Seid ihr für einen EU-Austritt +?

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22 Antworten

Nein natürlich nicht wie denn auch? Ich bin Schweizer um für einen EU-Austritt zu sein müsste mein Land der EU erst einmal beitreten und dazu sehe ich momentan keine Veranlassung.

Was Deutschland betrifft, momentan geht es euch auch wenn es in Deutschland einige Probleme gibt unterm Strich recht gut, da kaum ein Problem Deutschlands durch einen Eu-Austritt gelöst würde sehe ich in einem Eu-Austritt Deutschlands keinen Nutzten.

 

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Absolut dagegen.

Die Briten begreifen gerade, welche Konsequenzen ein Austritt hätte (falls May ihn wirklich durchziehen kann).

Pfund 17% teurer, Preise für Lebensmittel steigen, dagegen Preise von Immobilien im freien Fall, ausländische Firmen stoppen Investitionen, 30.000 neue Stellen im öffentlichen Dienst nötig...

Hier auch noch was von einem MEP der Labour: http://www.richardcorbett.org.uk/brexit-nightmare-will-soon-unable-ignore/

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Ich bin nicht dafür, aber ich bin dafür die EU grundsätzlich zu reformieren. Der ganze Bürokratieapparat, der sich da aufgebaut hat, gehört reduziert. Die EU müsste sich den wirklich wichtigen Dingen zuwenden, zielorientiert Lösungen suchen, an einem Strang ziehen. Die Einmischung in kleineste, unwichtige Belange müsste unterlassen werden und die tatsächlich wichtigen Themen bearbeitet werden. Z.B. dass es jetzt noch immer heißt, man kann die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht abbrechen - das finde ich untragbar.

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Ja selbstverständlich, denn wenn Deutschland als wichtigstes Mitglied aus der EU austritt, wird die EU zerbrechen. Dann haben wir wieder die Nationalstaaten wie in der guten alten Zeit mit gelegentlichen Kriegen gegeneinander. Wobei solche Kriege doch auch ihre guten Seiten haben. Wenn alles kaputt ist, kann wieder viel aufgebaut werden, was der Arbeitslosigkeit entgegen wirkt. Unbeschäftigte junge Männer kann man an der Front verheizen, was für den inneren sozialen Frieden förderlich ist. 

Man kann doch nur sehnsüchtig an die Zeit von 1900 bis 1945 zurückdenken. Damals gab es noch keine EU mit all den unleidigen Problemen.   

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Eine eruopäische Wirtschaftsgemeinschaft gibt es ja schon wesentlich länger als die Europäische Union und das halte ich auch absolut für sinnvoll und wichtig.

Das geografische Europa hatte schon immer das Problem, viele kleine und zum Teil stark imperialistische Nationen zu beherbergen, wie eben z. B. Deutschland oder Frankreich, Großbritannien usw... Zu Zeiten starken Nationalismus kamen sich vorallem diese Länder schnell in die Quere was auch bspw. den 1. WK und viele andere Kriege vorher begünstigt hatte.

Zwar ist GB jetzt aus der Europäischen Union ausgetreten (bisher nur emotional, noch nicht endgültig), aber sind natürlich sehr stark daran interessiert auch weiterhin Wirtschaftsbündnisse aufrecht zu erhalten...

Das Endziel der EU wäre sowas wie die Vereinigten Staaten von Amerika, in dem Fall eben "von Europa" (USE?) zu erreichen und selbst das fände ich gut, denn die Rohstoffe und andere Ressourcen sind nunmal endlich und irgendwann muss die Menschheit als Ganzes lernen, an einem Strang zu ziehen, oder in den kommenden Kriegen untergehen...

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Die Abstimmung der Insulaner für den BREXIT brachte prompt die Londoner Börse zum Rutschen: Das Pfund verlor sichtbar an Wert. Als "Europafan" habe ich hämisch gegrinst: DAS habt ihr nun davon! Für deutsche Arbeitsplätze wäre ein "DEXIT" katastrophal!

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Ja, ich bin für einen Austritt Deutschlands nicht nur aus der Eurozone, sondern komplett aus der EU.

Alternative wäre eine tiefgreifende Reform der EU. Nur unter dieser Voraussetzung könnte ich mir vorstellen, dass das ehemals gut geplante Konstrukt wieder in brauchbare Verfassung käme.

Aktuell richtet die EU meines Erachtens mehr Schaden als Nutzen an. Zentrale Beschlüsse werden regelmäßig gar nicht oder nicht korrekt umgesetzt. Etliche EU-Mitgliedsstaaten sind in verschiedenster Hinsicht keine verlässlichen Partner. Auch sehe ich nicht, wie die EU die Dauerkrisenlage auf der Ebene Euro/Finanzen in den Griff bekommen kann. Der Euro ist einfach fehlkonstruiert.

Mit der Ankündigung Großbritanniens, die EU verlassen zu wollen, verliert die Gemeinschaft ein sehr wichtiges Land. Italien, Frankreich, die Niederlande könnten dem Beispiel folgen. Wenn es in diese Richtung läuft, dann wird die EU letztlich zu einer Selbsthilfegruppe von "Versagerstaaten", wobei Deutschland dann für alle den Zahlmeister spielen darf. Wir sollten nicht warten, bis es so weit kommt, sondern lieber selbst gestaltend aktiv werden. Und selbst gestaltend aktiv zu werden bedeutet letztlich, den ganzen EU-Quatsch hinter sich zu lassen und lieber auf neue Formen der Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstaaten zu setzen.

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Kommentar von Knastduscher
11.06.2017, 18:17

@ Dan030

Da du auch für den Austritt aus der €uro-Zone bist, stellt sich mir die Frage, warum du Deutschland so sehr schaden möchtest? Kennst du die Fakten eigentlich?

Die Exporte betrugen damals (umgerechnet) 488 Mrd. €uro, heute 1207 Mrd. €uro. Diegerade gegen andere EU-Währungen sehr starke D-Mark hätte diesen Aufschwung eher gebremst!

Die Preise für Verbraucher in Deutschland sind seit der Einführung des €uro als Bargeld (2002) deutlich stabiler als zu D-Mark-Zeiten. Von 1980 bis 2001 stiegen sie im Schnitt um 2,7 % pro Jahr. Seitdem nur um 1,4 %!

Im jahr 2016 gab es wieder einen Export-Rekord! Deutsche Firmen verkauften im Ausland Waren für 1,207 Billionen €uro. Importiert wurden dagegen Waren für 954,6 Milliarden €uro. Das macht einen Überschuss von 252,4 Milliarden!

Austritt aus der EU riecht nach Zollaufschläge für unsere Produkte, die diese dann auch gegenüber dem internationalen Wettbewerb unsere Produkte teurer und damit unattraktiver machen würden.

Was glaubst du, wenn die Automobilindustrie bei uns einbricht, wie dann die Arbeitslosenzahlen in die Höhe schiessen. Wenn du dann langfristig mit 6 - 7 Millionen Arbeitslosen klar kommst, falls du dann auch zu diesen gehörst, ist doch alles gut, oder?

Man muss einfach nur die Realitäten betrachten! Die Stammtischparolen sind für den Stammtisch und spätestens wenn man dann wieder vor der Kneipe an der frischen Luft ist und der Kopf wieder klar denken kann, sollte man wieder zur Besinnung kommen und die Fakten nüchtern sehen!

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nein. Auch, wenn viele immer sagen, es wäre alles besser ohne die EU, schätze ich, dass alle europäischen Länder wirtschaftliche Probleme bekommen würden, wenn sie austreten.

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Du meinst einen EU-Austritt Deutschland?

Nein, auf keinen Fall. Ich bin überzeugter Europäer (und nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen).

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Kommentar von abibremer
11.06.2017, 19:30

Als ehemaliger Fernfahrer bin ich NICHT nur "überzeugter" sondern nahezu fanatischer Anhänger eines vereinten Europas. Konkretes Beispiel dazu: mein "Kellnerportemonnaie" mit reichlich vielen Fächern für die diversen Landeswährungen, der Länder, in denen ich regelmäßig unterwegs war, wog schon nach wenigen Wochen einige Kilo, weil sich das Rücktauschen in DM nicht gelohnt hätte. Leider hatte ich zu dieser 'Zeit mein früheres Hobby(Münzensammeln) schon weitgehend "abgehakt", so dass mir einige "alte FFR "durch die Lappen" gingen.

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Ich bin gegen einen EU-Austritt... jedoch sollte man den EU-Raum begrenzen und jene Staaten aus dem Raum entfernen die ständig die Hände aufhalten, aber kein konsequentes wirtschaftliches Einlenken für nötig halten.

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Kommentar von thetee99
23.11.2016, 10:10

Gemessen an diversen anderen Kommentaren von dir, frage ich mich aber bzgl. deiner eher positiven Einstellung zur AfD, wie du einen Anti-EU-Austritt mit dem Wahlprogramm der Partei unter einen Hut bekommst? ;) Ich will damit jetzt kein Fass aufmachen, aber es würde mich mal interessieren.

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Wer für einen Austritt aus dem Euro und der EU ist, hat von Wirtschaft keine Ahnung. Zumindest Deutschland hat wie kein anderes Land von beidem beispiellos profitiert und tut es noch.

Bei Ländern wie Griechenland und Italien kann ich das schon eher verstehen. Deutschland auf keinen Fall.

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Was ist denn ein EU-Austritt+ , sowas wie die Briten gerade vorhaben?

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Wer soll denn austreten?

Ich bin auf jeden Fall für einen EU-Austritt Griechenlands.

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Ich bin für eine Reform der EU.

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Nein. Etwas weniger Regelungswut würde ich mir aber wünschen.

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Kommentar von abibremer
11.06.2017, 19:17

Na ja, diese "Geschichte mit der "Regelungswut" wird gerne gewaltig übertrieben: Es gab NIEMALS eine Bestimmung zur "vorschriftsmäßigen Krümmung" von Salatgurken. Genau DIESES Beispiel wird aber gern von EU-Gegnern angeführt, um einen EU-Austritt zu fordern.

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Warum nicht .

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Kommentar von HansH41
23.11.2016, 13:18

Malavatica, du bist doch so eine vernünftige Person. Schreib und denk so etwas nicht.

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Nein, ich bin gegen ein EU-Austritt.

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Bin neutral, sowohl mit als auch ohne Austritt zufrieden.

Beides hat Vor und Nachteile, kann mich nicht entscheiden.

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Nein. Die Kurzsichtigkeit vieler Deutscher hinsichlich des Wertes der EU ist erschreckend. Die EU ist kein Heilsbringer in wirtschaftlicher Hinsicht.

Für den Frieden jedoch ist sie gold wert.

Wer wieder Grenzen und andere Währungen möchte, bitte schön.

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