Sehr traurig - was kann ich tun?

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10 Antworten

Ja, das ist sehr traurig. Wir mussten unseren Hund Anfang Januar vom Tierarzt erlösen lassen, weil er schwer erkrankt war und er sich nur noch gequält hat.

Man fühlt sich einsam, die Wohnung ist still und leer, und wo ein Freund vormals Raum nahm, ist nun Leere.

Das versteht jeder, der ein geliebtes Haustier gehen lassen musste - egal auf welche Weise.

Ich denke, ihr solltet erstmal eine Trauerphase gemeinsam durchleben und dann zusammen überlegen, welches Tier euch Freude bereiten könnte.

Ich selbst begeistere mich für Würgeschlangen (stinken nicht, machen keinen Lärm, brauchen keine Zuwendung, aber man kann mit ihnen "kuscheln"), für Vogelspinnen (gut zu beobachten) und für Madagaskar-Fauchschaben.

Vom Haustier-Faktor sind die für mich die Favoriten. Sie leben in sozialen Gruppen, man kann ihnen alles Obst und Gemüse aus der Küche geben, die Männchen tragen interessante Schubskämpfe um den höheren Platz aus und sie sind allezeit freundlich, fröhlich (das sieht man an den munter winkenden Antennen), können nicht fliegen, nicht in unseren Breiten überleben falls sie entkommen, stinken nicht, beißen nicht und man kann sie problemlos herausnehmen und anfassen.

Wenn sie sich gestört fühlen, zischen sie ganz lustig.

Also das wäre mal was ganz anderes.

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Lebe deine Trauer. Was anderes bleibt dir nicht übrig.

Ich lebe sie seit mehr als einem Jahr. Wir mußten unsere Schäferhündin gehen lassen, weil die Metastasen des Milztumors einfach alles angegriffen hatten. Ich sterbe heute noch jeden Tag mit ihr.

Ein neues Tier? Gute Frage. Ich habe alles gedanklich durch, ohne den Faktor Allergie berücksichtigen zu müssen. Es fiel mir nichts ein, was mich auch nur annähernd in das Erlebnis mit dem Hund gebracht hätte. Ein Zimmer für das Tier / die Tiere? Wäre kein Problem. Aber auch nur schlechter Ersatz für die wundervollen Erlebnisse mit einem Hund.

Also sind wir nach wie vor Tierwaisen. Keine Vögel, keine Meeris, keine Ratten, Katzen, was auch immer.

Ich weiß, wie sich die Leere anfühlt. Da muß man durch. Vor allem ihr, weil ihr allergiebedingt nicht mal eben die Wohnung mit neuem Leben füllen könnt.

Dein Kind wurde doch sicherlich in einer Allergieklinik getestet und befundet? Sprich doch mal mit den behandelnden Ärzten, was die zum Thema Tiere im Haushalt sagen.

Ich drück dir die Daumen, daß sich was Passendes findet.

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Wenn es allergiebedingt ist, ist es nachvollziehbar. Unser Sohn (4) leidet auch grad in den Übergangszeiten (besonders schlimm im Herbst) an Pseudokrupp und hat leichtes Athma. Tests bezüglich der Allergie wurden auch schon gemacht, fiel aber negativ aus, darum bleibt unser Hund.

Wurde euch das ärztlich angeraten, den Hund abzugeben?

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Asthma kann auch umweltbedingt auftreten. Mein Fall: Ich hatte als Kind eine Neurodermitis und entwickelte eine ganze Anzahl starker Allergien, unter anderem auf Katzen. Nach einem Umzug nach Frankfurt bekam ich Asthma und dazu noch eine starke Hundeallergie. Nach einem weiteren Umzug nach Karlsruhe ging das Asthma wieder weg, weil die Luft dort sauberer ist. Die Neurodermitis ging weg, weil meiner Haut hartes Wasser gut bekommt. Das habe ich schon mehrfach erlebt, z. B. als Kind bei einem 2-Wochen-Aufenthalt in Limburg an der Lahn und auch im letzten Jahr während eines 5-Tage-Urlaubs bei Selent. Hartes Wasser - gute Haut. Sauberere Luft - Asthma weg. Bei der Hundeallergie habe ich festgestellt, dass ich auf einige Hunde sehr reagiere, z. B. Deutsche Schäferhunde, Airdrale-Terrier, ... und auf einige kaum. So konnte ich dann selbst eine Australian-Shepherd-Hündin halten und dann noch einen Border Collie. Vorher schaute ich, wie sehr ich auf die Haare und die Tiere insgesamt reagiere, streichelte sie und hielt meine Nase ins Fell. Das funktionierte über die Jahre ganz gut, nur etwas mehr allergisch reagierte ich auf den Border Collie und - wie ich bemerkte - auch tendenziell mehr auf Rüden. Jedenfall kann man sich so Stück um Stück an auslösende Quellen herantasten und durch das Ausprobieren herausfinden, was funktioniert und was nicht. Bei Ihrem Sohn würde ich warten, bis er alt genug ist, um sich selbst ein Urteil zu bilden, was ihm gut tut bzw. was geht und was nicht. Eine Desensibilisierung habe ich auch als Kind gemacht, hat aber nichts gebracht. Lediglich die Roggenpollenallergie wurde etwas besser, es kamen aber andere hinzu. Mein Asthma ist bis heute verschwunden, nie wieder Frankfurt am Main.

Wo wohnen Sie denn? Vielleicht hat auch Ihre Umgebung einen Einfluss auf die Gesundheit Ihres Sohnes. Haben Sie die Möglichkeit, einwöchige Ausflüge zu machen und zu testen, ob es in einer anderen Umgebung besser wird? Wie man so sagt: "Versuch macht klug".

Alles Gute und viel Erfolg!

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Hallo, 

hat dein Sohn denn eine Allergie, was das Asthma bestärkt oder sogar auslöst? Ich habe auch Asthma und halte Tiere ohne Probleme. In meinem Fall ist das aber nicht allergischbedingt. 

Wenn es sich um eine Allergie handelt, kannst du dich später mal von einem Arzt beraten lassen, was eine Desensibilisierung anbelangt. 

Tut mir leid für dich, wegen eurem Hund. :( 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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bella1508 09.02.2016, 21:17

nein er hat nur Asthma aber keine Allergie

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Sesshomarux33 09.02.2016, 21:19
@bella1508

Dann kommt´s halt drauf an wie stark. Bei mir war das im Säuglings-und Kleinkindalter auch sehr extrem. Später ging das wieder. Ist meistens so. Wenn dein Sohn älter ist kann man ja schauen.

Ansonsten kann man ggf auch Tiere draussen halten wie z.B Kaninchen, Meerschweinchen o.Ä. Ist zwar kein Hund, aber vielleicht eine kleine tröstende Alternative an der man genauso viel Freude haben kann. So hat dein Sohn jedenfalls Distanz zu ihm und den Tieren. 

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bella1508 09.02.2016, 21:21

ja das wäre ne super Idee

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ich kann mir gut vorstellen, dass dir der hund fehlt.

aber leider muss man manchmal so eine entscheidung faellen, wenn ein familienmitglied schwer erkrankt ist..

dein sohn muss gruendlich auf verschiedenen terie getestet werden... es ist nicht so, dass alle tiere allergien auslosen.

denke aber bitte daran - allergene sind meist nicht nur haare/fell sondenr oft hautschuppen, speichel etc...

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Ist das Asthma denn besser geworden, seit der Hund nicht mehr da ist?

Jedes Tier hat gewisse allegiepotenziale, also eigendlich nur Fische.

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bella1508 10.02.2016, 10:55

er hatte bei ihn noch keine Reaktion gezeigt der arzt hat gesagt das er weg muss unbedingt

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friesennarr 10.02.2016, 11:50
@bella1508

Dann verstehe ich nicht, wieso du den Hund abgegeben hast. Ich hatte viele Patienten, die trotz Asthma Tiere hatten.

Wenn es beim Kind keinen Unterschied macht, dann muß der Hund auch nicht weg. Viele Ärzte haben da leider ein falsches Bild.

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Das kann ich sehr gut nachfühlen. Als mein Sohn geboren wurde, musste ich meinen Hund auch abgeben. Der Hund war derart Eifersüchtig, dass das Kind nicht sicher gewesen wäre.

Das ist mir auch sehr zu Herzen gegangen. Aber die Sicherheit meines Kindes stand über dem Hund und ich habe ihm ein sehr gutes neues zu Hause gesucht, wo er alles hatte, was er brauchte.

Lass es mit Haustieren besser sein. Gerade wenn ein Kind Asthma hat, sollte man ein solches Risiko nicht eingehen.

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Deamonia 10.02.2016, 13:49

Also ich wäre ziemlich sauer auf meine Mutter gewesen, wenn sie mir nur wegen meines Asthmas Tiere verboten hätte o.O 

Asthma bedeutet ja nicht = Allergie

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kann dich verstehen ,,,,habe vor weihnachten und im neuen jahr meine hunde verloren aufgrund vom alter ,,,,eine  trennung ist bestimmt genauso schlimm ,,,vielleciht kannst du deinen hund ja besuchen ,,,ansonsten du musstest so handeln ,,,denke daran das es ihm gut geht und deinem kind auch ,,das ist wichtig ,,,

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inicio 10.02.2016, 01:46

den hund besuchen ist keine gute idee - man muss fuer den geliebten hund ein gutes zuhause finden -dann aber bitte abstand halten, damit sich der hund in seinem neuen zuhause sicher fuehlt!

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Es gibt eine Desensiblisierung dagegen.da musst Du deinem Sohn täglich eine Spritze in die Bauchfalte geben. das wäre es mir allemalWert,mein Tier behalten zu können.Zudem hat Dein Sohn später auch die Möglichkeit,sich ein Tier anzuschaffen.

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inicio 10.02.2016, 01:47

eine desensiblieseriung muss ganz langsam aufgebaut         werden - man kann leider deshalb kein tier behalten!

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