Sehr starke Überdosis Arnika C30

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10 Antworten

Nein die gibt es nicht, es geht um die Information, ist nur Schade um das Geld. Ob man ein Globulus oder 100 nimmt ist die Wirkung gleich, wenn man zu oft welche nimmt bringt es dann nichts mehr. Nimmt man sehr niedrige Potenzen zu oft oder sehr hohe kann man eine Verschlimmerung beobachten, die aber verschwindet wenn man pausiert.

Nein es gibt da keine bösen Überraschungen.

Und zwar definitiv nicht. Denn ich spreche hier wirklich aus Erfahrung. Ich habe das bereits mehrfach selbst gemacht, nur um zu demonstrieren, dass nichts passiert. Und was soll icgh sagen? Es ist nichts passiert.

Gibt es da irgendwelche Bösen Überraschungen oder Nebenwirkungen?

Wenn man Hahnemann fragt selbstverständlich. Nach Hahnemann nimmt man exakt immer die kleinste Dosis, also exakt ein Globulus und wartet ab, wie lange es wirkt. Danach nimmt man, wenn es immer noch passend ist noch einmal dasselbe in einer etwas anderen Potenz und lässt dieses wieder auswirken. Es kann aber nach der ersten Euinnahme ein anderes Mittel besser passen.

es ist noch nichts zu befürchten. aber es sollte in zukunft für selbstbehandlung bei arnika-geeigneten fällen in der hausapotheke arnica d6 oder d12 vorhanden sein.

es ist noch nichts zu befürchten.

Ab wann wäre denn deiner Meinung nach etwas zu befürchten ?

Die angegebenen Mengen nimmt man doch nicht einmal bei einer Arzneimittelprüfung aber die weitaus geringeren Mengen führen regelmäßig zu den Arzneimittelprüfsymptomen.

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Hallo purzel1860, grundsätzlich ist nach kurzer Gabe einer größeren Menge nichts zu befürchten. Wenn sie ein homöopathisches Mittel über einen längeren Zeitraum nimmt kann es zu einer sogenannten Arzneimittelprüfung kommen. Das heißt sie würde Symptome bekommen die für dieses Mittel in den Arzneimittelprüfungen festgestellt wurden. Da es bei homöopathischen Mitteln jedoch (grundsätzlich) nicht um die eingenommene Menge geht ist es erstmal kein Problem wenn sie größere Mengen genommen hat. Es gibt jedoch auch sehr empfindliche Menschen die schon bei einmaliger Gabe Prüfsymptome entwickeln. Wenn sie so empfindlich wäre dann hätte sie wahrscheinlich schon Symptome bekommen. Eben weil es nicht um die Menge geht haben sich diverse Kritiker die zur Show große Mengen genommen haben arg lächerlich gemacht. Hätten diese auch nur die Spur einer Ahnung von dem was sie da kritisieren hätten sie gewußt das es so nicht funzt.

Aus welchem Grund hat sie denn gemeint diese Mengen nehmen zu müssen?

Beim nächsten Mal sollte sie dann zu jemanden gehen der sich mit der Thematik auskennt.

Liebe Grüße

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nach einer längeren Einnahme zu Prüfsymptomen kommt?

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grundsätzlich ist nach kurzer Gabe einer größeren Menge nichts zu befürchten.

Laut Hahnemann gibt mman in der klassischen Homöopathie grundsätzlich immer die geringste Dosis. Aber vielleicht war Hahnemann einfach nur vorsichtiger oder furchtsamer als heutige Tierheilpraktiker.

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Eben weil es nicht um die Menge geht

Bei Hahnemann liest sich das dann so:

§ 276

Aus diesem Grunde schadet eine Arznei, wenn sie dem Krankheitsfalle auch homöopathisch angemessen war, in jeder allzu großen Gabe und in starken Dosen um so mehr, je homöopathischer und in je höherer Potenz sie gewählt war, und zwar weit mehr als jede eben so große Gabe einer unhomöopathischen, für den Krankheitszustand in keiner Beziehung passenden (allöopathischen) Arznei. Allzu große Gaben einer treffend homöopathisch gewählten Arznei und vorzüglich eine öftere Wiederholung derselben, richten in der Regel großes Unglück an. Sie setzen nicht selten den Kranken in Lebensgefahr, oder machen doch seine Krankheit fast unheilbar. Sie löschen freilich die natürliche Krankheit für das Gefühl des Lebensprincips aus, der Kranke leidet nicht mehr an der ursprünglichen Krankheit von dem Augenblicke an, wo die allzu starke Gabe der homöopathischen Arznei auf ihn wirkt, aber er ist alsdann stärker krank von der ganz ähnlichen, nur weit heftigern Arznei-Krankheit, welche höchst schwierig wieder zu tilgen ist.

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@goldensmily

In der Richtung hatte ich schon zusätzlich etwas ausgeführt, aber das wurde offenbar gelöscht weil ich zusätzlich noch meine Meinung geäußert habe. Das was ich geschrieben habe war schon so richtig.

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@Frawee

Frawee 26.08.2012 - 23:51

Da es bei homöopathischen Mitteln jedoch (grundsätzlich) nicht um die eingenommene Menge

Hahnemann

Aus diesem Grunde schadet eine Arznei, wenn sie dem Krankheitsfalle auch homöopathisch angemessen war, in jeder allzu großen Gabe und in starken Dosen um so mehr, je homöopathischer und in je höherer Potenz sie gewählt war,....

Frawee vor 2 Stunden

In der Richtung hatte ich schon zusätzlich etwas ausgeführt,

Den Zusatz ohne deine persönliche Meinungsäußerung würde ich gerne lesen.

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Bei einer C30 ist es tatsächlich unerheblich, ob sie jeweils 5, 10 oder 30 Stück eingenommen hat, da nur noch die Information drin ist. 5 reichen aber volkommen! Und 4 Tage lang ist auch nicht schlimm, sofern ein akuter Grund vorliegt. Allerdings sollte sie das Mittel, wie andere hier schon sagten, nicht weiterhin unkontrolliert einnehmen, sondern fachlichen Rat einholen.

Welche Information ist denn da drin?

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Bei einer C30 ist es tatsächlich unerheblich, ob sie jeweils 5, 10 oder 30 Stück eingenommen hat

Nein! Viel zu hoch (schlag nach bei Hahnemann)!

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Bei einer C30 ist es tatsächlich unerheblich, ob sie jeweils 5, 10 oder 30 Stück eingenommen hat, da nur noch die Information drin ist.

Das sieht Hahnemann aber in seiner fünften Ausgabe des Organon (da beschrieb er noch die C-Potenzen) ganz anders.

§ 276

Aus diesem Grunde schadet eine Arznei, wenn sie dem Krankheitsfalle auch homöopathisch angemessen war, in jeder allzu grossen Gabe, und dann um desto mehr, je grösser ihre Gabe war, und durch die Grösse ihrer Gabe um so mehr, je homöopathischer und in je höherer Potenz sie gewählt war, und weit mehr, als jede eben so grosse Gabe einer unhomöopathischen, für den Krankheitszustand in keiner Beziehung passenden (allöopathischen) Arznei; denn in jenem Falle steigt die sogenannte homöopathische Verschlimmerung (§. 157–160.), das ist, die mittels der von der übertriebnen Arzneigabe empörten Lebenskraft in den leidendsten und durch die ursprüngliche Krankheit aufgeregtesten Theilen des Organisms künstlich erzeugte, so ähnliche Arzneikrankheit – die in angemessenem Grade die Heilung sanft bewirkt haben würde – zu einer schädlichen Höhe; der Kranke leidet zwar nicht ferner an der Urkrankheit, denn diese ist homöopathisch ausgetilgt, aber detso mehr an der übergrossen Arzneikrankheit und an unnöthiger Entkräftung.

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Gibt es da irgendwelche Bösen Überraschungen oder Nebenwirkungen?

Laut den Regen der Homöopathie verursachen homöopathische Mittel bei Gesunden diejenigen Symptome, die sie bei Kranken heilen. Du schreibst leider nicht, ob die Tochter krank ist oder gesund und wie alt die Tochter ist. Kleine Kinder nehmen die Globuli auch mal gerne, weil diese süß schmecken und nicht, weil sie selbst krank sind.

Globuli bestehen nur aus Zucker, daher brauchst du keine Befürchtungen haben. Das einzige was passieren könnte ist Karies.

Hier steht auch etwas darüber.

Lässt sich die Wirkung von Tiefpotenzen bis D6 noch mit einem, wenngleich stark verdünnten, nachweisbaren Inhaltsstoff begründen, so fehlt für die vorgebliche Wirksamkeit von Hochpotenzen, in denen kein einziges Molekül der Ursubstanz mehr enthalten ist, jede plausible Erklärung. Homöopathen bieten hier die "Imprint-Theorie" an: Demnach wird durch das intensive Reiben, Scharren und Schütteln der Lösung Energie zugeführt, durch die dieser die "Information" der Ausgangssubstanz "eingeprägt" oder "aufgestempelt" wird. Diese Erklärung widerspricht allerdings allen Erkenntnissen der Physik und gilt als längst widerlegt.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-homoeopathie-heilung-nach-dem-aehnlichkeitsprinzip-1.923310

Globuli bestehen nur aus Zucker

Völlig falsch! Der zitierte Artikel beweist das: Niedrigpotenzen haben einen nachweisbaren Inhaltsstoff. Und wenn man den bei Hochpotenzen nicnt nachweisen kann, heißt das nocn lange nicht, dass es keinen gibt.

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@mayya78

Völlig falsch!

Warum ? Selbst laut Hahnemann ist eine Verdünnung nur eine Verdünnung. Die Dynamisierung entsteht erst durch das Verreiben und Verschütteln. Dazu ist es vollkommen egal, ob noch ein Molekül des Ausgangsstoffes vorhanden ist oder nicht. Du streitest hier um des Kaisers Bart.

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@goldensmily

Das mag ja so sein, aber das hat mit meinem Einwand nichts zu tun. Bei Niedrigpotenzen ist definitiv noch Ausgangssubstanz enthalten, bei Hochpotenzen mit abnehmender Wahrscheinlichkeit.

Homöopathische Globuli bestehen (zumindest in der Niedrigpotenz) ganz sicher nicht nur aus Zucker, wie das fälschlicherweise oben behauptet wurde.

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@mayya78

Homöopathische Globuli bestehen (zumindest in der Niedrigpotenz) ganz sicher nicht nur aus Zucker, wie das fälschlicherweise oben behauptet wurde.

Oben wird behauptet, dass in D 6 , also einer Niedrigpotenz, noch ein nachweisbarer Wirkstoffanteil vorhanden ist.

Lässt sich die Wirkung von Tiefpotenzen bis D6 noch mit einem, wenngleich stark verdünnten, nachweisbaren Inhaltsstoff begründen,

Und Fakt bleibt, das der Streit um das Vorhandensein eines Wirkstoffes ein Streit um des Kaisers Bart ist und bleibt, da Hahnemann sowieso von einer geistartigen Wirkung bei hom. Mitteln ausgeht.

Für geistartige Wirkungen bedarf es keiner materiellen Substanzen.

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@goldensmily

Oben wird behauptet, dass in D 6 , also einer Niedrigpotenz, noch ein nachweisbarer Wirkstoffanteil vorhanden ist.

Das wird von Mouse1982 selbst aber ignoriert. Siehe diese falsche Aussage:

"Globuli bestehen nur aus Zucker".

Was Hahnemann dazu sagt, ist in diesem Fall zweitrangig, da es mir einzig und allein um die Richtigkeit der oben erwähnten Aussage geht.

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@mayya78

Was Hahnemann dazu sagt, ist in diesem Fall zweitrangig,

Für dich mag das gerne zweitrangig sein, für mich ist, was Hahnemann zur Homöopathie sagt, IMMER erstrangig.

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nein, so groß ist die Zuckermenge ja nun auch nicht in den Globuli.

Tröste Dich, das ist keine Überdosis sondern eine normale Dosierung.

Nein! Viel zu hoch (schlag nach bei Hahnemann)!

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@mayya78

schlag nach bei Hahnemann

Nach welchen Kriterien suchst du es dir eigentlich aus, ob das was Hahnemann schrieb, erst oder zweitrangig ist ?

Abgesehen davon, dass ich dir in diesem Fall absolut recht gebe.

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@goldensmily

Wenn es um falsche Aussagen geht, muss man genau bleiben:

Weiter oben stand eine falsche Aussage, die schon im zitierten Artikel widerlegt wurde. Darauf habe ich freundlicherweise hingewiesen. Das hat mit Hahnemann zwar auch zu tun, aber hier braucht man Hahnemann nicht zu zitieren, um zu zeigen, dass in Niedrigpotenzen durchaus noch Materie (Ausgangsstoff) vorhanden ist. Das bestreitet ja noch nicht einmal die antihomöopathische Fraktion.

Hier unten muss retum (ausnahmsweise) widersprochen werden - und das geht am besten mit Hahnemann.

Dass, abgesehen davon, Hahnemann dem Wirkstoff selbst keine Bedeutung zuwies, mag - wie gesagt - so sein, aber oben ging es darum ja nicht.

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@mayya78

Dass, abgesehen davon, Hahnemann dem Wirkstoff selbst keine Bedeutung zuwies, mag - wie gesagt - so sein, aber oben ging es darum ja nicht.

Bist du wirklich sicher, dass es weiter oben NICHT um den Wirkstofff ging ?

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@goldensmily

Habe ich das geschrieben?

Nein. Ich habe nicht geschrieben: "um den" (oder "um diesen" bzw. "um jenen"), sondern ich habe geschrieben: "darum"

D. h. logischerweise, es ging um die gesamte Satzaussage, nämlich dass Hahnemann dem Wirkstoff selbst keine Bedeutung zuwies.

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