Seid ihr für die Einführung einer Gehaltsobergrenze im Profifußball?


26.04.2021, 18:18

Das Video war die Dokumentation der Sportschau zum Thema "gescheiterte Super League". Ich weiß leider nicht, weshalb es auf privat gestellt wurde, aber ich lasse den Link mal drin für den Fall, dass das Video wieder verfügbar wird.


02.09.2021, 14:16

Da, das Video der Sportschau: https://www.youtube.com/watch?v=fIHfkgp-OEE

Das Ergebnis basiert auf 87 Abstimmungen

Ja, ich bin für die Einführung von Salary Caps von [Betrag]. 54%
Nein, ich bin dagegen. 24%
Mir ist es egal. 13%
Ich habe eine andere Meinung, nämlich: 9%

34 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich habe eine andere Meinung, nämlich:

Schwierig, weil so etwas interanational sehr ähnlich geregelt sein müsste. Schließlich ist es verständlich, dass jeder nach Möglichkeit soviel Geld wie möglich verdienen möchte. Meiner Meinung nach sollten die Grundgehälter deutlich gedeckelt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Fußballprofi kaum länger als 10 Jahre Topverdienst einfahren kann und eine "normale" Berufsbiographie 30-40 Jahre umfasst, würde ich maximal 8faches Durchschnittsgehalt als Grundgehalt akzeptieren, alles was darüber hinaus geht allerdings auf Provisionsbasis als Erfolgsprämie.

man sieht an M. Schumacher das die millionen nicht vor dauerkoma schützen .

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Ich habe eine andere Meinung, nämlich:

Wer einen Gehaltsobergrenze in der Bundesliga fordert, ist ein naiver Träumer.

Eine Obergrenze alleine bringt überhaupt nichts und würde nur dazu führen, das Spieler wie Lewandowski oder Haaland schneller die Bundesliga verlassen würden und die Liga noch unattraktiver wird. Bayern wird sich immernoch die Spieler der anderen Mannschaften holen können, die nicht ins Ausland wollen.

Wenn man eine ausgeglichene Liga haben möchte, benötigt man nicht nur eine Obergrenze, sondern auch eine Untergrenze, sprich: Nicht nur Bayern darf weniger ausgeben, sondern Fürth, Bochum, Mainz, Freiburg, Bielefeld und Augsburg müssen mehr ausgeben, damit bei ihnen die Qualität steigt.

Ja, ich bin für die Einführung von Salary Caps von [Betrag].

Und die Lösung haben/hätten WIR Fußballfans ganz selbst in der Hand! Vorausgesetzt WIR halten alle zusammen - und kündigen ab sofort (so schnell wie eben möglich) unser Pay-TV und Internet-Abos für den Profifußball (Sky, DAZN usw)

Dann rauschen die Übertragungsrechte für den Profifußball in den "Abgrund". Die Vereine bekommen ca. nur noch ein 10tel von Free-TV- und bzw. öffentlich, rechtlichen Fernsehen - worauf die Vereine - die "Sehr-oft-Daneben-Schießer" - die Fußball-Profis zwangsläufig früher oder später, ganz extrem die Gage kürzen müssen!

Wird aber so nie passieren, weil WIR nicht zusammen halten. - Zukünftig wird es nur noch viel teurer für UNS Fußballfans, (die Fußball-mäßig alles sehen wollen) weil die Fußball-Übertragungsrechte immer weiter in die Höhe schießen werden, - darauf immer mehr gesplittet werden müssen, - da sich diverse TV- u. I-net-Übertragungs-Anbieter nur noch (die Rechte) einzelner Spiele - Bewerbe - Spiel-Tage usw. - werden leisten können.

Ich schau Fußball nur, wenn er kostenlos ist (Free-TV) - Ja aber leider stimmt der Spruch schon ...

"Die Reichen - leben von den Dummen - und die Dummen - von der Arbeit"^^

Alles Gute für Dich!

Ich habe eine andere Meinung, nämlich:

Eine Gehaltsobergrenze würde ich sehr begrüßen. Aber sie müsste weltweit gelten. Sonst bringt sie nichts.

Würde man eine Obergrenze nur für die deutschen Ligen einführen, wäre das ein extremer Wettbewerbsnachteil für deutsche Vereine. Die Bundesliga wäre dann maximal nur noch Mittelmaß und in europäischen Wettbewerben müssten wir bei Auslosungen auf Gegner aus Nordmazedonien, Island und Zypern hoffen.

Jedenfalls haben die Explosionen der Spielergehälter (vor wenigen Jahren haben die Top-Spieler der BL noch 3-5 Mio im Jahr verdient - heute locker das dreifache), Transfersummen und dadurch bedingt auch der Eintrittspreise bei mir das Interesse am Fussball weitestgehend abgetötet. Bei meinem letzten Spiel das ich im Stadion gesehen habe (mittlerweile etwa 4 Jahre her - Hertha gegen Leipzig) habe ich für eine Karte im Oberring auf der Geraden 85 (!!!) Euro gezahlt. Das geht absolut gar nicht mehr.

Ich finde schon, dass man all das begrenzen sollte. Aber das wäre Aufgabe der FIFA, damit überall die gleichen Bedingungen gelten. Und da scheitert es wahrscheinlich vielerorts an den Gesetzgebungen.

Wie wäre es damit: Wir begrenzen die Spielergehälter nicht, sondern legen den Vereinen die Pflicht auf 20% der Spielergehälter und Transferausgaben zusätzlich an wohltätige Organisationen zu spenden? 😄

Ich habe eine andere Meinung, nämlich:

Ich würde für folgende Regelung plädieren:

Jeder Mensch darf nur bei einem Verein spielen, der maximal 150 km von seinem Geburtsort entfernt liegt.

(Alternativ: bei einem der zwei vom Geburtsort nächsten Profivereine)

Das würde den ganzen Geldunsinn automatisch miterledigen.

Und Fußball wäre wieder was für die regionalen Fans und Unterstützer!

hmm.. ich mag Fußball zwar allgemein nciht.. aber deinen Vorschlag würde ich unterstützen.. denn dieser ständige Vereinswechsel ist einer der Gründe warum ich Fußball nicht mag..

wer ist der beste verein?.. das ist doch nur noch ne frage davon welcher verein am meisten geld hat um die besten spieler zu kaufen

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Jeder Mensch darf nur bei einem Verein spielen, der maximal 150 km von seinem Geburtsort entfernt liegt.

Was ist das denn für ein bananer Vorschlag?

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@VirageXO

Dann gäb es wieder wirkliche Lokale Vereine und nicht multinationale Konzerne, wo einfach der mit dem meisten Geld die besten Spieler zusammenkauft.

Nationalmannschaft in klein auf Landes bzw. städteebene sozusagen.

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@DerEinsiedler

Mal so als Beispiel. Ich werde in Plauen geboren, meine Eltern ziehen zwei Jahre später nach Bitburg. Stellt sich raus, dass ich gut Fußball spielen kann.

Und dann soll ich nach Plauen zurückziehen...?

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