Seid ihr Materialistisch bzw. Wollt ihr mal "alles haben" was man sich mit Geld kaufen kann?

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11 Antworten

Man kann´s mir glauben, ist mir aber Jacke wie Hose wenn nicht.

Wenn ich so Dokumentationen sehe von Superreichen da überkommt mich der Kotzreiz, diese Menschen, das Geld hat sie verdorben! Ihren Geschmack mit dazu! Viele denken das Geld sie glücklich machen kann, merken aber ziemlich schnell das das nicht der Fall ist und versuchen dann mit immer mehr Protz und Kram den sie nicht brauchen das auszugleichen!

Ich spare für Dinge, ich hab schnell ein schlechtes Gewissen wenn ich etwas, auf gut deutsch, in den Hintern gesteckt bekomme. Ich habe mir eine Fender Stratocaster gekauft, den größten Teil aus eigener Kasse, den Rest meine Eltern weil ich´s mit der Musik ernst meine! Wenn meine Eltern alles bezahlt hätten, ich hätte die Gitarre nicht angenommen! Ich fühl mich nicht wolh bei solchen Geschenken!

Mir kommt es auf Erlebnisse an, wenn es um reisen geht, nunja, ich würde gerne mal fliegen, in die USA am besten oder nach Australien, aber das war´s auch!

Also: Ich brauch keinen unnötigen Luxus, ich will mir Dinge erkämpfen und sie nicht geschenkt bekommen und ich finde das zuviel Geld einen echt schadet! Deswegen: Ich bin unmaterialistisch!

LG

Kommentar von Rocker73
11.03.2016, 23:29

Meine Antwort richtet sich NICHT an Leute die reich werden wollen sondern nur die die es damit übertreiben!

LG

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Durch Geld bist du halt uneingeschränkt was materiellen Besitz angeht.
Aber du weißt nicht inwiefern dass nicht dich selbst einschränkt.
Vielleicht bist du nachher nur noch am Kaufen und gucken was du als nächstes haben möchtest.
Außerdem wärst du schon nach kurzer Zeit komplett abhängig von diesem Geld, denn du wärst das andere, normale Leben nicht mehr gewohnt.
Vielleicht würdest du eine "Sucht" für Geld entwickeln, aus Angst, ohne dieses Leben zu müssen, was du ja nicht mehr könntest.
Ich denke ohne Geld ist man glücklicher als mit zu viel, man lernt das Leben dich besser kennen.
Und solange man nicht leidet weil man so wenig Geld hat ist doch alles perfekt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, dem egal ist, wieviel Geld er hat und der sich nicht mehr Gemd/ Dinge wünschen würde...

So angenehm Luxus hin und wieder auch sein mag, zuviel davon langweilt mich und wirkt erstickend.

Viel wichtiger ist mir ein Leben mit Sinnhaftigkeit, Gemeinschaft und Abenteuer. Auf Augenhöhe und ohne Hierarchien. Und eine qualitativ hochwertige Einfachheit, in dem, was ich konsumiere. 

Ich schätze meine Freiheit und möchte nicht Sklavin des Geldes sein. 

Ich wünsche eine gerechte Umfairteilung. Die herrschenden Verhältnisse missfallen mir. Es gibt zu viele, die auf der Strecke bleiben, in unserem System. Das ist den Menschen, die es betrifft,  nicht anzulasten. Es ist systemimmanent.

Ich möchte nicht mehr als nötig mitwirkender Teil von Verhältnissen sein, die ich nicht gut heiße. Ich möchte nicht mehr auf anderer Leute Knochen durch mein Leben segeln, als ich es als Westeuropäerin ohnehin schon tue. 

Nein, ich bin keine Materialistin.

Uhren und Autos interessieren mich nicht.

Aber ich habe Ideen, Pläne, die ich nur mit dem nötigen Kapital umsetzen kann. Ich würde gerne einmal genug Geld haben um diese Ideen umsetzen zu können ohne mir Gedanken darum machen zu müssen ob sie Gewinn abwerfen werden oder nicht.

Ich bin deswegen kein Materialist, aber jede/r der/die sagt Geld wäre in unserer Kultur nicht wichtig, hat das System nicht verstanden.

Kommentar von Thegendarmerie
11.03.2016, 23:29

danke für die Antwort ::D

versuch es mal mit crowdfounding :D ICH INVESTIERE IN DICH :DD 

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Naja jeder würde mit etwas geschenktem zufrieden sein, aber um ehrlich zu sein, ich mag selber sachen nur, wenn sie nicht überteuert sjnd. Wenn du mehr als 30 euro für z.b eine Uhr bezahlst, finde ich das geldverschwendung. Ab und zu kann man sich etwas gönnen, aber auf dauer.. nein danke. Essen gehen 1 Mal im Monat okey, oder an Geburtstagen usw., ansonsten ebenso geldverschwendung. Solange ich mit meinen liebsten bin, kann ich auf das materialistische verzichten :)

Seitdem mein Hund über die Regenbogenbrücke ging, arbeite ich nur noch und mein Geld verschimmelt.

Ich habe noch nicht mal Lust, es auszugeben.

Ich könnte so vieles kaufen, aber ich hab keinen Spaß am Kaufen an sich.

Kennst du das Lied von Silbermond? So geht's mir. Da ist noch reichlich, was mit Brennpaste und Zunder zu einem Leuchtfeuer werden kann.

Ich kann mir leckere Käsesorten leisten, auch wenn sie nicht im Angebot sind. Meine Kühltruhe ist voll, mein Kühlschrank auch. Ich kann meine Miete bezahlen und die Nebenkosten stemmen. Braucht es wirklich mehr im Leben? An Dingen, die zu bezahlen sind, meine ich.

Neben der Arbeit sind mir Familie und Freunde wichtig. Eltern mal zum Essen einladen ist schön, aber im Grunde genommen geht es doch einfach darum, viel Zeit und dann auch noch möglichst harmonische Zeit miteinander zu verbringen.

Es ist erwiesen, daß Geld allein nicht glücklich macht.

Auto/Haus/Uhr/Urlaub - haben wir alles schon bezahlt. Ab und an ein wenig Arbeiten ist auch eine schöne Abwechslung.

Nöö! Wie langweilig!

Um sich so etwas zu wünschen, muss man schon sehr einfallslos sein....

Kommentar von Thegendarmerie
11.03.2016, 23:26

Vom bloßen wünschen kommt sowas eh nicht zustande ;)

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habe es versucht

hat nichts gebracht

habe es aufgegeben

fühle mich nun wesentlich besser

Geld regiert die Welt, allerdings habe ich es lieber wenn ich mir Sachen erarbeite und nicht einfach alles direkt kaufen kann. Wäre auf Dauer langweilig.

Kommentar von Thegendarmerie
11.03.2016, 23:25

ja mein ich ja, nur wie willst du dir das den erarbeiten? :D vor allem der Aspekt mit der Freiheit und der Unabhängigkeit... z.B. im Angestelltenverhältnis UNMÖGLICH...

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Kommentar von Lillelolle
11.03.2016, 23:27

Es geht ja nicht darum ALLES zu haben, sondern die kleinen, selbst erarbeiteten Dinge zu schätzen zu wissen

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