Seid ihr mit der modernen Lebensweise in Deutschland zufrieden?

Das Ergebnis basiert auf 76 Abstimmungen

Die moderne Lebensweise ist kritisch zu sehen, weil 66%
Die moderne Lebensweise ist der richtige Weg, weil 34%

39 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich wüsste ja zu gerne, weshalb dir dein Bruder Vorwürfe macht.

Die "moderne Lebensweise" wird von manchen - aber nicht allen - gelebt.
Einige scheinen den Jahren vor 1950 nachzutrauern. Oder war das vor 2000? Keine Ahnung.

Trotz Feminismus leben wir hier (Deutschland) noch in einem patriarchalen Umfeld.

Über die Gendersprache kannst du dich aufregen oder es lassen.

Vegane Ernährung - finde ich gut.
Was Allesesser anbelangt: Da gibt es auch etliche Kandidaten, die mit ihrer Ernährungsform anderen auf den Senkel gehen.

Da wir nur eine Umwelt haben - und diese verdreckt wird - kann es nicht genug Aktionen diesbezüglich geben.
Das Verdrecken reicht von "Verpackungsmüll in die Landschaft werfen" hin bis zur "Luftverpestung".
Dazwischen liegen "illegale Müllentsorgung im Wald".
Das sind nur ein paar wenige Beispiele.

Die deutsche Frauenverachtung ist erheblich, für ein christliches Land. Das schade allen Menschen, allen.

Und der Wohlstand auch, das Konsumieren und das Übergewicht, das dann mit bester medizinischer Versorgung ausgeglichen wird.

Ewig wird das nicht so weitergehen.

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Danke fürs Sternchen :)

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Die Abstimmung ist nicht korrekt, du implizierst, dass es einen richtigen und falschen Weg gibt auf Grundlage von Fanatikern die maßlos übertreiben!

Natürlich ist Fortschritt wichtig und richtig, aber richtig ist auch, dass manche Menschen Fanatiker sind und übertreiben und Anhänger des Fortschritts sind, aber keinesfalls als Maß für diesen herhalten dürfen.

Diese Art und Weise der Diskussion "Entweder du stimmst uns 100% zu oder garnicht" ist falsch, lass dich nicht in diese Schiene drücken.

Ich würde das Ganze differenzierter sehen und kann daher nicht eindeutig abstimmen. Gender-gerechte Sprache finde ich schwachsinnig, die Gender-Wissenschaften als Ganzes teilweise aber sinnvoll. Feminismus ist auch ein weites Feld und mittlerweile habe ich kapiert, dass Frauen an vielen Stellen immer noch benachteiligt werden- sinnvoll auf eine weitere Gleichstellung hinzuarbeiten erscheint mir also gut. Umweltaktivismus finde ich auch gut, politisch sehe ich da aber fast nix sinnvolles- viele Dinge zu verbieten oder einfach nur teurer zu machen ist mir zu kurzsichtig- entsprechende Alternativen müssen viel mehr gefördert werden, dann darf man auch gerne mit Verboten oder Preissteigerungen kommen. Und vegan ernähren sich in Deutschland nur Leute im niedrigen einstelligen Prozentbereich- selbst vegetarisch nur ca. 8 Prozent. Insofern ist das doch auch kein großes Thema. Insgesamt finde ich es immer sinnvoll die eigene und die gesellschaftliche Lebensweise zu hinterfragen, dabei sollte man aber nicht alles über einen Kamm scheren.

Außer in der Wahnwelt der braunen Suppe existiert keine Gender-gerechte Sprache als Verpflichtung.

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Bei allen Debatten um gender-gerechte Sprache, das dritte Geschlecht, übertriebenem Feminismus, penetrantem Umweltaktivismus, und Diskussionen um vegane Ernährung musst Du Dir klar machen, dass solche Debatten von einer kleinen Minderheit ausgehen, und mit dem tatsächlichen Leben des Durchschnittsbürgers sehr wenig zu tun haben. Solche Debatten werden losgetreten von wohlhabenden links-grünen Studenten, die eben bessere Möglichkeiten zur Verbreitung ihrer Meinung haben, als Handwerker oder normale Azubis. Die Debatten in Deutschland sind schon lange abgehoben und beschäftigen sich mit Themen, die dem normalen Arbeiter am Hintern vorbeigehen.

Lieber sollte man über vernünftige Rentenpolitik, Unterstützung für Familien und Bildungspolitik sprechen. Aber das ist halt komplizierter. Da kann man nicht so mit dem moralischen Vorschlaghammer um sich schlagen. Wie es unser (garantiert nicht rechter) Pfarrer sagte: "Wir leben in einer Zeit von Gutmenschen. Jeder hat sich lieb. Jeder will geliebt werden. Friede, Freude, Eierkuchen." Dass die Welt nunmal nicht so ist, wissen viele behütete Studenten nunmal nicht. Da wird die kleinste Meinungsverschiedenheit schon als "Hass" gedeutet und jede Kritik als "Rassismus". Man hat es beim letzten Parteitag der Grünen gesehen: Diskussionen haben in dieser Glücksbärchis-Partei keinen Platz.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Lieber sollte man über vernünftige Rentenpolitik, Unterstützung für Familien und Bildungspolitik sprechen.

Das wäre sinnvoll. Drei Bereiche, in denen sich dringend etwas ändern muss. Das betrifft Millionen Menschen. DIe Debatte um das dritte Geschlecht einen winzigen Anteil.

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@verreisterNutzer

Sogar die linksliberale ZEIT hält die Debatten ums dritte Geschlecht für übertrieben.

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Die moderne Lebensweise ist kritisch zu sehen, weil

Manchmal ist es mir zu "modern"... Immer nur darauf zu achten, dass jeder apostelhaft bloß alles richtig macht ?

Das betrifft auch die Vorgehensweise des Supports auf dieser Plattform. Sobald auch nur ein Hauch besteht, dass die Antwort wohl nicht die Frage voll beantwortet oder 'n bisken Spaß drin ist, bekommt man hier einen blauen Brief nach ca. 2 Sekunden !

Damals hieß es immer wieder, man würde versuchen nicht päpstlicher als der Papst zu sein. Von diesem löblichen Vorhaben scheint man mittlerweile abgerückt zu sein, was ich persönlich sehr schade finde.

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