Seid ihr in einer Partei aktiv und wenn ja in welcher und warum?

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Hallo KaiMeier,

ganz schön viele Fragen  heute!

Ich bin in der CDU aktiv. War zu Beginn sehr unsicher, welche Partei richtig oder falsch ist. Meine Intention war allerdings die, dass ich in meiner Heimatgemeinde (Stadt) aktiv mitwirken wollte.

Gleich zu Beginn habe ich gelernt, welche hohen Unterschiede es zwischen der Stadtpolitik, Landespolitik und Bundespolitik gibt. Teilweise finde ich es erstaunlich, dass das alles unter einem Parteinamen läuft.  Und dabei beziehe ich mich nicht nur auf die CDU. Mit der Zeit kennt man ja auch andere Mitglieder von anderen Parteien.

Fakt ist, wenn du dich politisch engagieren möchtest, empfehle ich dir vorab mit einzelnen Vertretern mal zu sprechen. Ich hatte vorab interessante und faire Gespräche mit der SPD, CDU und Grünen. Dafür war und bin ich sehr dankbar.

Ich bin in keiner Partei aktiv, und möchte dies auch nicht werden.

Der Grund liegt insbesondere auch darin, dass ich mir vorbehalten möchte, meine Wahlentscheidungen nach jeweils politischer Lage zu treffen, ohne dass ich mich einem Parteizwang, oder gar Parteipatriotismus hingeben muss.

Ich bin seit fast 2 Jahren in der AfD. Die Gründe dafür sind recht vielseitig. Im Großen und Ganzen hat mich die Politik in Deutschland schon lange gestört, da ich mich selber als national-konservativen Demokraten bezeichnen würde und in Deutschland mehr und mehr eine Politik der Links-Grünen stattfindet. 

Selbst die CDU (früher christlich-konservativ) hat sich unter Angela Merkel zu weit nach links bewegt, als dass ich sie jemals wählen könnte. 

Euro-Rettung, offene Grenzen, Wehrreform, radikale Energiewende, Frauenquote, die gescheiterte Migrationspolitik, Flüchtlingskrise, die falsche politische Korrektheit , Gendermainstreaming...

So kam es, dass ich mich am liebsten politisch engagieren wollte, da (meiner Meinung nach) zu viel in diesem Land in die falsche Richtung läuft und ich jeden Abend bei der Tagesschau nur noch die Hände über meinen Kopf zusammenschlagen konnte.

Aber ich hatte keine politische Heimat. Außer den etablierten Parteien gab es nur unbedeutende rechte Kleinparteien, wie die REP und ganz außen radikale Parteien wie die NPD. 

Die AfD änderte das und als sie mit 7% ins Europaparlament einzog, war das ein Zeichen für mich, selber in die Partei ein zu treten. Mittlerweile bin ich recht aktiv und nehme als Delegierter auch an Parteitagen teil.

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