Sehr unzufrieden mit meiner derzeitigen Ausbildung?

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3 Antworten

1. Während meiner Umschulung habe ich mich mindestens die halbe Zeit gelangweilt. Ich hatte auch ein Praktikum welches zum einschlafen war. 

ABER ich wusste mit dem Schein kann ich da hinkommen wo ich hin will. Und habe mich entsprechend dann einfach darauf ein Stück weit vorbereitet. Ich habe also die Zeit nicht verplempert sondern genutzt für meine Zukunft. 

Gut. Das setzt voraus dass ich in etwa weiß wo ich hin will. Und welche Aufstiegschancen es gibt. 

2. Ich kann mir tatsächlich gut vorstellen dass Du mit dieser Grundlage des abgeschlossenen Berufes bei einem großen Unternehmen die Ausbildung zum Biologielaboranten nach wenigen Jahren Praxis bestenfalls anschließen kannst. Und dabei auch noch besonders gefördert wirst. 

Hier aber solltest Du nicht ausblenden dass auch in diesem Berufsbereich Schichtdienst und durchaus auch mal Sonntagsarbeit denkbar und üblich sind. 

3. Solltest Du auf jeden Fall beachten:

Die Zeiten sind nun denn schon einige Jahrzehnte her dass wir im erlernten Beruf bleiben, bis zur Rente im gleichen Betrieb. 

Daraus ergibt sich schlussfolgernd die Frage: 

Wie lässt sich diese Ausbildung auch bezüglich Veränderung nutzen? Womit ich bei 2. wäre. 

Noch mal: Dass Du Dich langweilst liegt nur an Dir. Es steht Dir ja immerhin frei dafür zu sorgen dass die Noten so sind wie Du sie haben möchtest und ansonsten zu lernen Was Du willst. Dich also auf eine weitere berufliche Karriere schon mal grundlegend vorzubereiten. 

4. Lehre macht tatsächlich in den wenigsten Fällen immer Spaß. Denn da lernen wir und sollen uns eine grundlegende Routine aneignen. Sich Routine anzueignen will gelernt sein. 

Ich gebe Dir ein Beispiel aus der Praxis:

In jenem langweiligen Praktikum sollte ich dem Sekretariat wenige hundert Weihnachtsbriefe falten und eintüten. Das ist nun wirklich eine sehr langweilige Geschichte. Die ausgelernten Damen hatten ein komplettes Chaos und kamen damit einfach nicht vorwärts. Sie waren mit der Hälfte der vorhandenen Arbeit seit einer Woche beschäftigt. Zu Zweit. Ich bat sie mich einfach alleine zu lassen, sortierte um und war innerhalb weniger Stunden fertig. Ohne tatsächliche Konzentration wäre es nicht möglich gewesen. Und ohne nachzudenken schon mal gar nicht. 

Womit ich auch feststellen will - und ich habe in manchen Berufen gearbeitet - : Es gibt in jedem Beruf scheinbar langweilige Routine. 

Aber kannst Du Dir vorstellen wie es mir ergangen ist nachdem ich den jammernden Dämchen aufgezeigt hatte wo Bartel den Most her holt? Ich kam übrigens danach in eine tatsächlich interessante Abteilung. 

Langeweile ist also für mich tatsächlich kein Grund zu wechseln. Wir können gerne auch per PN vertiefen wie Du die Zeit für Dich nutzt anstatt Dich selbst sinnlos zu stressen. 

Ansonsten kann ich mich dem Rat nur anschließen so lange durchzuhalten bis Du eine andere Ausbildungsstelle hast. Und zwar mit Unterschrift berücksichtigend wie lange es dauert bis der Auflösungsvertrag sich erfüllt hat. 

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also ganz ehrlich, wenn du es jetzt schon merkst, dass es dir garkeinen Spaß macht, würde ich wieder aufhören. So schlimm ist das nicht. Und du bist ERST 22!!! 

Gefällt dir denn nur dein derzeitiger Arbeitgeber nicht oder die ganze Thematik nicht? Ansonsten könntest du ja die Ausbildung durchboxen und anschließend den Arbeitgeber wechseln?!

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Hör dich nach ner Ausbildung um die dir mehr Zuspricht und schreib Bewerbungen ohne ende .. würde auf keinen Fall die Ausbildung beenden bevor du nichts neues hast .. Sprech aus eigener Erfahrung 😅
Und solltest du was gefunden haben denk über einen Aufhebungsvertrag nach ..

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Kommentar von Chillkroete1994
03.01.2016, 17:57

wenn möglich für die neue Ausbildung probeweise 3-4 Wochen arbeiten nur um zu schauen ob diese dann auch wirklich die richtige ist .. Zwei mal ne Ausbildung abbrechen liest sich net sehr vorteilhaft im Lebenslauf

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