sehr langsame und schlechte Wundheilung?

12 Antworten

Einerseits ist eine verzögerte Heilung von Wunden für den Betroffenen beschwerlich und lästig. Der Leidensdruck ist mitunter sehr hoch. Selbst Depressionen und soziale Isolation können die Folge sein. Andererseits erhöhen Wundheilungsstörungen aber auch die Kosten im Gesundheitssystem, sogar erheblich. Häufig sind nämlich wiederkehrende Klinikaufenthalte nötig, ebenso kosten Verbandsmaterialien und Verbandssystem sehr viel Geld. Darum gilt es, Wundheilungsstörungen so gut wie möglich zu verhindern. Wenden Sie sich bei entsprechenden Anzeichen möglichst früh an einen Arzt – vor allem, um sich selbst mitunter jahrelange Beschwerden zu ersparen.

Allgemeine Umstände für Wundheilungsstörungen

Dazu gehören vor allem:

• höheres Lebensalter: Bei älteren Personen heilen Wunden allgemein schlechter, da alte Menschen eine verminderte Hautdurchblutung und oft auch ein geschwächtes Immunsystem haben.
• schlechter Ernährungszustand: Die Wundheilung verzögert ein Mangel an Eiweißen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Ein Vitamin C-Mangel stört zusätzlich die Kollagenbildung, Calcium- und Eiweißmangel behindern die normale Blutgerinnung.
• Begleiterkrankungen wie Diabetes, Blutarmut, arterielle Durchblutungsstörungen, Gicht, Nikotinsucht und Venenschwäche (venöse Insuffizienz): Diese Erkrankungen führen zu einer verminderten Blutversorgung im Wundbereich. Ohne eine ausreichende Sauerstoff- und Nährstoffversorgung jedoch heilen Wunden schlechter bis gar nicht ab.
• Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems: Vor allem Krebserkrankungen und chronische Infektionskrankheiten (zum Beispiel Tuberkulose, AIDS oder Syphilis) schwächen das Immunsystem und beeinträchtigen so die Wundheilung.
• Medikamente: Insbesondere Gerinnungshemmer, Krebsmedikamente (Zytostatika) und immunsystemunterdrückende Wirkstoffe wie Kortisonpräparate verzögern die Wundheilung.
• Psychosoziale Umstände und psychische Erkrankungen

LG

Das Problem hab ich auch und ich hab noch keine Lösung dafür gefunden, außer der, mich mit all meinen Narben einfach lieb zu haben.

Bei vielen Narben erinner ich mich noch dran, wo ich sie her habe, selbst wenn sie vierzig Jahre und älter sind. Sind so Gedächtnisstützen für frühere Ereignisse. Hat ja auch was. Ich hab sogar eine Hautverfärbung auf der Nase, weil ich mich im Garten mal an einem Feuerdorn-Busch gepiekst habe. Sieht bißchen aus wie ein "Hexenpickel" auf der Nase. Aber nun ja, wenn das Leben von mir verlangt mich auch mit einem "Hexenpickel" zu mögen, dann ist das eben so.

Vielleicht bist du (Mutmaßung) auch im übertragenen Sinne "dünnhäutig". Möglich wäre es. Dann beschäftige dich mal mit den Themen Hochsensibilität (HPS) und evtl. auch Synästhesie (fällt mir nur gerade so ein).

Ansonsten könnte ich nun auch in meinen zur Zeit unvollständigen medizinischen Erklärungen kramen, hab aber grad keine Lust dazu.

Das ist zu einem sehr großen Teil genetisch festgelegt, wie schnell/sehr sich deine Hautzellen erneuern. Rauchen nimmt auch einen sehr großen Einfluss, es verlangsamt die Wundheilung stark.

Sonst kann noch folgendes Einfluss haben: Ernährung, Sonnenlicht, Zinkmangel, chronische Erkrankungen, akute Infekte.

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