Seht ihr Depressionen auch als eine Krankheit an?

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15 Antworten

Depression ist definitiv eine Krankheit. Sie gilt immer noch als psychische Erkrankung obwohl heute physische Vorhänge im Gehirn (also einem Organ) dafür Verantwortlich gemacht werden.

Kontret geht es im Gehrin um einen Mangel an den Botenstoffen Serotonin (allen voran), Noradreanalin und manchmal auch Dopamin und Glutamat. Was genau die Mangelerscheinungen dieser Botenstoffe auslöst ist nochmals ein anderes Thema. Heute wird vermutet, dass eine genetische Voraussetzung, Stress, Trauma etc. dafür verantwortlich sind.

Durch Medikamente versucht man diese Botenstoffe wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Da das Gehrin ein sehr komplexes Organ ist, ist dies sehr kompliziert. Oft reichen die heutigen Medikamente nicht aus bzw. nicht alle Menschen sprechen auf diese an. Geforscht wird weiter, nicht zuletzt aus dem Grund, da sich mit solchen Medikamenten viel Geld machen lässt.

Ich selbst litt über 4 Jahre lang an schweren Depressionen und kann sagen, es ist die Hölle auf Erden. Tausend Mal lieber hätte ich mir sämtliche Knochen gebrochen als noch einen Tag länger in dieser Hölle zu verbringen.

Eine ältere Mitpatientin in der Klinik hatte es so formuliert. Zitiat: "Vor 10 Jahren erkrankte ich an Krebs und bekam eine Chemotherapie, vor 3 Jahren erkrankte ich an einer Depression... die Depression ist 100 Mal schlimmer".


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Depressionen sind eine anerkannte Krankheit.

 Da könntest du genau so gut fragen, ob wir Lungenentzündung als Krankheit ansehen. Was sollte es sonst sein? Eine Strafe Gottes?

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Depressionen sind einfach eine Krankheit, da kann man eigentlich nicht sagen 'nein das seh ich jetzt nicht so'. Bei Krebs, Herzproblemen oder normalen Grippen (egal was) geht ja auch niemand her und sagt 'nein du bist nicht krank, ich seh das nicht als Krankheit an', das ist doch Schwachsinn, wenn Krankheiten 'verleugnet' und es den Betroffenen dadurch noch um einiges erschwert, Depressionen sind ja auch 'offiziell' als Krankheit anerkannt

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Depressionen werdne cniht als Krankheit angesehen ,sondern sind eine krankheit, welche  meist nach ICD Codes diagnsotiziert werden: http://www.icd-code.de/icd/code/F33.-.html

Ich denke mal nciht das die ganzen Leute ( u.a ich auch) alle aus Spaß 6-12 Wochen ( oder länger) in der Klinik waren.

Allerdings sind selbstdiagnostizierte Depressionen noch keine Krankheit, erst wenn sie von einem Arzt diagnsotiziert wurden, denn hineter Depressionen aknn sich auch viel anderes stecken.

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Ja, ich sehe Depressionen als eine Krankheit an. Für viele ist es aber heute noch schwer sich einzugestehen dass eine depressive Phase eine Krankheitsphase ist. Schwer vor sich selbst einzugestehen und noch schwerer vor anderen. Ich hoffe dass Depressionen als ernst zu nehmende Krankheit gesellschaftlich mehr anerkannt wird, so dass es den Betroffenen es auch leichter fällt diese Krankheit(sphase) zum genesen zu nutzen und sich nicht mehr verstecken zu müssen.


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Depression ist eine Krankheit.

Aber nicht jedes Stimmungstief ist gleich eine Depression.

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Es ist völlig egal ob man sie als Erkrankung ansieht oder nicht - Es ist eine, das ist festgelegt.

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Das ist eine seelische Erkrankung, also eine Krankheit.

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Definitiv eine Krankheit.

Erst als ich gelernt habe dass Depression eine Krankheit ist und nicht "mit mir stimmt was nicht" konnte ich mir erfolgreich helfen lassen.

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depression ist eine ernstzunehmende erkrankung.

http://www.onmeda.de/krankheiten/depression.html

frohes Osterfest :-)

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Kommentar von RicVirchow
27.03.2016, 11:42

Aber eine "Krankheit" setzt doch voraus, dass es ein Medikament gibt, welches diese heilt.

Durch welches Antidepressivum willst du jemandem die Trauer um jemanden nehmen, der jemanden verloren hat, welcher er / sie liebt?

Da hilft kein Medikament, sondern traumatische Bewältigung und Vergangenheits-Verarbeitung. Wer solche Erlebnisse überwältigt, der hat wieder einen größeren Ansporn etwas zu tun, weil er mehr Lebensenergie ausstrahlt und hat.

Und da kein Medikament Depressionen heilt, stimme ich auch dafür, dass Depressionen keine körperliche Krankheit sind, sondern höchstens eine psychologische Erkrankung, die nicht zufällig auftritt und sich höchstens psychosomatisch äußern kann.

Aber wenn die Pharmaindustrie es so verkauft, als wäre es eine zufällige Krankheit, der man ausgeliefert ist, dann verkaufen sich Antidepressiva im Übermaß und die großen Konzerne machen Geld, da keiner versucht seine Depressionen anders zu lösen. 

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Ja natürlich, es ist ja auch offiziell eine Krankheit.

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Ja, es wird auch offiziell als Krankheit angesehen

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Klar ist Depression eine Krankheit....

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Ich nicht, weil eine Krankheit immer so klingt, als wäre man ihr ausgesetzt und könnte sie nur durch Medikamente bekämpfen und hätte sie zufällig bekommen.

Für mich haben Depressionen aber immer eine Ursache, die durch ein bestimmtes Erlebnis definiert sind und sie sind der Auslöser für diese negative Stimmungen und wenn man dieses Erlebnis bewältigt, z.B. ein traumatisches Erlebnis hinter sich lässt, dann hat man gleich mehr Energie um Dinge zu machen und kann wieder glücklicher werden und sich weiter entwickeln.

Aber wenn man Depressionen hat und die Ursache nie bekämpft, dann isoliert man sich immer mehr, isst viel, manche essen auch gar nicht mehr und dann entwickelt man Sozialphobie und die Probleme entwickeln sich, einfach weil man durch die Depression psychisch so niedergeschlagen ist, dann man zu nichts mehr Lust hat und wer nichts macht, der entwickelt sich auch nicht ...

Deswegen halte ich auch nichts von Antidepressiva, da sie die Problemursache nicht lösen.

 

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Kommentar von 67zuhjnm
27.03.2016, 12:27

Ich möchte nur korrigieren, dass Depressionen nicht immer eine Ursache haben, die durch ein oder mehrere Erlebnisse definiert wird. Depressionen können auch vererbt werden und sind dann quasi einfach da

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Obwohl es Offiziell als Krankheit gilt, ist es für mich keine Krankheit sondern etwas anderes. 

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Kommentar von Milenaaachen
27.03.2016, 11:34

Und was, wenn ich fragen darf? 

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