Seid ihr für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland?

Das Ergebnis basiert auf 29 Abstimmungen

Nein 55%
Ja 44%

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schwierige Frage. Ich rauche selbst, weiß aber auch das es Leute gibt, die da gar nicht drauf klar kommen. Jugendlichen schadet es eher.

Generell zu verbieten halte ich genauso für falsch wie es generell zu erlauben.

Irgendwie ;)

Das ist keine schwierige sondern eine einfache Frage, ob es legal ist oder nicht die Leute die nicht klar kommen werden dies auch nicht konsumieren. Und Jugendliche kann man mit einer Legalisierung viel besser schützen, da man das ganze vom Schwarzmarkt nimmt. Zudem kann man den Kontakt zu anderen Drogen ebenfalls viel besser regeln da ein Kiffer nicht mehr auf den Schwarzmarkt müsste.

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Diese antwort geht an "Ripi18" weiter unten ich dachte bloß es ware sinnvoll dies als eigene Antwort hier zu posten:



Also da kann man nur den Kopf schütteln. Als ob ein Verbot jemals irgend einen positiven Effekt auf Konsumenten und Kriminalität hatte. Das wurde in jüngster Geschichte schon mehrfach wiederlegt. In Ländern in denen Cannabis legal oder entkreminalisiert wurde kann man absolut keinen Zuwachs an Konsumenten beobachten während in den Staaten in denen "hart" durchgegriffen wird (z.B. Frankreich) es immer mehr Kiffer gibt.

Sie gehören wohl auch zu der Sparte:

"Es ist verboten weil es Illigal ist! Punkt!" ?

Haben sie schon ein mal darüber nachgedacht, das nachweislich schädlichere Drogen als Cannabis sehr wohl legal sind und es aber anscheinend keinen juckt? Warum darf jemand der Cannabis verträgt es nicht konsumieren und jemand der z.B. gerne mal Alkohol trinkt dies weiter hin tun?

Cannabis hat auf viele Menschen positive Effekte. Natürlich nicht auf jeden und hier sollte man dann auch vom Konsum absehen (siehe Alkoholverträglichkeit und Koffeinverträglichkeit um mal ein paar kleine Beispiele zu nennen, nicht jeder verträgt chemische Stoffe gleich gut.) Dem Cannabis werden sogar heilende Eigenschaften nachgesagt zu denen es bereits auch Studien gibt - natürlich je nach Konsumform - das Rauchen schädlich ist dürfte wohl an dem Punkt jedem klar sein. Cannabis Konsum ist aber nicht gleichzusetzen mit dem Rauchen eines Joints - den es gibt weit aus unschädlichere Methoden. Zudem muss an Stelle gesagt sein, das Cannabis genau so überdosiert werden kann wie jede andere Droge und ab hier beginnen dann die schlechten Erfahrungen - man sollte sich vorher informieren und dann Konsumieren wo wir wieder beim Schützen der Jugend wären - siehe "Safer Use". Es kippt sich auch keiner eine Wodkaflasche rein und erwartet ein seichtes, wärmendes Gefühl in der Brustgegend oder es trinkt keiner eine ganze Kanne Kaffe auf ein mal um sich nur ein wenig wacher zu fühlen. Richtig angewand ist Cannabis also eine wahre Bereicherung für JEDEN!

Das Verbot hilft nur einer Sache und zwar der Kriminalität - weil es Konsumenten immer gibt und geben wird. Von Hanf ist noch keiner gestorben und das ach so tolle Argument das es einen Dumm und Psychotisch macht wurde schon längst wiederlegt. Frau Mortlers (Drogenbeauftragte) stärkstes Gegenargument, das mit Abstand die meisten in der Drogenberatungsstelle Cannabiskonsumenten sind hat einen entscheidenden Grund: wenn man erwischt wird bleibt einem nur die "Behandlung" durch eine Suchtstelle ansonsten bekommt man seinen Lappen, Arbeitsstelle, etc wohlmöglich nicht wieder.

Zum Thema härtere Strafen und Durchgreifungen: warum? Man macht doch nichts was anderen schadet? Es ist eine herbeiführung eines Rausches wie beim Biertrinken etc etc. und da sollte meiner Meinung nach jeder ein Recht darauf haben. Wenn man Cannabis in einem geringen Dosis einnimmt wie es in der Medizin oft der Fall ist warden nicht ein mal Rauschzustände hervorgerufen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ja

Finde Alkohol schlimmer und wenn man sich anguckt warum Cannabis illegal ist, dann so oder so.

Alkohol macht aggressiv (manchmal) und Cannabis eher im Gegenteil

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