Seid ihr gegen das Yulin Dog Festival?

10 Antworten

Ich bin nur dagegen wie die Hunde gehalten, behandelt und geschlachtet werden. Mehr auch nicht.

Jedes Tier darf gegessen werden und jedes Land hat seine eigenen Kulturen was gegessen wird und was nicht.

Ich beziehe mein Fleisch nur aus vertrauenswürdigen Quellen wo ich weiß das es den Tieren wirklich gut ging.

Mir kommt kein abgepacktes billig Fleisch ins Haus wo ich nicht Weiß was es durch gemacht hat.

Das bekommen selbst meine Hunde nicht.

Dementsprechend darf ich mich gegen Missstände äußern ohne vegetarisch oder vegan zu leben.

Allerdings sollten viele deutsche erst mal vor ihrer eigenen Tür hier in unserem Land kehren, denn vielen Tieren hier geht es nicht besser.

Und das ist es was mich stört, bei den Hunden rum heulen und hier dann schön im Discounter billig Fleisch, Eier etc kaufen.

Fleisch hat in einem Discounter einfach nichts zu suchen ... oder generell nicht in Supermärkten...

Das gehört zu nem Ordentlich Metzger für nen fairen und ordentlichen Preis und fertig.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Also wo ist nun der Unterschied zwischen dem Töten eines Tieres, das vorher gequält wurde und einem Tier, dem es '‘gut ging'' ? Das ''glückliche'‘ hat ja eher noch mehr Lust darauf zu leben als das gefolterte.

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@Domimusic629

Weil für jedes Tote gefolterte Tier 10 weitere folgen die als billig Hack und billig Wurst im Regal enden und das am besten auch noch bis zum Erbrechen mit Medikamenten voll gempumt.

Die Nachfrage regelt den Markt.

Würde keiner mehr billig Fleisch kaufen, oder würde es verboten werden es überhaupt im Discounter zu verkaufen, die massentierhaltung würde rapide zurück gehen oder mit der Zeit sogar ganz verschwinden.

Dann unterstützt man die ordentliche Haltung bitte geldlich noch richtig und schwups wäre alles schon mal ein Stück besser.

Aber Geiz ist halt bei den meisten Menschen geil.

Wenn ein Tier schon für mich sterben muss, dann soll es bitte vorher das Recht haben glücklich zu sein.

Ich muss mich hier nicht vor Pseudo Tierschützern rechtfertigen warum oder weshalb ich Fleisch esse und ein schlechtes Gewissen kommt bei mir auch nicht.

Ich bin mir, im Gegensatz zu vielen anderen deutschen heutzutage, bewusst was ich da auf dem Teller vor mir habe und das die Schnitzel nicht lustig an Bäumen wachsen.

Ich kann mir eine ordentlich durchgeführte Schlachtung angucken ohne rum zu jammern.

Denn ich weiß das ich da ein Tier esse. Ich weiß das ich ein Leben damit indirekt genommen habe.

Im Gegenzug hab ich auch einen sehr gemäßigten Fleisch Konsum.

Ich esse etwa nur 2-3 mal in der Woche Fleisch.

Manchmal einen Tag mehr, manchmal Einen Tag weniger.

Denn mit Fleisch wird leider, grade von denen die es Tag täglich zu jeder Mahlzeit in sich rein stopfen, nicht umgegangen als wäre es mal ein Tier gewesen sondern einfach nur wie ein weiteres Massen Produkt.

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@LukaUndShiba

Wie gesagt, du nimmst dem Tier das schöne Leben. Ist das nicht fast schlimmer, als ein Tier zu töten, was ein schlechtes Leben hatte?

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@Domimusic629
Das ''glückliche'‘ hat ja eher noch mehr Lust darauf zu leben als das gefolterte.

Wenn du das so siehst, dann solltest du eigentlich auch verstehen, warum es für einen Hund sehr viel schlimmer ist, als für ein Schwein. Denn die Hunde dort kennen ein anderes Leben, sie leben auf der Straße oder in einem geliebten Zuhause, wo Herrchen/Frauchen sich um sie kümmert. Jedenfalls so lange, bis sie eingefangen oder entführt werden. Das sind teilweise Familienhunde, die dort gefoltert werden - wusstest du das? Ein Schwein kennt nur das Leben im Stall - dort geboren und aufgewachsen. Glaubst du nicht, der Hund, der seiner Familie entrissen wurde, leidet mehr? Vor allem, wenn er von denen enttäuscht wurde, welchen er gelernt hat zu vertrauen - dem Menschen?

Genau das habe ich dir nämlich schon versucht zu erklären. Nur, weil man sich auch ein Schwein in der Wohnung halten kann, ist es noch lange kein Hund. Auch Intelligenz hat damit nichts zu tun. Selbst wenn du gelesen hast, dass Schweine intelligenter sind, hat das nichts damit zu tun, in welchem Bezug wir zu den Tieren und vor allem in welchem Bezug sie zu uns stehen. Mal abgesehen davon, dass ein Schwein vielleicht besser darin ist, ein Hindernis zu überwinden oder ähnliches (was in solchen Studien getestet wird), aber wenn es darum geht, mit einem Menschen zu kommunizieren und ihn zu verstehen, kann kein anderes Tier dem Hund auch nur das Wasser reichen!

Und genau darum geht es! Ein Hund wurde von uns Menschen seit über 30.000 Jahren selektiert und domestiziert. Er wurde für bestimmte Zwecke des Menschen eingesetzt und wird deshalb auch der beste Freund des Menschen genannt. Denn kein anderes Tier ist für uns so wertvoll und nützlich, wie der Hund. Er wird als Spürhund bei Lawinen, beim Zoll (Geld, Essen, Drogen), als Behindertenhilfe, als Diabetes- und Wachhund eingesetzt. Sie sind ware Lebensretter - zeig mir mal ein Schwein, dass so etwas für uns macht. Auch habe ich noch nie gehört, dass ein Schwein (oder irgendein anderes Tier) über 10 Jahre lang auf die Rückkehr seines Herrchens gewartet hat.

Verstehst du, was ich dir damit begreiflich machen möchte? Der Hund sieht in uns Menschen etwas ganz anderes, als das ein Schwein oder jedes andere Tier tut. Er sieht in uns eine Vertrauens-, eine Bezugsperson. Es liegt mittlerweile in seinen Genen. Klar, wir Europäer sehen im Hund kulturell bedingt ein Haustier, weil wir so aufwachsen und bei den Asiaten ist das eben anders. Ich will damit auch ganz bestimmt nicht sagen, dass ein Hund eine bessere Behandlung verdient hat, nur, weil er uns mehr nutzt und wir ihn für so viele Dinge einsetzen können (obwohl es ja so ist). Aber versteh doch bitte endlich, was es für einen Hund bedeutet, von einem Menschen so verletzt zu werden.

Und ob du es glaubst oder nicht, auf so einem Hundefleisch-Festival geht es weitaus grausamer zu, als in jedem europäischen Schlachthaus.

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Der Unterschied ist, dass in China Hunde von der Straße gefangen und von Besitzern gestohlen werden, um dann öffentlich gequält und auf brutalste Art und Weise zugerichtet bzw. getötet zu werden. Und hier in Deutschland gibt es strenge Auflagen für die Schlachtung.

Dazu kommt, dass der Hund für uns nicht nur ein Haustier ist, sondern dass er, durch die über 30.000 Jahre lange gezielte Selektion und Domestizierung, eine enge Bindung und Abhängigkeit zum Menschen entwickelt hat. Er sieht den Menschen als Bezugsperson an und diese sollte ihn nicht essen! Das wäre so, als würden dich deine Eltern, denen du blind vertraust, in den Kochtopf werfen.

Ich will bestimmt nicht sagen, dass hierzulande in der Massentierhaltung für die Hühner, Kühe, Rinder usw. alles so rosig aussieht, aber das kann man wirklich nicht mit dem Leben der Hunde in China vergleichen, die dort zur Tötung und zum Verzehr vorgesehen sind.

Gruß

''Und hier in Deutschland gibt es strenge Auflagen für die Schlachtung.''

Das glaubst du doch selber nicht.

Der ''Bolzenschuss'' funktioniert sehr oft nicht richtig, also sind die Tiere oft noch bei vollem Bewusstsein, während ihnen die Kehle durchgeschnitten wird. Und Schweine kommen in Gaskammern, Küken werden geschreddert.

'‘Er sieht den Menschen als Bezugsperson an‘' Kann ein Schwein auch. Schweine sind intelligenter als Hunde.

'‘aber das kann man wirklich nicht mit dem Leben der Hunde in China vergleichen‘'

Klar kann man das. In jedem Land dieser Welt werden Tiere gefoltert bis zum Geht nicht Mehr.

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@Domimusic629
Kann ein Schwein auch. Schweine sind intelligenter als Hunde.

Kann ein Schwein eben nicht und es ist auch nicht intelligenter. Mal abgesehen davon, dass dafür nicht die Intelligenz ausschlaggebend ist.

Anhand deiner Aussage sieht man nur, wie uninformiert du bist. Wie alle halt, die behaupten, es gäbe keinen Unterschied zwischen Schlachten von Kühen und Foltern von Hunden.

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@derHundefreund

Es gibt Leute, die haben Schweine als Haustiere. Sie sind nicht anders als Hunde.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Schweine intelligenter als Hunde sind.

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Ich bin dagegen, ernähre mich aber bereits vegan. Für mich ist die Unterscheidung zwischen Nutz- und Haustieren und die daraus resultierende unterschiedliche Behandlung nicht mehr nachvollziehbar. Ich möchte diese Zustände nicht mehr unterstützen und ganz einfach so leben, wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Wenn ich mich an meine Omni- Zeit zurückerinnere, dann habe ich mir darüber einfach keine Gedanken gemacht. Ich konnte Tiere mögen und habe trotzdem Fleisch und andere Tierprodukte gegessen. Es gab ja alles schön portioniert und abgepackt im Laden. Wurst und Steak/ Schnitzel/ Gulasch haben ja von der Form eher auch nichts mehr mit dem Tier zu tun. Alles was mich daran erinnert hat, habe ich damals bereits gemieden. Ich denke, es ist einfach die Distanz zum lebenden Tier. Das, was man im Laden kauft ist Nahrung, das Tier dahinter ist da nicht mehr so präsent. Wenn man allerdings Menschen unverhofft mit der Schlachtung konfrontiert, kann man schon interessante Beobachtungen anstellen. Wir waren zum Beispiel in Kanada in einem Museumsdorf und dort wurde u.A. auch vor Publikum geschlachtet. Da sind einige Leute ziemlich blass geworden, viele haben den Raum auch sofort wieder verlassen. So direkt möchten viele das dann doch nicht haben.

Hallo

Die Art wie dort mit den Tieren generell umgegangen wird macht mich wütend. Die hunde werden bis zum kopf in einen Sack gesteckt und verschnürt und anschließend in einen lkw nachgeworfen egal ob die Knochen brechen. Bis auf die Haut abgemagert und geschunden. Und das macht man mit keinem Tier. Punkt.

Liebe Grüße netti

Die Unterscheidung zwischen Haustieren und Nutztieren ist vollkommen willkürlich, und hat lediglich kulturelle und historische Gründe. Rational kann man eine ethische Unterscheidung nicht begründen. Schweine z.B. sind viel intelligenter als Hunde, sind mit dem Menschen näher verwandt und haben auch ein viel komplexeres Sozialverhalten. Aber wenn man mit Hunden das machen würde was mit Schweinen in unserer Gesellschaft jeden Tag macht, würde man sich wegen Tierquälerei strafbar machen.

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