Sehr kratzigem Kater das Kratzen abgewoehnen?

4 Antworten

Jedenfalls nicht durch Strafe, nicht durch Ignorieren des Tieres, weder Liebesentzug noch Entzug des Lebensraumes (wegsperren).

Das schreib ich nur vorsichtshalber mal eben auf...

Also, das Tier ist 2 Jahre alt. Was auf keinen Fall gemacht werden darf: Krallen ziehen. Krallen ziehen ist Tierquälerei und verursacht dem Tier für den Rest des Lebens Probleme.

Ich denke mal, mit Geduld und Akzeptanz kommst du auf lange Sicht besser zurecht. Das wäre für euer Zusammenleben idealer.

Respektiere das dieses Tier nur bis zu einem gewissen Punkt gestreichelt werden mag/ gekuschelt werden mag/ körperliche Nähe möchte.

Man kann auch einfach so nebeneinander relaxen auf dem Sofa (beispielsweise). Oder das Tier holt sich schon die Streicheleinheiten alleine wenn es das bracht (durch anschmiegen, an einem vorbei reiben, unter der Hand entlangstreichen.

Die Krallen werden normalerweise erst eingesetzt wenn Grenzen überschritten werden durch den Menschen. Wenn die ersten Warnsignale oder Abwehrbewegungen des Tieres nicht wahrgenommen werden. Das habe ich heute erst wieder mit meinem männlichen Maine Coon gehabt. Er mag es nicht an den Pfoten berührt zu werden. Er zieht diese Pfoten weg, klappt sie nötigenfalls ein und entfernt sie so aus der Griffweite des Menschen. Macht man weiter, dann wird miaut bzw. kurz gegrummelt, und dann schiebt er die Menschenhand weg (nötigenfalls mit Hilfe der Krallen) - oder aber er "beißt" kurz und sanft zu (ein Warnbiss).

Unser Maine Coon Weibchen ist da schon etwas direkter. Sie ist auch weniger schmusig, sucht zwar auch Nähe... aber will kaum gestreichelt/ gekrault werden. Sobald sie die Menschenhand nimmer am Fell will, dreht sie sich weg und haut nötigenfalls vorsichtig mit ihrer Pfote zu um klar zu machen STOP

Lieben Dank! :)

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Wenn Du "Nein" sagst und ihn dabei liebevoll kraulst,sehe ich das als kontraproduktiv,denn du belohnst ihn ja in dem Moment für sein Handeln.

Sag strikt und laut "Nein",unterbrich das Spiel und beachte ihn auch erstmal dann nicht weiter.

Mag er dann nicht hören und von selbst aufhören, schnapp ihn mal,wie Katzenmütter dies machen, mit der Hand in der Genickfalte und schüttel ihn mal vorsichtig-vielleicht hilft das ja.

Die andere Methode wäre,ihn mit Leckerlis zu belohnen,wann immer er erwünschtes Verhalten zeigt.

Einen Kratzbaum hat er hoffentlich?

Alles Liebe für die kleine Fellnase!

Natuerlich hat er einen! :) Auch ein paar Kratzpappen und sonstiges. Daran kann es nicht liegen.

Aber lieben Dank. Ich werde es mal versuchen.

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@Ambrosiiia

Deine Katze zeigt dir, das sie nicht permanent bekuschelt und gestreichelt werden möchte. Nun sie mit dem unsinnigen Nackenschütteln zu maßregeln, sollte unterlassen werden. Ebenfalls Spiele, die mit Händen gemacht werden. Deine Hände sollten positiv mit Lekkerlies belegt werden, lässt sie sich streicheln, belohnen. Aber nur kurze Trainingseinheiten, nicht die Katze überfordern. Spielen und beschäftigen kann man mit einer Reizangel, Kletter und Balancierübungen , Geschicklichkeitsspielen. 

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Katzenmütter machen das mit ihren Kitten.... okay. Aber hier gehts um ein Tier von 2 Jahren, ein erwachsenes Tier.

Wenn man da als Mensch reinpackt, das Tier daran festhält und schüttelt (egal wie "vorsichtig") ist die Wahrscheinlichkeit gegeben das man mehr zerstört als gewinnt. Abgesehen davon kann das Tier doch verletzt werden dabei.

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Wie ich aus deinem Kommentar heraus lese hat dein Kater keinen Kumpelkater zum spielen. Dann musst natürlich du herhalten. Kater raufen gerne viel und wenn er keine andere Katze hat lässt er es an dir aus. Das war bei meinem am Anfang nicht anders, bis wir uns noch einen zweiten dazu holten.

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Zu meiner Frage:

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