Seht ihr das auch? Kommt das von migräne?

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Liebe/r cedisupersoccer,

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2 Antworten

Hallo Cedisupersoccer,

das, was Du beschreibst, würde zum Teil zu Migräne passen. Ich selbst habe Anfälle mit Aura - aber da läuft anders ab.

Ich würde Dir empfehlen, das ganze bei einem Neurologen oder einer Neurologin vorzutragen. Dort kann man genauere Untersuchungen machen.

Ich selbst kenne die Aura nur vom Seezentrum (doch läuft das anders als Punkte ab). Auch über eine Aura im Fühlen (z.B. an den Händen) habe ich schon gehört. Es mag möglich sein, dass diese Aura auch das Hörzentrum betreffen kann.

Es kommt dabei zu einer reversiblen Störung in bestimmten Stoffkonzentrationen, die dann ein ungünstigen Spannungsverhältnis an Nervenzellen hervorrufen. Diese Störung wird dann visuell oder taktil, vielleicht dann auch auditiv, wahrgenommen (kurze und einfache Erklärung ohne Anspruch auf vollständigkeit).

Viele Grüße EarthCitizen

Danke für's Antworten :-) Ich werd mal zum Arzt gehen deswegen... schadet ja nicht ;-)

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Hallo Cedisupersoccer,

hab vielen Dank für den Stern. Ich freue mich sehr, wenn ich Dir habe helfen können.

Viele Grüße EarthCitizen

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Was du beschreibst ist typisch für eine Migräne mit Aura.

Die Migränekopfschmerzen sind häufig einseitig pulsierend, verbunden mit Übelkeit (oft kommt auch Erbrechen hinzu), Licht- Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.

Die Migräneaura äußert sich in Wahrnehmungsstörungen, wie Sehstörungen, Sprachstörungen oder meist einseitigen Taubheitsgefühlen.

Es gibt viele verschiedene Ausprägungen von Migräne, deshalb müssen nicht bei Jedem alle Symptome genau so zutreffen.

Bei meiner Migräneaura sehe ich blinkende Punkte/Flecken, die sich immer weiter ausbreiten. An der Stelle, an der sich die Punkte befinden, kann ich nichts sehen – ich kann dann z. B. nicht lesen. Die Punkte sehe ich auch im Dunklen und bei geschlossenen Augen, was übrigens ganz typisch für eine Migräneaura ist. Bei mir verschwindet die Sehstörung meistens nach ca. 20 – 30 Minuten. Es gibt aber auch Migräne mit prolongierter (verlängerter) Aura.

Hier kannst du mehr über die Migräneaura lesen:

http://www.migraeneliga-deutschland.de/die-auraphase.htm

Der zuständige Facharzt für Migräne ist ein Neurologe. Ein Hausarzt (Allgemeinarzt) kann dir da nicht helfen, außer dir eine Überweisung zum Neurologen auszustellen.

Ich weiß nur nicht so recht, was ein Arzt so machen kann dagegen? Diese Tr.. diese Mittel dagegen :-) die nehme ich schon, in Form einer Spritze. Viel wird der Arzt/Neurologe aber wohl nicht dagegen tun können, aber ich geh einfach nochma hin und jo DH fürs Antworten :-))

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@cedisupersoccer

Stimmt schon - ein Neurologe kann dir nur Triptane verschreiben. Die helfen gegen die Kopfschmerzen und die Übelkeit, aber nicht gegen die Migräneaura (Sehstörung). Dagegen gibt es leider kein Medikament. Ein Besuch beim Neurologen bringt dir aber zumindest Klarheit, ob es sich bei dir wirklich „nur“ um eine Migräneaura handelt und nicht etwas Schlimmeres dahinter steckt.

Mir hilft bei meiner Migräne mit Aura die Vorbeugung sehr gut, indem ich die Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Histaminintoleranz auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf beugen auch der Migräne vor. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, vor allem regelmäßige Mahlzeiten, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, grelles oder flackerndes Licht.

Du kannst dir auch die Empfehlung (10 Hauptregeln für Migränepatienten) der Schmerzklinik Kiel durchlesen:

http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/verhalten/hauptregeln/

Probiere es einfach mal :-)

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