Seid ihr gläubig? Und wenn ja, an welche Religion glaubt ihr?

Das Ergebnis basiert auf 67 Abstimmungen

Ich bin Christ. 29%
Ich bin Atheist. 28%
Ich bin Moslem. 20%
Sonstige Antwort 11%
Ich glaube an eine hier nicht aufgeführte Religion. 5%
Ich bin Buddhist./Hinduist. 2%
Ich bin Scientology Anhänger. 0%

37 Antworten

Ich bin Christ.
Seid ihr gläubig?

Ja.

Und wenn ja, an welche Religion glaubt ihr?

Siehe gewählte Option. Allerdings glaube ich gemäß der Klarheit dessen, was in den Evangelien steht an die Lehre Jesu, nicht aber das, was hauptsächlich an Interpretationen hauptsächlich in den Landeskirchen gepredigt wird. Zum Beispiel glaube ich nicht, dass der Glaube allein mit Verheißungen auf ein glückliches Leben nach dem Tod verbunden ist, sondern nur, wenn damit auch entsprechende Werke und gelebte Werte verbunden sind.

Nennt eure Religion/Weltanschauung.

Wenn Du mit letzterer meinst, dass man die Konfession nennen sollte, dann bin ich Mitglied der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage.

Ihr dürft auch gerne euer Alter und euer Geschlecht angeben,

43 Jahre und männlich

sowie den Grund, warum ihr die jeweilige Anschauung vertretet. 

Weil ich als Jugendlicher in der evangelischen Landeskirche die Bibel einigermaßen kennen lernen konnte, dabei Differenzen zwischen der Klarheit der Bibel und der Kirchenlehre dieser Kirche erkannte und als Erwachsener eine Kirche kennen lernte, die der Klarheit der Lehre Jesu entspricht und weil ich für mich schon in meiner Jugend erkannte, dass diese Klarheit der Lehre Jesu auch meinem ganz persönlichen Glauben am ehesten entspricht. Aufgrund dessen schloss ich mich der Kirche an, der ich bis heute angehöre, seit ich diese als Erwachsener kennen lernte - namentlich habe ich diese ja schon über meinem Alter und Geschlecht erwähnt.

Sonstige Antwort

Das, was von meinem ehemaligen kindlichen Glauben noch übrig geblieben ist (und vielleicht auch bleiben wird), ist ein deistischer Glaube. Gott sehe ich als Ursprung hinter Zeit und Raum, aber weniger als Schöpfer von Himmel und Erde und auch nicht als Schöpfer des Menschen.

Es wird von mir auch regelmäßig hinterfragt, ob es für mich genug rationale Gründe gibt, um weiterhin an Gott zu glauben.

Dazu kommen dann sicher auch eine ganze Menge an emotionalen Gründen. Ich finde es schöner, an Gott zu glauben, als es nicht zu tun. Ich glaube nicht an Gott, weil davon etwas in heiligen Büchern steht.

https://www.gutefrage.net/frage/woran-glaubst-ihr?foundIn=list-answers-by-user#answer-291017330

Ich bin Christ.

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

Gott ist auch in der Schöpfung zu finden. In jeder Zelle spielen sich ständig tausende von Prozessen ab. Es muss ein intelligenter Schöpfer hinter den vielen "Wundern" stecken, die wir im Universum und in der Pflanzen- und Tierwelt entdecken können...

21

und "er" muss auf jeden Fall männlich sein, Frauen taugen doch nichts, man sollte die "Weiber" nennen wie in der Bibel

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46
@gruenefeder

Warum sollten Frauen nichts gelten? Nach der Bibel sind Männer und Frauen gleich viel wert:

"Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus" (Galater 3,28).

Die Bibel verbietet also Diskriminierung und Rassismus. Alle Menschen sind gleich...

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35
@chrisbyrd
Nach der Bibel sind Männer und Frauen gleich viel wert

Klar. Aber der Mann ist dann doch etwas gleicher, ne?

Schauen wir doch mal ins alte Testament:

5 Mose,11-14

"und siehst unter den gefangenen ein schönes Weib und hast Lust zu ihr, daß du sie zum Weibe nehmest, so führe sie in dein Haus und lass ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden und die Kleider ablegen, darin sie gefangen ist, und lasse sie sitzen in deinem Hause und beweinen einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter; darnach gehe zu ihr und nimm sie zur Ehe und laß sie dein Weib sein,"

Schöne Geschichte. Immerhin: Wenn der Mann kein Interesse mehr an ihr hat, darf sie gehen. Wie lieb.

oder 1 Mose 3,16

"Und zum Weibe sprach er: Ich will dir Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein."

Fun Fakt am Rande: Diese Zeilen benutze die Kirche einst, um massiv dagegen zu protestieren, dass Frauen bei der Geburt etwas gegen die Schmerzen bekommen sollten. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn die Frau nicht leidet bei der Geburt, nicht wahr?

Was haben wir da denn noch so... (ich nehm jetzt mal nicht alles)

Ah, die beste Stelle fast vergessen.

3 Mose 27,3

"...ein Mannsbild, zwanzig Jahre alt bis ins sechzigste Jahr, sollst du ihn schätzen auf fünfzig Silberlinge nach dem Lot des Heiligtums, ein Weibsbild auf dreißig Silberlinge."

Wie war das noch mit "gleich viel wert". Ausdrücklich nicht.

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21
@chrisbyrd

Fällt dir nicht auf, dass Gott ein Mann ist, Moses ist ein Mann, Jesus ist ein Mann, die 12 Apostel sind Männer, die Bibelschreiber sind alle Männer, die Päpste sind alle Männer gewesen??? Wie in der DDR: alle sind gleich, aber manche sind GLEICHER...

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46
@Meatwad

Das Gesetz des Mose wurde dem Volk Israel gegeben und nicht den Christen. Die Israeliten stimmten diesem Gesetz ausdrücklich zu.

Wie das Frauenbild im Neuen Testament ist, habe ich mit Bibelstellen belegt = Männer und Frauen sind absolut gleichwertig. Für die damalige antike Gesellschaft war das geradezu revolutionär!

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46
@chrisbyrd

Deborah war eine Frau und führte das Volk Israel in der Zeit der Richter. Maria war eine Frau und wurde die Mutter von Jesus Christus. Die ersten Menschen, die dem auferstandenen Jesus begegneten waren Frauen. Weitere Beispiele könnte man aufführen...

Wie das Frauenbild im Neuen Testament ist, habe ich mit Bibelstellen belegt = Männer und Frauen sind absolut gleichwertig. Für die damalige antike Gesellschaft war das geradezu revolutionär!

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35
@chrisbyrd
Wie das Frauenbild im Neuen Testament ist, habe ich mit Bibelstellen belegt = Männer und Frauen sind absolut gleichwertig.

Du hast eine einzige Stelle genannt. Eine Stelle, die auch nur bedingt dazu taugt, damit eine tatsächliche, gesellschaftliche Gleichstellung zu belegen.

Das Frauenbild ist auch im Neuen Testament nicht besser:

1. Korinther 11,3-10

"Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi. Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt. Jede Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. Und der Mann wurde nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen. Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen."

  1. Korinther 12,13-16

"Urteilt bei euch selbst: Steht es einer Frau wohl an, dass sie unbedeckt vor Gott betet? Lehrt euch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt, aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist ihr als Schleier gegeben. Ist aber jemand unter euch, der darüber streiten will, so soll er wissen, dass wir diese Sitte nicht haben – und die Gemeinden Gottes auch nicht."

Kolosser 3,18

"Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich's gebührt in dem Herrn."

Epheser 5,22-24

"Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist – er hat sie als seinen Leib gerettet."

1 Timotheus 2,12-13

"Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann herrsche, sondern sie sei still. Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva."

Ziemlich eindeutig.

Für die damalige antike Gesellschaft war das geradezu revolutionär!

Das ist absoluter Unsinn. Nichts daran war, wenn es denn so gewesen wäre, revolutionär. Historisch ganz leicht zu belegen. Diese Märchen kannst du vielleicht Menschen erzählen, die von der Antike keine Ahnung haben, bei mir bist du da an der falschen Adresse.

Deborah war eine Frau und führte das Volk Israel in der Zeit der Richter.

Es geht hier nicht darum, ob es damals schon starke Frauen gab. Abgesehen davon, dass in diesem Falle ja bereits Historie und Mythos verschwimmen.

Maria war eine Frau und wurde die Mutter von Jesus Christus.

Ja hätte den etwa ein Mann seine Mutter werden sollen? Wäre gar keine schlechte Idee gewesen. DAS nenne ich mal ein überzeugendes Wunder. Zudem befinden wir uns abermals in aus historischer Sicht grenzwertigen, mythologischen Gebieten.

Die ersten Menschen, die dem auferstandenen Jesus begegneten waren Frauen.

Hier befinden wir uns selbstverständlich eindeutig nicht mehr im historischen Bereich. Zudem ist das kein Anzeichen für eine Gleichstellung der Frau.

Weitere Beispiele könnte man aufführen...

Aaaah. Das berühmte "Und vieles mehr", welches man so oft aus den Mündern der Glaubenswerber hier hört, auf das aber nie etwas folgt. Aber bitte! Nur zu!

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Hallo,

ich will vorausschicken, dass ich damit keinen angreife und jeden respektiere.
Ich bin selber gläubig (Moslem) meine Freundin ist Atheistin. Ich habe auch viele Gläubige - sei es streng oder nicht - und Atheisten als Freunde und Bekannte.

Mir ist aufgefallen, dass Leute, die an Gott/Allah (wie auch immer) glauben, mehr Angst vor dem Tod haben als Atheisten.

Ich habe z. B. große Angst vor dem Tod. Ich würde auch alles geben, dass ich nicht sterben muss - geht leider nicht. Vielleicht ist es auch nur, weil ich eben an Himmel und Hölle glaube und nicht genug für mein Religion tue und somit Angst habe, dass ich sehr schlimm bestraft werde.

Aber wie könnt ihr Atheisten so locker bleiben? Ihr denkt und glaubt ja, dass es, wenn wir Menschen sterben, einfach aus ist. Schwarz. Ende. Habt ihr kein schlechtes Gewissen? Keine Angst? Oder diese Neugier "was wenn doch"? Man muss ja nicht unbedingt gläubig sein, um Angst vor dem Tod zu haben. Wie denkt ihr darüber?

LG

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