern das Essen zu verbieten hilft Kindern in Afrika nicht..

Deine Moralvorstellung ist ziemlich verdreht

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@Noname288

Also sollen wir jetzt einfach garnichts mehr essen oder was? Was haben die Kinder in Afrika damit zutun das er bei Sonnenschein mit seiner Familie grillt?

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Was hat das denn jetzt damit zutun...Es geht um Abtreibung nicht um Hunger in Afrika...

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@FelinasDemons

@NoName (oder doch 'NoBrain'???)

Du grillst nicht oft, was?

Schnitzel kommen nicht auf den Grill sondern in die Pfanne... Lernt doch mal kochen, und wenn du DICH verköstigen kannst, (handwerklich und wirtschaftlich), DANN kannst du dich auch um den Hunger  in der dritten Welt kümmern

Was das alles mit der ungewollten Schwangerschaft der 16-20 jährigen Schülerin/auszubliden zu tun hat, die vor den Scherben ihres jungen Lebens steht, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht so ganz... Na ja, ich bin seit > 20 Jahren als Ausbilder tätig und habe in der Zeit einiges mitbekommen, und sehe gerade einen konkreten Typus Frau/Mädchen vor mir, die die ganze Zeit 'Abtreibung ist Mord!' brüllt... Naja...zum Glück sind unserer Gesetze etwas liberaler!


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@Vampire321

Sorry, das mit dem Schnitzel könnte mir echt nicht gleichgültiger sein. Ich hab nie von 16 jährigen Schülerinnen gesprochen, darum erschließt es sich dir nicht.

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@Noname288

Mag sein, das du nicht von 16 jährigen Mädels gesprochen hast.

Du hast pauschal von Abtreibungen gesprochen, und das du nicht verstehen kannst das jemand dagegen ist,

ICH sage, das ich im Prinzip gegen Abtreibungen bin, aber einsehe das es Situationen gibt, wo eine Entscheidung DAFÜR absolut nachvollziehbar, und in extrem Fällen sogar angebracht ist!

Aber pauschal die Menschheit ausrotten ... sorry, dann wären meine Kinder nicht geboren und das fände ich schon schade!

Ich finde es ist meine Aufgabe, meinen Kindern die Weichen für ihr Leben zu stellen, das die sich um ihre Schule und Studium kümmern um eine bestmögliche Ausbildung zu bekommen um später einen Job zu finden, der es Ihnen ermöglicht, ihr Leben nach eigenem Gusto gestalten zu können!

Aber wenn ich Sprüche lese wie 'jedes Kind das abgetrieben wird soll froh sein'...

Da kommt mir nicht nur die Galle hoch! Es kann doch jeder dafür sorgen das das Leben seines Kindes lebenswert sein wird!?

Nur weil DU für dich eine Schwangerschaft als super GAU betrachtest, muss das doch nicht jeder genauso sehen?

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Ich bin da vollkommen neutral.

Ich verstehe, wenn jemand unter widrigen Umständen das Kind behalten will, oder auch nicht will.

Meiner Meinung nach steht mir eine Beurteilung/Verurteilung anderer nicht zu, ich würde ja auch für mich situativ entscheiden.

Gegner führen zumeist religiöse Gründe an. Oder aber ethisch-moralische, es gibt ja nach wie vor keine Einigkeit darüber, wann "Leben" beginnt.

Ich würde mir sehr wünschen, daß es wenig bis keine Diskussion darüber mehr gibt, aber ein größtmögliches Maß an Akzeptanz für die jeweilige Entscheidung der Frau, in deren Körper neues Leben heranwächst.

"es gibt ja nach wie vor keine Einigkeit darüber, wann "Leben" beginnt."

Biologisch herrscht Einigkeit, mit der Befruchtung existiert ein neues Lebewesen. 

Womit "Befürworter" bzw. "neutrale" zumeist auch wenigstens unwissenschaftliche Gründe anführen.

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@carn122004

Ich kann schon verstehen, wenn "Leben" und das Wort habe ich ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt, an weiteren Faktoren festgemacht wird.

Biologisch gab es nie eine Diskussionsgrundlage, ethisch-moralisch ist das nach wie vor ein Thema, bei dem selbst ich mit mir harte Kämpfe ausfechte. Ganz ohne Not und Grund, ich denke nur immer mal wieder drüber nach.

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Es ist gut, dass es zumindest die Moeglichkeit gibt.Gerade in der Zeit, wo viele Menschen es nicht schaffen, bei einer Schwangerschaft und auch sonst, zueinander zu stehen, angehende Vaeter sich aus dem Staub machen,und die Frau,die dann alleine steht, evtl. zu jung ist,  selbst entscheiden darf... etc.

-bei Vergewaltigungen, ganz klar oder anderen Lebensumstaenden, die dem Kind einfach nichts bieten koennen.

Die Kehrseite ist, DASS es Menschen gibt, die das mittlerweile wie Warzen entfernen ansehen und mit Sex, Verhuetung und Partnerschaft eben gar nicht umgehen koennen, und auch kein Respekt oder sagen wir mal Ehrfurcht vor dem Leben haben.Solche Menschen kann man aber leider nicht wirklich kontrollieren; und meist prallt erzwungene Bildung und Aufklaerung leider genau dort ab, wo es notwendig waere.

Ich bin eindeutig gegen Abtreibung. 

Ein Schwangerschaftsabbruch ist mMn eins der schlimmsten Dinge, die eine Frau erleben kann - nicht körperlich jedoch seelisch .

Wenn jedoch eine 11,12,13,14,15,16,17,18,19, also unter 20 jährige ein Kind bekommen soll, die keinen Schulabschluss,keine Berufsausbildung also nichts hat, ist es mMn aus rein "überlebens technischen" Gründen, die einzige Möglichkeit die Schwangerschaft abzubrechen . 

Ansonsten ist die angehende Mutter eine arme "Sau", die Eltern/Großeltern, die Dummen, oder/und die Gesellschaft zahlt über die Sozialhilfe /Hartz 4 ein Leben lang die Zeche für einige Sekunden Glücksgefühl einer vermeintlichen "Liebe".

Das Kind einer solchen Beziehung hat von Anfang an wenig Chancen ein glückliches unabhängiges Leben zu führen ..

"Seid ihr pro Abtreibung oder dagegen?"

So einfach binär gefragt, dagegen.

"Warum sind manche gegen Abtreibung?"

Ich persönlich bin "dagegen", da ich dem gezielten Töten von unschuldigen und wehrlosen Menschen äußerst skeptisch gegenüber stehe. Da das bezüglich aller Menschen gilt, gilt das auch bei ungeborenen Menschen.

Insbesondere das Argument ein Leben werde möglicherweise in Zukunft "leidvoll" verlaufen, halte ich für völlig unzureichend, denn dann ist Lösung, dass statt Töten man sich durch Hilfe bemüht, dass es halt weniger leidvoll ist (da klappt nur nicht bei einigen häßlichen Fehlbildungen).

Ungeborene sind deshalb Menschen, da sie biologisch eindeutig lebende Exemplare der Spezies Mensch sind und es mir nicht zusteht irgendeinem lebenden Exemplar der Spezies Mensch das Menschsein prinzipiell abzusprechen.

Bei vielen anderen dürfte das in gewissem Maße ähnlich sein, dass die Ursache für Ablehnung von Abtreibung in der Ablehnung des Tötens von Menschen liegt.

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