Seid ihr in einer Partei aktiv und wenn ja in welcher und warum?

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6 Antworten

Hallo KaiMeier,

ganz schön viele Fragen  heute!

Ich bin in der CDU aktiv. War zu Beginn sehr unsicher, welche Partei richtig oder falsch ist. Meine Intention war allerdings die, dass ich in meiner Heimatgemeinde (Stadt) aktiv mitwirken wollte.

Gleich zu Beginn habe ich gelernt, welche hohen Unterschiede es zwischen der Stadtpolitik, Landespolitik und Bundespolitik gibt. Teilweise finde ich es erstaunlich, dass das alles unter einem Parteinamen läuft.  Und dabei beziehe ich mich nicht nur auf die CDU. Mit der Zeit kennt man ja auch andere Mitglieder von anderen Parteien.

Fakt ist, wenn du dich politisch engagieren möchtest, empfehle ich dir vorab mit einzelnen Vertretern mal zu sprechen. Ich hatte vorab interessante und faire Gespräche mit der SPD, CDU und Grünen. Dafür war und bin ich sehr dankbar.

Ich bin seit fast 2 Jahren in der AfD. Die Gründe dafür sind recht vielseitig. Im Großen und Ganzen hat mich die Politik in Deutschland schon lange gestört, da ich mich selber als national-konservativen Demokraten bezeichnen würde und in Deutschland mehr und mehr eine Politik der Links-Grünen stattfindet. 

Selbst die CDU (früher christlich-konservativ) hat sich unter Angela Merkel zu weit nach links bewegt, als dass ich sie jemals wählen könnte. 

Euro-Rettung, offene Grenzen, Wehrreform, radikale Energiewende, Frauenquote, die gescheiterte Migrationspolitik, Flüchtlingskrise, die falsche politische Korrektheit , Gendermainstreaming...

So kam es, dass ich mich am liebsten politisch engagieren wollte, da (meiner Meinung nach) zu viel in diesem Land in die falsche Richtung läuft und ich jeden Abend bei der Tagesschau nur noch die Hände über meinen Kopf zusammenschlagen konnte.

Aber ich hatte keine politische Heimat. Außer den etablierten Parteien gab es nur unbedeutende rechte Kleinparteien, wie die REP und ganz außen radikale Parteien wie die NPD. 

Die AfD änderte das und als sie mit 7% ins Europaparlament einzog, war das ein Zeichen für mich, selber in die Partei ein zu treten. Mittlerweile bin ich recht aktiv und nehme als Delegierter auch an Parteitagen teil.

Ich bin in keiner Partei aktiv, und möchte dies auch nicht werden.

Der Grund liegt insbesondere auch darin, dass ich mir vorbehalten möchte, meine Wahlentscheidungen nach jeweils politischer Lage zu treffen, ohne dass ich mich einem Parteizwang, oder gar Parteipatriotismus hingeben muss.

Zurzeit kommt ja nur die AfD für mich in Frage... vielleicht werde ich mich dort mal als Mitglied dazu gesellen.

Ja, in der Linken.

Erstens weil ich vom Wahlprogramm her die Partei ganz gut finde und zweitens, weil ich hoffe durch meine Mitgliedschaft gemeinsam mit anderen Mitgliedern dem Rechtsruck von Wagenknecht und Dehm entgegen zu wirken.

Braini1000 26.07.2016, 15:19

naja, sie hat schon recht, dass es eine Obergrenze geben muss oder?

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MrHilfestellung 26.07.2016, 15:23
@Braini1000

Es gibt selbstverständlich eine natürliche Obergrenze, nämlich dann, wenn die Aufnahme von Geflüchteten wirtschaftlich nicht mehr tragbar wäre, diese ist aber bei weitem nicht erreicht.

Wagenknecht, die aber schon Merkel dafür kritisiert zu viele Geflüchtete ins Land gelassen zu haben gesellt sich mit so einer Aussage eher zur CSU und zur AfD.

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MickyFinn 26.07.2016, 16:22
@MrHilfestellung

Oha MrHilfestellung... die Grenze ist sowas von erreicht... schon in 2015.

*Herr.. bitte lass es Hirn regnen.. oder Steine. Hauptsache du triffst* ^^

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Apfelkind86 26.07.2016, 16:50
@MickyFinn

Deinen Spruch kann man dir nur zurück schmettern, bei dem dummen Satz, den du da bringst. Ja, Deutschland geht wirtschaftlich wegen den pösen Flüchtlingen echt am Stock, was? -_-

Selbst Länder wie Jordanien haben mehr Flüchtlinge aufgenommen als wir. DIE haben Probleme. WIR haben eher Probleme mit Rechtsextremen. Alle Probleme durch die Flüchtlinge können wir locker mit Polizei und Wirtschaftsleistung lösen.

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frider123 26.07.2016, 16:39

Wagenknecht ist die einzige, die einigermaßen vernünftig ist.
Sonst ist es die reinste Post-Kommunisten Partei

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voayager 26.07.2016, 16:53

was redest du denn für einen Unsinn, seit wann ist Frau Wagenknecht der rechte Flügel? Anders rum, sie vertritt den linken Flügel.

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MrHilfestellung 26.07.2016, 16:55
@voayager

Wirtschaftlich auf jeden Fall, aber Wagenknecht vertritt vor allem in der Flüchtlingspolitik keine linken Standpunkte.

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frider123 26.07.2016, 16:56

Du solltest mal dein Hirn anstrengen.
Schau dir mal Länder an, die wo viele Flüchtlinge aufgenommen haben, wie z.B. der Libanon.
Der Libanon ist politisch und wirtschaftlich am Ende.
Das einst christliche Land ist heute ein Trümmerfeld mit islamistischen Organisationen.

Eine linke Regierung möchte ich mit nicht vorstellen.
Da wäre unsere Wirtschaftskraft vielleicht mit Kuba zu vergleichen.

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MrHilfestellung 26.07.2016, 17:03
@frider123

Der Libanon war nie ein christlicher Staat, sondern ein multikultureller Staat, was er auch heute noch ist.

Die Situation im Libanonen auf Geflüchtete zurückzuführen ist vollkommen verkürzt. Es gab schon längst vor der Flucht der Palästinenser*innen Spannungen und soziale Unterschiede. Ganz zu schweigen von den ständigen Interventionen Syriens und Israels, die zur aktuellen Lage sicherlich beigetragen haben.

Kuba hat im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten einen hohen Alphabetisierungsgrad und ein sehr gutes Gesundheitssystem.

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BTyker99 26.07.2016, 21:25

Oh Mann, ich dachte Frau Wagenknecht wäre einigermaßen repräsentativ für die Linke. Hiermit werde ich meine Stimme bei der nächsten Wahl anderweitig einsetzen. "Rechtsruck", sehr witzig...

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Ja

FDP

Warum? Naja ganz einfach, weil die Partei meine politischen Ansichten vertritt und ich dies unterstützen möchte

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