Seid ihr für oder gegen den Feminismus (Umfrage)?

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11 Antworten

Ich bin ein Befürworter des Feminismus. 

Zwar sind Mann und Frau rechtlich gleichgestellt, jedoch fällt es vielen Frauen nach wie vor schwer, ihre gesellschaftliche Gleichstellung gegenüber den Männern einzufordern. Für viele Herren ist Weiblichkeit immer noch ein Inbegriff für Unwissenheit, Handlungsunfähigkeit und Unzurechnungsfähigkeit.  Der Feminismus hat zum Ziel, diese Vorurteile und die damit verbundenen Nachteile zu beseitigen. Es soll Frauen möglich sein, ihr Leben selbst zu gestalten und sich wie gewünscht zu entfalten, ohne sich dafür einem Mann gegenüber rechtfertigen zu müssen. Dies hilft u.A. auch den Herren, die nicht unbedingt einem typisch männlichen Idealbild entsprechen und deshalb oft als "unmännlich" diskriminiert und gemobbt werden. Weiblichkeit soll für absolut niemanden eine Schande sein!!! 

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Kommentar von daria78
17.05.2016, 17:31

Bist du ein Mann, wenn ich fragen darf? Ich sehe das ähnlich - Frauen haben es heutzutage zwar in manchen Bereichen zum Teil schwieriger und werden jetzt ihre Mühen haben, sich zB. im Gespräch mit einem männlichen Computerexperten durchzusetzen, aber sie haben wenigstens, außer sie bewegen sich in einer wirklich asozialen Gemeinschaft, die Chance, überhaupt etwas zu beweisen, was ja früher undenkbar gewesen wäre. Dumm finde ich nur, wenn manche Frauen dann wirklich jeden Feminismus zunichte machen und immernoch denken, sie bräuchten keinen Mann, der sie wertschätzt (wird als Weichling abgetan), sondern unbedingt einen, der sie führt. Ich meine Männer sind selbst zum Teil verwirrt, warum Frauen es auf A-Löcher abgesehen haben und wenn die Frau nicht bereit ist, auch an ihrer Einstellung zu arbeiten, wird die größte Feminismus-Aktion nichts helfen, weil es nicht nur die Aufgabe des Mannes ist, die Frau als gleichwertig zu betrachten, sondern die Frau muss auch selber "aufwachen". Das ist persönlich ein Punkt, welcher öfters verloren geht. Die Frau immer als das leidende Opfer zu sehen ist zumindest in den entwickelten Ländern nicht zielführend - denn sowas zeigt keine Lösungswege auf. Und ich muss sagen, dass die Ansicht bezüglich Weiblichkeit an sich auch ihre Unstimmigkeiten hat. Jeder Mann hat Gefühle, jeder normale Mann würde auch gerne seine Kinder mit großziehen usw. Wir können uns nicht mehr an der Steinzeit orientieren.

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Ich bin für Feminismus. Die Gleichstellung von Männer und Frau ist auch in Deutschland nach wie vor nicht verwirklicht- erkennbar u.a. an Phänomenen wie der Gläsernen Decke oder dem Gender-Pay-Gap.

Wir brauchen also auch in Deutschland Feminismus. Von anderen Ländern einmal ganz zu schweigen. 

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Bin gegen Feminismus und Leute, die dafür sind, haben sich nie damit beschäftigt - man könnte hier einen ewig langen Text schreiben, aber es reichen eigentlich die Thesen von Alice Schwarzer, die sich immer wieder in Ihrer "Emma" wiederholen ließ

1. Männer sind aufgrund des Hormons Testesterons aggressiver. - Dumm nur, dass Wissenschaftler in den USA in ein Hochsicherheitsgefängnis gegangen sind, den schlimmsten Tätern (Massenmöder, Gangbosse, Massenvergewaltiger) das Blut abgenommen haben und dabei festgestellt haben, dass diese absolut gefährlichen Männer sehr wenig Testesteron hatten. - Warum? Weil Testesteron für den Muskelaufbau und ein Sexualhormon sind. Auch Frauen haben es - nur eben in geringerer Dosis - und ohne es würden die Muskeln sofort aufhören zu funktionieren - also auch der Herzmuskel. Nun haben die Wissenschaftler überlegt, wieso Ihre Testpersonen so wenig Testesteron hatten und dabei kam heraus, dass sie sich einfach im Gefängnis viel weniger bewegen konnten als draußen der durchschnittliche Mann - sie hatten im Durchschnitt weniger Muskeln - besonders an den Beinen. Aber gefährlich waren sie trotzdem. Also kann Testesteron nicht der Grund für Gewalt sein - wahrscheinlicher ist ADRENALIN - und das haben Frauen und Männer gleichermaßen.

2. Frauen wurden schon immer unterdrückt (sexuell, beruflich usw. - Beispiel wird gerne das Mittelalter genannt): Doof daran ist nur, dass wenn man sich die Dörfer im Mittelalter anschaute, man in einem Dorf Frauen in der Landwirtschaft erblickt hätte, in einem anderen Dorf Männer und Frauen in der Landwirtschaft und in einem weiteren Dorf nur Männer in der Landwirtschaft - es gab keine Aufteilung von Frauen - und Männerarbeit (wenn wir mal Pfarrer und Soldat rausnehmen, die aber höchstens 2 Prozent der europäischen Bevölkerung ausmachten).

Auch sexuell sah es völlig anders aus - 98 Prozent der Menschen haben im Mittelalter einfach unterm nächsten Baum geheiratet und sich dort auf wieder geschieden. Es bedurfte nur einen Zeugen - war also viel fairer und preiswerter als heute. Nur beim Adel oder dem höheren Bürgertum wurde so ein tam tam gemacht.

3. Frauen sind die größten Opfer auf der Welt. - auch das stimmt nicht! 2/3 aller Hungerstoten sind Kinder. 2/3 aller Kriegstoten sind ebenfalls Kinder. Mädchen sind häufiger Opfer von Vergewaltigungen als Jungen; Jungen sind häufiger lebenslange Kindersoldaten als Mädchen. Beschneidungen werden fast nur von Frauen durchgeführt, weil Männer bei so einem Ritual gar nicht dabei sein dürfen, denn sie dürfen Ihre Töchter nicht nackt sehen. Dies liegt also im Verantwortungsbereich der Schwestern, Mütter, Tanten und Großeltern. Zusätzlich steigt weltweit die Anzahl von weiblichen Soldaten, die genauso unbarmherzig Töten wie Männer. Weibliche Gangmitglieder sind oft sogar noch brutaler als männliche (wenn das überhaupt noch kategorisieren ist).

4. Wir leben in einer Patriacharischen Ordnung! Sorry, auch das ist Quatsch! Wir sprechen von MAFIA- FAMILIEN (die Russische Mafia ist tendenziell eher männlich geprägt; die Japanische eher weiblich...); Gangs haben sowohl männliche als auch weibliche Strukturen; weibliche Soldaten steigen stark an (jeder 4 Soldat im Irakkrieg und auch in Afghanistan war weiblich); Journalisten, Redakteure sind in Europa und den USA viel öfter weiblich als männlich (mediale Macht); juristisch werden Frauen sowohl in den USA als auch in Europa vor Gericht bei gleichen Straftaten statistisch milder bestraft; seit die USA Spezialeinheiten für Frauen bei der Polizei hat, steigen die weiblichen Straftaten in die Höhe; in vielen westlichen Ländern sitzen Frauen an wichtigen Positionen wie Königsfamilien, Kanzlerstühle, Ministerposten usw. - über 60 Prozent aller Firmen in Deutschland sind Familienfirmen, die meisten werden von Frauen geführt.

5. Feminismus = Gleichberechtigung; Feministische Zeitungen/ Bücher/ Magazine verkaufen sich wohl wie die meisten erfolgreichen Medien, wenn sie tolle heiß geliebte Schlagzeilen und Thesen miteinander vereinen. Leider geht es oft, wenn es um Frauenpolitik geht nicht wirklich um Frauenrechte sondern um Posten. Am deutlichsten wird dies bei einer Frauenquote (die gerade mal 20 Frauen in Deutschland weiterbringen wird) oder bei dem Einsatz für andere Geschlechter, die aber gar nicht gefragt werden, was SIE eigentlich wollen (z.B. eigenen Ministerposten, eigene Ansprechpartner in Behörden, Hilfsvernetzung wie Notruftelefone für Homosexuelle usw. usw. usw.) - stattdessen werden Dinge gefordert, die der Großteil der Bevölkerung für Quatsch hält, wie z.B. der Veränderung der deutschen Sprache - was eigentlich der Job von Schriftstellern in der Vergangenheit war.

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Kommentar von daria78
01.06.2016, 15:40

Alice Schwarzer ist der Meinung, dass Frauen keine Schuld haben, wenn sie Gewaltbeziehungen eingehen - so viel dazu. :) Danke für deine Antwort

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Radikaler Feminismus ist unentschuldbar (wenn Feministen sagen, dass das männliche Geschlecht nie hätte existieren sollen oder das eine Feministen alle Vorteile von einer Schwangerschaftszeit haben will OHNE schwanger zu sein).
Grundsätzlich ist es aber gut, da Frauenrechte in vielen Ländern nicht etabliert sind und man dem entgegenwirken muss, egal wie.

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Kommentar von DerFreak99
14.05.2016, 23:49

Das ist kein 'radikaler Feminismus', sondern reiner Männer-Hass.

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Ich bin dagegen, ich bin für Neutralismus in dem es komplett egal ist welches Geschlecht jemand hat

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Was ist die Definition von "Feminismus" auf die du dich hier beziehst?

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Ich bin für Feminismus in 3. Welt Ländern, in denen Frauen noch nicht Männern gleichgestellt sind. Ich bin allerdings gegen den Feminismus in unserer Region, da das alles nur First-World-Problems sind. Der Feminismus hat hier keine Grundlage mehr, da Frauen und Männer gleichgestellt sind.

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Kommentar von Bodaway
14.05.2016, 23:24

Sind sie das wirklich?
Wo?
Du meinst, dass Frauen inzwischen in Deutschland arbeiten gehen dürfen, ohne um erlaubnis zu bitten, und vergewaltigung in der ehe strafbar ist?
ein selbstbestimmungsrecht über ihren Körper haben Frauen trotzdem nur sehr eingeschränkt.
gleichen lohn für gleiche arbeit gibt es auch nicht und und und und und gleichstellung ist was sehr komplexes ;)

Was sind 3. welt-Länder?


naja, wo anders ist immer schlimmer.

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Ich bin eindeutig dafür, Feminismus ist etwas Tolles und sehr wichtig, besonders für unterentwickelte Länder.

Feminismus ist aus meiner Sicht etwas mit Gleichberechtigung. Für mich ist es kein Feminismus, wenn man feminine/schwule Jungs fertig macht, aber selbst in der Jungsabteilung einkaufen geht.

Also ich finde in Deutschland ist zum Teil verkehrte Welt. Ich bin nicht nur für Feminismus. Ich bin allgemein gegen Sexismus. Frauen können nicht den "Ball drehen" wie sie wollen.

Wenn man selbst akzeptiert werden will, wird vorrausgesetzt, dass man andere auch akzeptiert. So einfach :)


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Kommentar von Bodaway
14.05.2016, 23:20

was sind denn bitte "unterentwickelte Länder"?

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Kommentar von DerFreak99
14.05.2016, 23:46

3. Weltländer und zum Teil 2. Weltländer, die stark von (intoleranten) Religionen geprägt sind.

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Kommentar von daria78
14.05.2016, 23:57

Was sind denn die intoleranten Religionen?

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Kommentar von DerFreak99
15.05.2016, 00:00

Im Prinzip alle, wenn man die 1:1 befolgt.

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Für den Feminismus ..Personen ,die gegen den Feminismus sind ,kennen sich entweder nicht ausreichend mit diesem Thema aus oder sind einfach aus unverständlichen Gründen gegen Gleichberechtigung -und zwar  Gleichberechtigung für Frauen UND Männer .

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Kommentar von Krjhg
14.05.2016, 12:16

Männer und Frauen sind doch aber längst gleichberechtigt, zumindest bei uns. Man muss halt differenzieren, von welchem Land man spricht. :)

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Kommentar von Greta1402
14.05.2016, 12:28

Männer und Frauen sind hier gleichberechtigt ?
Warum gibt es dann immernoch Frauen -und Männerjobs ?
Warum gibt es hier dann noch Slutshaming?
Warum werden dann schon kleine Mädchen als sexuelles Objekt angesehen ?
Warum ist es dann immernoch schlecht "wie ein Mädchen zu laufen "?
Warum wird einem weinenden Jungen oder Mann gesagt er soll ein richtiger Mann sein und aufhören zu weinen ?
Warum haben Frauen dann überhaupt noch Angst nachts nach Hause zu laufen ,sodass sie schon ihre Schlüssel in der Hand halten und schneller gehen ?
Warum fühlen Frauen sich dann immernoch unwohl ,wenn sie vor  einer Gruppe von Männern gehen ?
Warum fällt es dann der Gesellschaft schwer ,Menschen zu akzeptieren ,die so sind ,wie sie sind ?
Warum wird Vergewaltigungsopfern immernoch vorgeworfen ,dass sie bestimmt zu freizügig rumgelaufen sind ?

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Kommentar von XxShiiMeXx
14.05.2016, 12:29

Im Job noch nicht wirklich... Frauen werden z.B für die gleiche Stelle schlechter bezahlt als Männer

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wie definierst du feminismus?

Mein Feminismus ist notwendig, und zwar weltweit. Aber alice schwarzer gehört abgeschafft.

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Kommentar von daria78
14.05.2016, 22:25

Wieso sollte Alice Schwarzer deiner Meinung nach "abgeschafft" werden?

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Feminismus (abgeleitet von lateinisch femina Frau und -ismus über französisch féminisme)[1] bezeichnet sowohl eine akademische als auch eine politische Bewegung, die für Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen sowie gegen Sexismus eintritt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus

Unter diesem Aspekt , bin ich für Feminismus. Ich finde es in Ordnung wenn sich Frauen dafür einsetzten den Männer gegenüber gleichberechtigt zu sein. Was ich aber nicht in Ordnung finde , ist der extreme Feminismus , wo Frauen in dieser Gruppierung meistens versuchen , mehr Rechte und Regelungen gegenüber den Männern zu bekommen. Zudem sind Männer und Frauen nicht gleich.

 1. Hat eine Frau nicht den Körper eines Mannes und ist so nicht in der Lage , bestimmte Aufgaben mit dem gleichen Aufwand erledigen zu können.

2. Ich finde Gleichberechtigung im Job gut , spreche mich aber deutlich gegen eine Frauenquote aus. Wenn sich 10 Männer und 10 Frauen für einen Job bewerben aber die 10 Männer besser qualifiziert sind für den Job  und ich aber 5 Frauen einstellen muss, wieso sollte ich dann jemanden einstellen , der schlechter für den Beruf geeignet ist? (Reines Beispiel.)

3. Besonders wichtig finde ich politische Gleichberechtigung. Das heißt gleiche Rechte im Gesetz.

Letztendlich kann ich zusammenfassend sagen , dass ich für den Grundgedanken von Feminismus bin.

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Kommentar von Krjhg
14.05.2016, 12:22

Zu 2. Das finde ich auch eine extreme Doppelmoral. Wieso gibt es Frauenquoten, aber keine Männerquoten in Berufen wie Krankenschwester, Kindergärtner oder Grundschullehrer? :)

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