Sehr starke angst vor Blutabnahme?

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10 Antworten

Ich würde auch sagen, nimm dir jemanden mit der dich ablenkt. Vielleicht kannst du mit demjenigen der Blut nimmt reden das du so Angst hast.

Evtl gibt es so eine Art Betäubungspflaster für vorher das du den Stich nicht merkst. Und dann vielleicht ein Tuch davor, damit du es nicht siehst...

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Denk daran, das das Blut abnehmen nur ein kleiner Piks ist, der schnell vorbei geht. Guck nicht hin, wenn dir Blut abgenommen wird, das hilft dir schon ein bisschen. Denk währenddessen an irgendetwas Schönes, das lenkt dich ab und du bringst das dann schnell und hoffentlich problemlos hinter dich.

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hi, bei mir was das mal ganz, ganz arg. Ich bin allein schon bei dem Wort "Blutabnahme" fast in Ohnmacht gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass man mir meinen "Lebenssaft" abzapft. Folgendes hat mit total geholfen: Ich hab nicht mehr gezuckt, weil ich eigentlich meinen Arm wegziehen wollte, sondern ich haben ihn ohne innere Einwände hingestreckt. Wie mir das gelungen ist? Ich habe "mich" zurückgezogen aus dem Arm - also innerlich  und dann den Arm hingestreckt "mach mal"............. Man muss ja auch nicht alles mit den Augen verfolgen, aber ich weiß heute, dass ich mehr bin als mein Blut und meine Venen;) LG und alles Gute, Korinna

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Du solltest nicht so viel Angst vor der eigentlichen Blutabnahme haben. Das ist nur ein kleiner piks und das war’s (wenn es eine erfahrene routinierte Person macht und kein Anfänger). Bei der Blutabnahme gibt es etwas viel schlimmeres bzw. bedrohlicheres welches aber nicht weh tut. In ständiger Regelmäßigkeit sehe ich Blutabnahmen die den Tatbestand einer Körperverletzung erfüllen zum Beispiel das Abtasten der Vene NACH der Desinfektion mit unsterilen kontaminierten Handschuhen bzw. Fingern. Die meisten sprühen das Desinfektionsmittel auf die Haut und warten aber dann nicht die vorgeschriebenen 30 Sekunden Einwirkzeit ab sondern wischen das Desinfektionsmittel mit einem Tupfer gleich wieder ab. Weiterhin tasten sie mit ihren Finger noch einmal die Vene bevor sie in die Vene stechen. Es ist vollkommen egal ob die Person dabei Einmalhandschuhe trägt oder nicht, denn sie hat in der Zwischenzeit schon wieder so viele Dinge angefasst die mit Keinem belastet sind und diese sich dann am Finger oder Handschuh befinden (Stauungsgummiband, Unterleg bzw. Stützkissen, Ablage, Stuhl, Griffe von Schubladen oder Kühlschrank, die Hand des Patienten usw.). Wenn sie danach auf die desinfizierte Haut fast, bringt sie wieder Keime auf die Haut die dann beim punktieren mit in die Haut oder Vene geschoben werden können. Also kann man sich in diesem Fall auch die vorherige Desinfektion der Haut sparen. Sie ist damit überflüssig bzw. unwirksam geworden. Manche nehmen überhaupt kein Desinfektionsmittel sondern nur einen trockenen Tupfer oder auf dem Tupfer ist so wenig Desinfektionsmittel das man sich das Desinfektionsmittel auch gleich sparen kann. Ich habe auch schon Fälle gesehen, wo die Person mit ihrer Hand die Nadel etwas verbogen hat damit sie gerader in die Vene kommt. Das diese Nadel dann nicht mehr steril ist und die Bakterien und Viren so in die Vene gelangen leuchtet wohl jeden ein. Auch der Tupfer der nach der Blutabnahme auf die Punktionsstelle gelegt wird ist oft mehrfach mit unsterilen Fingern oder Handschuhen angefasst worden, so dass sich auch hier wieder sehr viele Keime auf dem Tupfer befinden die dann auf die offene Wunde gelegt werden. Auch eine kleine Punktionsstelle ist eine offene Wunde und muss auch so behandelt werden. Man sollte dann zu mindest den Tupfer noch einmal mit Desinfektionsspray behandeln bevor man ihn auf die Punktionsstelle legt. Manchmal wird nach der B-Abnahme mit dem Tupfer schon auf die Punktionsstelle gedrückt obwohl die Nadel noch in der Vene ist. Man darf aber erst drücken, wenn die Nadel herausgezogen wurde. Oft wird auch nicht auf die richtige Reihenfolge (Farbe) der Blutröhrchen geachtet welches dann den Befund ungenau machen kann oder der Pat. macht zu lange eine Faust. Dann steigt der Kaliumwert weil Blutkörper platzen und Kalium freisetzen. Der Arzt vermutet dann bei der Auswertung eine Nierenerkrankung. In Wirklichkeit war es nur ein Blutabnahmefehler. Um einen Eisenmangel (z.B. bei einer Anämie) festzustellen darf nicht nur das Serumeisen gemessen werden sondern auch das Ferritin in dem Eisen gespeichert wird. Aber weil das ein Laie alles nicht weiß, moniert dies auch keiner und keiner merkt bzw. weiß was da gerade alles falsch gemacht wurde und welche Bakterien und Viren er gerade in die Haut oder Vene bekommen hat. Dies geschieht in Deutschland jeden Tag tausendfach. Wir können nur froh sein, dass ein gesunder Mensch so ein gutes Immunsystem hat welches die meisten Bakterien und Viren erfolgreich bekämpfen kann. Gefährlich wird es aber dann, wenn ein Mensch kein gutes Immunsystem hat oder sein Immunsystem gerade geschwächt ist (alte Menschen, kranke Menschen, verletzte Menschen, Menschen mit Chemotherapie, Allergiker usw.). In diesem Fall kann eine harmlose Blutabnahme fatalen Folgen haben die bis zu einer Sepsis führen kann. Genauso schlimm ist es, wenn ein Mensch durch eine Blutabnahme mit einem MRSA infiziert wird den er dann nicht wieder eliminieren kann. Dabei wären doch all diese Fehler so einfach zu verhindern. Natürlich werden Menschen bzw. Patienten jeden Tag mit Bakterien, Viren, Pilzen usw. infiziert bzw. angesteckt (Krankenhaus, Arztpraxen, Ambulante Praxen, Zahnarzt, Einkaufzentren, Theater, Konzerte usw.) aber rechtfertigt dies eine unhygienische Blutabnahme? Dies stellt ein Eingriff in den Körper dar. Vieles lässt sich nicht vermeiden, aber einiges schon.

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Vor was hast du denn genau angst? Das du blut verlierst? Das sind total ungefährliche Mengen, die du nicht bemerkst!

Vor dem Schmerz beim Einstich? Ja toll findet das denk ich kaum jemand. Aber manchmal kommt man leider nicht drum herum. 

Versuche entspannt zu bleiben auch wenns schwer fällt, verkrampfen machts nicht besser! Sag vorher das du Angst hast, dann kannst du dich meistens hinlegen und die Person die blut abnimmt kann dich mit einem Gespräch ablenken. Schau nicht hin wenn du kein Blut sehen kannst. (ich schau immer hin, weil ich wissen will was passiert und wann die Nadel kommt, aber da ist jeder anders!)

Dann ist das nach ein paar Minuten vorbei! 

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Seit ich selber Blutentnahmen mache, habe ich keine Angst mehr davor und ich hatte panische Angst. Du darfst dich auch hinlegen und von A-Z einfach ned hinschauen, der Pieks spührste eigentlich kaum. Nach der BE sofort Tupfer drauf und Arm hochnehmen. Es ist wirklich keine grosse Sache :-) Wenn du liegst, kann nichts passieren, auch dann nichts, wenn du ohnmächtig wirst, die Person die dir Blut abnehmen wird, solltest du einfach informieren, dass du Angst hast. :-)

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Du solltest nicht so viel darüber nachdenken. :) Und du könntest dir jemanden mitnehmen der dich während dessen ablenkt.

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Da hilft nur Ablenkung. Schau' Dir z. B. währenddessen die Praxis, den Raum genauer an, rede mit dem Arzt/der Ärztin/der Arzthelferin, stelle Fragen. Ausserdem geht sowas ruckzuck. Du schaffst das!!!

Drückis für Dich. ;-)


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Schau woanders hin.

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Mach dich nicht verrückt
Das macht keinen Spaß aber es geht schnell vorbei
Nimm dir jemanden mit.....

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