Sehr oft starke Kopfschmerzen, was tun?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo strawchee,

nach deiner Beschreibung handelt es sich bei dir sehr wahrscheinlich um Migräne. Migräne kann man nicht durch eine Blutuntersuchung feststellen – die Blutwerte sind bei Migränepatienten normal.

Typische Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend) vor allem um ein Auge.
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.


Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina


Wenn Kopfschmerzen schlimmer bzw. häufiger werden, dann kann es daran liegen, dass zu viele Schmerzmittel eingenommen werden:

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz (MIKS) entsteht, wenn Menschen aufgrund einer primären Kopfschmerzform (zum Beispiel Spannungskopfschmerzen oder Migräne) übermäßig viele Schmerzmittel einnehmen.

http://www.netdoktor.de/krankheiten/medikamenteninduzierter-kopfschmerz/

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Danke für deine Antwort! Das trifft wirklich alles auf mich zu...

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Ich habe oft das Problem, dass ich mir einen Muskel im Rücken oder Nacken verspanne, das gibt auch manchmal fiese Kopfschmerzen. 

Auch kann es sein, dass die Kopfschmerzen von etwas anderes verursacht werden. Kann sogar von Zahnschmerzen/Zahnproblemen kommen. Also setz dich mal hin und überleg mal was dir an dir selber auffällt. Ist leider ein sehr blödes Thema. Villeicht könnte es auch Migräne, oder chronische Kopfschmerzen sein. Viel Glück !

Das könnte eine Art von Migräne sein. Dafür gibt es viele Ursachen: falsche Ernährung, Kiefer- oder Nackenverspannungen, falscher Schlaf usw. Lasse dich vom Arzt gründlich durchchecken, auch vom Zahnarzt und Orthopäden. Wenn die nichts feststellen führe mal ein (Schmerz)tagebuch: schreibe auf wie lange und zu welchen Zeiten du schläfst, was du gegessen hast usw, und achte dann darauf wann die Schmerzen auftreten. So kannst du die Ursache selbst herausfinden. 

Gegen die Schmerzen könnte dir eine heiße Dusche/Bad, ein kaltes Tuch auf der Stirn, Kaugummi kauen (entspannt die Muskeln!) und viel Ruhe helfen.

Außerdem solltest du dir ein gutes Kopfkissen zulegen, denn eine gute Liegeposition und guter Schlaf sind dann sehr wichtig!

Täglich starke Kopfschmerzen.. Angst vor einem Tumor

Erst einmal ein paar Infos zu mir: Ich bin weiblich, 15 1/2 Jahre alt und etwas übergewichtig (bin aber dabei abzunehmen).

Ich leide schon seit einigen Jahren an Kopfschmerzen. Angefangen hat alles seit ich ca. 12 Jahre alt bin. Anfangs waren es leichte Kopfschmerzen, die auch auszuhalten waren, ohne Schmerztabletten zu nehmen. Doch im Laufe der Jahre wurden die Kopfschmerzen immer schlimmer. Seit etwa 1 Jahr komme ich kaum noch um Schmerztabletten herum, wobei das in der letzten Zeit immer häufiger vorkommt, dass ich ohne Schmerzmittel nicht klarkomme. Die Kopfschmerzen sind zum Teil so stark, dass ich mich weder konzentrieren kann, noch ein Gespräch verfolgen kann. Seit etwa 3 Wochen nehme ich täglich Schmerztabletten, seit 1 Woche oft auch zwei am Tag. Aber egal, welche Schmerztabletten ich nehme, sie wirken alle nicht.. Habe schon so ziemlich alle 'probiert' (Ibuprofen, Dolormin, Aspirin, Thomapirin..) Ich mache mir Sorgen, dass vielleicht etwas ernsteres dahinter steckt, wie z.B. ein Tumor... natürlich sollte ich keine voreiligen Schlüsse ziehen , zumal ich ja kein Arzt bin, aber Angst habe ich trotzdem.. Einige Symptome einen Hirntumors stimmen auch überein (Kopfschmerz, besonders morgens, nachts und abends, Persönlichkeitsveränderung, Veränderung der psychischen Gesundheit (Angstzustände), Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Konzentration,Vergesslichkeit und ab und an Schwindel). Natürlich können die ganzen Symptome auch andere Ursachen haben oder an der Pupertät liegen, aber ich mache mir wirklich Sorgen...

Natürlich seit ihr keine Ärzte und das beste wäre, wenn ich zum Arzt gehen würde. Doch ich habe wirklich panische Angst vor jeglicher Art von Ärzten.. Vielleicht kann mir trotzdem jemand weiterhelfen, mir Tipps geben oder hat vielleicht eine ähnliche Situation..

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