Sehr starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

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7 Antworten

Das einfachste und unkomplizierteste Hausmittel die Halsschmerzen schnell loszuwerden ist Salzwasser. Salzwasser gurgeln hat sich bei Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen bewährt. Hierzu zirka einen Teelöffel Salz in einem Glas mit trinkwarmen Wasser verrühren und mehrmals nacheinander gurgeln. Salzwasser löst den Schleim und wirkt auch desinfizierend. Nachdem sich der Schleim gelöst hat mit Kamillentee die Schleimhäute schluckweise benetzen. Die Inhaltsstoffe der Kamille haben auf die Schleimhäute eine beruhigende, entzündungshemmende und keimabtötende Wirkung.

Das sollte schnell helfen, wenn nicht hilft Dir der Hausarzt weiter.

Servus, steht eigentlich schon so gut wie alles hier, habe aber eine Seite auf der ich mich immer kundig mache. http://halsschmerzen.co/ vielleicht findest du da noch etwas interresantes.

L.G rafa

Bitte nicht lachen, wenn ich dir einen Zahnarzt empfehle. Schmerzen beim Schlucken kommen nicht selten von den Backenzähnen, auch wenn du keine Zahnschmerzen hast. Dein Hausarzt kann dir aber genaueres sagen.

es reicht erst mal der Hausarzt.

Du kannst dich aber ebenso gut in der Apotheke beraten lassen.

Derzeit grassiert da und dort die Epidemie "Hand-Fuß-Mund-Krankheit". Diese beginnt gerne mit solchen Halsschmerzen. Als nächstes käme es zu Fieber, danach zu Exanthemen (Pickelchen) an den entsprechenden Stellen. Nichts Schlimmes, leider aber hoch ansteckend.

Dies nur als MÖGLICHKEIT. Und auch nur, weil es grade grassiert.

Darüber hinaus können Halsschmerzen ein Symptom für sehr viele Erkrankungen sein. Was genau, kann nur ein Arzt feststellen. Der Hausarzt wird Dich überweisen, wenn es für ihn unklar ist.

Zur Linderung ... da Du eh gleich zum Arzt gehst .... empfehle ich jetzt nichts. .-)

Gibt es den nichts was es vielleicht die stunde noch lindert? Ich halte es nicht mehr lange aus.

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hausarzt reicht erstmal. hoffentlich hast du keine angina....da braucht man ein antibiotikum eis hilft erstmal ein bisschen. gute besserung*

Halsschmerzen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht verschiedener Krankheiten, die häufig mit dem Symptom „Halsschmerzen" einhergehen:

Grippaler Infekt/Erkältung Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infekte überhaupt. Kinder erkranken bis zu 13-mal jährlich daran, Erwachsene immerhin 2- bis 3-mal. Sie werden durch Erkältungsviren ausgelöst und meistens durch Tröpfcheninfektion, d.h. u.a. durch Sprechen, Niesen und Husten übertragen.

Die üblichen Erkältungssymptome sind Husten, Schnupfen, erhöhte Temperatur bis leichtes Fieber (37,5-38,5°C), allgemeine Abgeschlagenheit und natürlich Halsschmerzen. Viel Schlaf und Ruhe sowie bewährte Hausmittel wie heiße Milch mit Honig oder Kräutertees helfen hier am besten. Ein Besuch beim HNO-Arzt ist nur dann nötig, wenn das Fieber stark ansteigt oder die Halsschmerzen nach wenigen Tagen nicht abklingen.

Echte Grippe/Influenza Im Unterschied zu einem banalen Virusinfekt beginnt eine Infektion mit dem „echten" Grippe-Virus sehr plötzlich. Betroffene, die eben noch völlig gesund waren, fühlen sich innerhalb kürzester Zeit richtig schlecht.

Die Hauptsymptome sind hohes Fieber (über 39°C) mit Schüttelfrost, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein trockener Hals mit starken Halsschmerzen und Husten. Das Gefährliche an einer echten Grippe (Influenza) ist neben der Virusinfektion an sich, dass sich mögliche bakterielle Superinfektionen im bereits geschwächten Körper festsetzen. Betroffene sollten deshalb unbedingt einen Arzt verständigen, innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome wirken auch noch spezielle antivirale Medikamente.

Eine vorbeugende Grippe-Schutzimpfung steht zur Verfügung, die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Da sich die Influenza-Viren stark verändern können, wird der Grippe-Impfstoff jedes Jahr auf die jeweils kursierenden Influenza-Viren angepasst und muss jedes Jahr neu verabreicht werden! Idealer Impftermin für die jährliche Grippe-Schutzimpfung sind der Herbst und Winteranfang.

Akute Rachenentzündung (Pharyngitis) Bei einer akuten Rachenentzündung (umgangssprachlich auch Halsentzündung) leiden die Patienten unter „Kratzen im Hals", Schluckbeschwerden, Husten und Mundgeruch. Meistens handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektion, seltener kommt es zu einer so genannten „bakteriellen Superinfektion", wenn sich Bakterien, meistens Streptokokken, auf die Infektion „draufsetzen". Sind auch die Seitenstränge der hinteren Rachenwand betroffen, dann spricht man von einer Seitenstrang-Angina (Angina lateralis).

Bei einer akuten Rachenentzündung ist die Schleimhaut im Rachen stark gerötet und verschleimt, teilweise auch geschwollen. Sind auch die Seitenstränge beteiligt, dann sind diese ebenfalls verdickt und hochrot. Außerdem sind die Lymphknoten am Hals geschwollen. Auch hier wirken Hausmittel und lokal wirkende Schmerzmittel wie Halstabletten. Antibiotika sind nur bei einer nachgewiesenen bakteriellen Infektion sinnvoll!

Akute Mandelentzündung (Angina Tonsillaris, Tonsillitis) Bei einer akuten Mandelentzündung handelt es sich meist um eine ursprünglich durch Viren verursachte Infektion der Gaumenmandeln, der eine Infektion mit Bakterien, meistens Streptokokken, folgt (Superinfektion). Die Mandeln sind gerötet, angeschwollen und können von einem fleckenartigen weißlich-gelblichen Belag überzogen sein.

Der Patient leidet unter starken Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden sowie Schmerzen, die zum Ohr hin ausstrahlen. Weiter hat er hohes Fieber und fühlt sich schlecht. Eine akute Mandelentzündung gehört wegen möglicher gefährlicher Komplikationen in ärztliche Behandlung und sollte wegen der Gefahr des Ausstreuens auf andere Organe (Herdinfektion) mit Antibiotika behandelt werden.

Abszess als mögliche Komplikation einer Mandel- oder Rachenentzündung Breitet sich eine lokale Entzündung des Rachenraums in das umliegende Bindegewebe aus, kann sich eine Eiteransammlung bilden und abkapseln. Liegt der Abszess im Bindegewebe der Mandeln, spricht man von einem Peritonsillarabszess. Hat sich der Abszess hinter den Mandeln entwickelt, handelt es sich um einen Retrotonsillarabszess. Einen Abszess im Rachen bezeichnet man je nach Lage als Parapharyngealabszess (neben der Rachenregion) oder Retropharyngealabszess (hinter dem Rachen).

Bei einem Mandelabszess kommt es nach einer nicht auskurierten akuten Mandelentzündung zu einem erneuten Fieberanstieg. Es können sich einseitige Schluckbeschwerden, Stiche im Ohr und eine „kloßige Sprache" entwickeln. Nicht selten ist die Mundöffnung eingeschränkt, und der Abszess ragt erkennbar in die Mundhöhle oder den Rachen hinein. Der Abszess muss vom HNO-Arzt stationär unter Einsatz von Antibiotika geöffnet werden. In der Folge ist die betroffene Mandel zu entfernen, wenn nicht sogar im akuten Fall sofort eine Abszesstonsillektomie (Entfernung von Mandel und Abszess) durchgeführt werden

Es wäre nett. wenn du die Quelle des Textes angeben würdest. Ansonsten verstößt du gegen die Regel bei GF.

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