sehr trockene und faltige haut

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5 Antworten

Versuch es mal mit einer Urea-Creme. Urea ist Harnstoff und bei trockener gereizter Haut sehr effektiv; mir hilft es jedenfalls! Urea ist inzwischen schon in vielen Salben, Cremes und Lotions enthalten, da viele Leute unter trockner, gereizter Haut ggf. Ekzemen und oder Hautkrankheiten leiden.

Das hier hab ich noch gefunden:

Allgemeinmaßnahmen

•Gute Hautpflege, Vermeiden häufiger Waschprozeduren, keine Alkaliseifen und Detergenzien

•Kein Tragen von Bekleidungsstücken aus Wolle oder Kunstfasern

•Verwendung von Unterwäsche aus reiner Baumwolle

•Verwendung von enzymfreien Waschmitteln für die Kleinwäsche

•Mehrmaliges Spülen der Unterwäsche mit Wasser

•Tragen von baumwollenen Handschuhen für trockene Hausarbeit

•Zusätzliches Tragen von Plastik- oder Gummihandschuhen für nasse Arbeiten (keine Gummihandschuhe direkt auf der Haut)

•Schutz vor chemischen und physikalischen Giften

•Regelmäßige Anwendung von Hautschutzsalben

•Vermeiden von extremen Temperaturschwankungen

•Staubsanierungsmaßnahmen

•Kein Aufenthalt im staubreichen Milieu

•Nikotinverbot

•Vermeiden von Kontakt mit Pelztieren

•Kein Halten von Haustieren (hohe Sensibilisierungsgefahr auf Haar- und Tierhautpartien, besonders von Meerschweinchen, Hamster, Katze, Pferd und Hund in absteigender Reihenfolge)

•Diätetische Maßnahmen: Vermeiden von scharfen Gewürzen, starkem Kaffee, konzentriertem Alkohol, Bier

Verhalten, das zur Verbesserung der Neurodermitis führt

•Grundsätzlich sollten alle Risikofaktoren vermieden werden.

•Säuglinge sollten nach Möglichkeit gestillt werden, weil damit höchstwahrscheinlich das Auftreten von Allergien verringert werden kann.

•Luftige Baumwollkleidung sollte bevorzugt werden. Überhaupt ist eine kältere Umgebungstemperatur vorteilhaft.

•Die Hautreinigung sollte mit alkalifreien und rückfettenden Seifen und vor allem nicht zu oft durchgeführt werden. Die Pflege erfolgt jedes Mal nach dem Waschen und auch sonst am besten mehrfach täglich, indem fetthaltige Cremes aufgetragen werden. Diese können bei Ekzemen zusätzlich Harnstoff enthalten. Daneben sind Ölbäder empfehlenswert.

•Allergien stellt man auch fest, indem die fraglichen Stoffe für mindestens drei Wochen weggelassen werden. Wenn der Stoff dann in niedriger Konzentration vorsichtig erneut probiert wird und es dann zu einer Verschlechterung der Erkrankung kommt, ist eine Allergie gegen diesen Stoff wahrscheinlich. Der Kontakt sollte in Zukunft vermieden werden. Dieses Vorgehen empfiehlt sich vor allem bei Nahrungsmitteln. Im Extremfall ist eine Diät erforderlich, bei der nur Kartoffeln und Reis verabreicht werden. Bei älteren Kindern können bei Fachärzten Allergietests durchgeführt werden.

•Oft kann festgestellt werden, dass die Neurodermitis besser wird, wenn die Menschen der Umgebung sich anders verhalten. Dieses "bessere" Verhalten kann geübt werden. Wenn die erkrankte Person unter seelischen Konflikten leidet, sollten die Ursachen der Konflikte beseitigt werden. Hier hilft es, wenn die Erkrankten bei schwierigen Entscheidungen konsequent unterstützt werden. Manchmal ist eine Psychotherapie - an der auch die Bezugspersonen teilnehmen sollten - hilfreich.

•Klimawechsel (Seeklima oder Höhenklima über 1500 Meter) wirkt sich meistens günstig aus, doch kann es bei Rückkehr in das alte Milieu rasch zu Rückfällen kommen. Vorsicht ist bei Impfungen und Injektionen geboten.

Zusätzliche Tipps:

Die Basis der Hautbehandlung ist das Auftragen von harnstoffhaltigen Cremes. Dies sollte besser mehrfach täglich dünn als einmal dick erfolgen. Daneben werden rückfettende Ölbäder empfohlen. Wenn die Ekzeme "aufblühen", sollte zusammen mit dem behandelnden Arzt die optimale Therapiestrategie gesucht werden. In schwereren Fällen werden dann auch kortisonhaltige Präparate eingesetzt, möglicherweise auch in Tablettenform. Wegen der ständig juckenden und für die Betroffenen vermeintlich unschöne Haut kann eine Psychotherapie sinnvoll sein. Bei schweren Erkrankungen ist frühzeitig der Kontakt zu einem spezialisierten Zentrum aufzunehmen, das in der Regel eine ganzheitliche Behandlung unter Berücksichtigung der Ernährung unterstützen wird. Es gibt zahlreiche Selbsthilfegruppen für Neurodermitiskranke, die auch überregional organisiert sind.

Quelle und weitere Tipps und Infos: http://www.gesundheit.de/krankheiten/haut-und-haare/neurodermitis/neurodermitis-behandlungsalternativen

imago 13.10.2010, 17:44

Hei, deine Tips sind manchmal zwar gut, aber du solltest vielleicht nicht alles als notwendig anstreichen ;-) Ich brauche meine Tiere und ohne sie würde es mir verdammt schlecht gehen. Ich habe absolut keine Allergien und wenn es mir richtig dreckig geht, dann setze ich mich mal eine zeit lang in die pralle Sonne, damit die Strahlen überall auf die betroffenen Stellen kommen. UV-Strahlung heilt die Haut in den meisten Fällen.

Das mit den Cremes ist auch bei jedem unterschiedlich. Tut mir leid, wenn ich es falsch aufgefasst habe, aber irgendwie kam das bei mir so an, als ob das die ultimativen Tips wären und man alles beachten sollte und so...

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Ich bin generell nicht fürs salben bei Neurodermitits. Cremen da schon eher: Probiers mal mit Siriderma-Produkten. Die sind auf Basischer-Pflege und enthalten keinen Alkohol oder Duft-/Aromastoffe. ww.siriderma.de

Ansonsten Meersalzbäder, frische Luft, gesunde Lebensweise...vielleicht mal in das BrukerHaus in Lahnstein (die haben eine wunderbare Ernährung, bei der sich meine Neurodermitishaut bis zur Beschwerdefreiheit gebessert hat).

Alles Liebe!

Bitte kein Urea benutzen macht die Haut nur Schwammig und es können Pilze besser eindringen versuche es bitte mit der Sareva Aufbaucreme Solltest du immer noch Neurodermitis haben bitte NeuroPsori Produkte das beste auf dem Markt.

aycawolf 08.01.2011, 05:14

Also ich sprühe jeden Tag 7%iges Urea auf mein Gesicht. Da ist nix schwammig ;-(.

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aycawolf 08.01.2011, 05:52

Außerdem wirkt Urea in 40%iger Konzentration als Antipilzmittel. Wird in der Kosmetik und Medizin sehr oft verwendet. Natürlich nicht so hoch. Je nach dem wofür man es verwendet. Nee, Pilze dringen dadurch nicht ein. Wo hast du das her? Man sollte doch etwas vorsichtig sein, mit der Verbreitung von Halbwissen. Auch wenn du vielleicht ND hast und da schon ein paar Jahre Erfahrung hast heißt das nicht, dass Deine Erfahrungen auch gleich wissenschaftliche Studien sind.

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Hei,

Neurodermitis ist eine Erbkrankheit, die man hat oder nicht. Nur weil die Symptome nicht sichtbar sind (sehr trockene Haut ist ein Symptom), heißt das nicht, dass du deine ND geheilt hast. Die kann man nicht heilen, ist einfach so.

Also an Cremes hab ich in meinen 20 Jahren ND auch einiges probiert, aber das hat mir auch nie geholen, sondern die Haut nur kaputter gemacht. Mir hilft es, wenn ich täglich mit Duschöl (ohne zusätzliche Stoffe wie Parfüme und so ein Quatsch) dusche, danach nicht abtrocknen, sondern die Haut von selbst trocknen lassen. So bleibt einiges an Wasser in den Zellen zuück.

Außerdem hilft, viel zu trinken. Je mehr Wasser du im Körper hast, desto besser sieht deine Haut aus. Wie viel du an Wasser brauchst, hängt von dir selbst ab, aber am Tag zwischen 2 und 3 Liter sind gut.

Am besten informierst du dich mal hier:

www.neurodermitisportal.de

Da sind ganz viele Betroffene, die dir sicher wieder Mut machen, hat mir auch sehr geholfen! ;-) Obendrein kannst du eine Menge über die Ursachen und Funktionsweisen der ND erfahren.

aycawolf 08.01.2011, 05:16

Wenn man das Wasser so auf der Haut trocknen lässt, bleibt es auch auf der Haut. Die Zellen, die die Feuchtigkeit brauchen liegen IN der Haut. Darum ja auch Cremes, die die Feuchtigkeit IN die Haut bringen, um Trockenheit und Falten zu verhindern.

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du hattest vor deiner Geburt schon Neurodermitis, wer hat denn das festgestellt?

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