Seht Ihr Religion als Vereinigung oder als Abgrenzung ?

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Das Ergebnis besteht aus 16 Abstimmungen

Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab 56%
Beides 37%
Religionen vereinigen total viele Menschen und stärken das zwischenmenschliche 6%

21 Antworten

Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

Religionen haben was eine klare und eindeutige Abgrenzungs-Politik:

Gehörst du zu uns und lebst du nach unseren Regeln, erhältst du die ultimative Belohnung. Tust du das nicht, erwartet dich die ultimative Strafe.

Seit es Religionen gibt, besteht ihre einzige Form der "Vereinigung" durch gewaltsame oder andersartige Assimilation. Sie nehmen andere Kulturen in sich auf und sprechen dann davon die Menschen länderübergreifend vereint zu haben.

Wie ein Tumor der sich über den gesamten Körper ausbreitet.

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Beides

Es ist in Gewisser Hinsicht beides. Es bringt in erster Linie Menschen zusammen, Menschen die an das selbe Glauben, sorgen in der Gemeinschaft füreinander und stärken sehr wohl das Zwischenmenschliche. 

Aber wie es auch in anderen Bereichen des Lebens ist, gibt es nicht nur eine Gemeinschaft sondern mehrere , deshalb Grenzt sich eine Automatisch von einer anderen ab. Den jede Gruppe will einzigartig sein und bleiben..

Dadurch entstehen, besonders im Bereich der Religion sehr oft Kriege, weil Menschen den Unterschied zwischen Religion und Glaube nicht begreifen, aber das ist ein anderes Thema.

Aus diesem Grund ist die Antwort: Beides !

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Beides

In ihren jetzigen Form sind Religionen meist eher konservativ und entsprechen aus meiner Sicht nicht den Erfordernissen und Bedürfnissen des Menschen im 21. Jahrhundert.

Eine zeitgemäße Auslegung der religiösen Lehren und die Aufgabe längst veralteter Ansichten - etwa zur Sexualmoral und Homosexualität - vorausgesetzt, könnten Religionen jedoch dverstärkt positive Impulse vermitteln.

In ihren gegenwärtigen Form begünstigen sie zwar das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der jeweiligen Religion, grenzen sich jedoch von anderen Lehren ab - meist verbunden mit dem. Überlegenheitsanspruch der "einzig wahren Lehre".

Dadurch entsprechen die Religionen der Gegenwart nicht dem gemeinsamen religiösen Geist, wie ich ihn mir erhoffe.

Frischer Wind und die Bereitschaft zu Reformen sind aus meiner Sicht dringend erforderlich, damit die Menschen wieder einen positiven Bezug zur Religiosität entwickeln.

So lange die Vorstellung besteht, Religion sei immer mit dem konservativen Machtapparat verstaubter Kirchen verbunden, sehe ich da noch Nachholbedarf.

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

Religionen grenzen ab, denn sie teilen menschen in verschiedene Gruppen auf. Als ob das noch nicht reichen würde, wird ständig gegen die anderen Gruppen gehetzt, was logischerweise zu Konflikten führt.

Religionen einen nicht einmal die Anhänger der gleichen Religion, denn da gibt es wieder konkurrierende Richtungen und Splittergruppen, so wie verschiedene Strömungen innerhalb diese Untergruppierungen. Am Ende meint jeder dass er Recht hat und sich die Anderen irren. Da keiner seine Version belegen kann, führt das nur wieder zu Streit.

Ohne Religion hätten wir zwar längst nicht den Weltfrieden, wären ihm aber ein gutes Stück näher, wenn Götter als Rechtfertigung für allerlei schlimme Taten weg  fallen. 
Um es mit den Worten von Steven Weinberg zu sagen:

„Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit ihr oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“


Gäbe es keine Religionen mehr, könnten sie den Fortschritt auch nicht mehr aufhalten wie es schon oft geschehen ist und immer noch geschieht.

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

Religion ist ein Streit zwischen Erwachsenen, wer den besseren Immaginären Freund hat.  

Es kann ja jeder seinen Glauben haben solange er andere nicht damit nervt. Aber das geht ja nicht. Schau dir die Jahrhunderte der Vergangenheit an. Religion hat Millionen von Menschen das Leben gekostet, weil irgendwer deswegen einen Krieg anzetteln mußte

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

Ich find es nicht gut, dass so viel Wert auf Religion gelegt wird. Wir sind alle Menschen und sollte jedem selbst überlassen sein, an was oder wen er glaubt.

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Beides

Wenn es einem um den Kern der Religion geht und man sich darüber mit Menschen anderen Glaubens ernsthaft austauscht, stärkt Religion sicher das Gemeinschaftliche.

Wenn einem nur die oberflächlichen Rituale und Dogmen wichtig sind, ohne dass man in die Tiefe schaut, wirkt Religion sicherlich eher trennend.

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Ohne Religion wäre die Welt besser dran. Die Menschen sollen sich an die Gesetze des Staates, nicht eines Fantasybuches halten.

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Beides

Einerseits gibt es lokal sehr begrenzte Religionen, z.B. Sikhismus, Jainismus, Shintoismus, etc. die orthodoxe Anhänger von anderen Gruppen abtrennen, andererseits gibt es kontinents- und ethnisch übergreifende Religionen, z.B. Christentum, Islam, Buddhismus, die zwischen den verschiedenen Ethnien somit eine Verbindung aufstellen kann - aber nicht muss.

Meine Persönliche Erfahrung ist, dass fast jede Religion irgendeine Art von Feindbild unbewusst oder bewusst fördert. Wenn es nicht in der offiziellen Lehre verankert ist, machen es einige Negativbeispiele inoffiziell in Religionsgruppen vor. Das war mein Grund, organisierter Religion zu entsagen.

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

MEIN Gott\\meine Götter sind BESSER als deine: Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein. Das ist mein Fazit zu Göttern und Religionen nach 62 Jahren eigener Atmung.

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Beides

Eine Religion vereint natürlich die Menschen die dem selben Glauben angehören. Eine Kulturgrenze gibts ja eigentlich nur dann wenn die Menschen auch aus unterschiedlichen Ländern stammen aber ich würde schon sagen das Menschen unterschiedlicher Religion sich abgrenzen --- halt verschiedene Ansichten haben und diese sich nicht mit anderen vermischen lassen.

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Ich sehe "Religion" als eine "Masche" des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), die Menschheit zu verführen (Eph.2,2; 2.Kor.4,4).

Gottes Wahrheit (Jes.45,22) bleibt (Joh.17,17), Satan geht (Offb.20,2.10). 

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

das hängt völlig ab vom Glaubenssystem, das eine organisierte Religion verbreitet.

Das Paradebeispiel für ideologisch motivierte Abgrenzung ist zb der Sunniten-Islam mit seinem dualistischen Menschenbild: "Wir Rechtgläubigen" und die Anderen, die Ungläubigen, die Kuffar, denen der Rechtgläubige charakterlich und ethisch haushoch überlegen ist, und zwar ausschliesslich deshalb, weil er das glaubt, was ihm die sunnitischen Autoritäten erzählen und vorschreiben.

Als humanistische, menschheitsverbindende Religion war das ursprüngliche Christentum angetreten, bevor es zur Staatsreligion der römischen Sklavenhalterordnung avancierte.

Auch der Buddhismus hätte sicher das Rüstzeug dazu, allerdings sind im Westen die buddhistischen Organisationen viel zu klein und unbedeutend, um eine Breitenwirkung zu erzielen. Vielleicht abgesehen von der internationalen Laienorganisation der Nichiren-Buddhisten Soka Gakkai mit mehreren Millionen Mitgliedern:

Die erklärten Ziele sind: Frieden, Wohlstand, Gesundheit und persönliches Glück der Menschen. Darüber hinaus betont sie die individuelle Entwicklung jedes Menschen (als menschliche Revolution bezeichnet) als Voraussetzung und Basis für einen weltweiten Frieden.

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Religionen sind dafür da Massen von Menschen zu kontrollieren und manipulieren!

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Kommentar von innocensius
23.06.2016, 08:43

Wie kommst du darauf?!

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Kommentar von AliasADSE1
23.06.2016, 13:55

😂
Also das du es noch nicht gemerkt hast…

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Im Religion kommt viel Interpretation vor und das nutzen manche böse Menschen (Denken an Geld) aus. Deshalb muss Religion neu umschreiben, damit kein Interpretation vorkommt. Es soll besser schreiben, wie man mit Menschen umgehen soll, Sozial und gesunde Denkweise, nicht wie diese Drohungen "Hölle","Gott hasst dich","Sünde", "Bezahle um Sünde befreien" oder blinde Glaube (Propaganda).

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Kommentar von innocensius
23.06.2016, 08:42

Sünde bedeutet im deutschen soviel wie "das Ziel verfehlen" und umschreibt nur sämtliche "schlechte und böse" Taten. 

PS.: Christen bezahlen nicht mehr für ihre Sünden, denn sie glauben daran das schon jemand (Jesus) für die Sünden bezahlt hat.

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

Ohne Religionen wäre die Welt um einigiges besser und friedlicher!

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Kommentar von AliasADSE1
23.06.2016, 13:56

Der Fortschritt vor allem :)

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Ich antworte mal auf die zweite Frage , meiner Meinung nach ist Religion sehr wichtig. Ich kann mir nicht vorstellen , an das "nichts" nach dem Tod zu glauben. Außerdem gibt es da regeln , moralischer Richtung z.B nicht töten oder nicht lügen. Viele religiöse Menschen halten sich ja weitesgehend dran und das schafft ein besseres miteinanderleben. Leider sind meiner Meinung nach zu wenige Menschen religiös und setzten sich dadurch zu wenige Grenzen

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Kommentar von Holfy
22.06.2016, 23:01

Aber meinst du nicht, dass dieses ganze moralische von Menschen gemacht ist und nicht unlösbar an Religionen geknüpft ist?  

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Kommentar von HumanistHeart
22.06.2016, 23:09

Ich kann mir nicht vorstellen , an das "nichts" nach dem Tod zu glauben. 

Geht wesentlich einfacher, wenn Du realisierst dass man daran nicht "glauben" muss.

Dazu braucht es nur einen unvoreingenommenen, realistischen Blick darauf.

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Kommentar von HumanistHeart
22.06.2016, 23:11

Leider sind meiner Meinung nach zu wenige Menschen religiös und setzten sich dadurch zu wenige Grenzen

Mir sind jene weit lieber, die solche grundsätzlichen Regeln des Miteinanders von selbst wissen.

Ohne alte Bücher, die sie erst über solche Binsenweisheiten aufklären müssen.

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Kommentar von kalippo314
23.06.2016, 00:08

Du sagst, Religion ist wichtig weil du Angst davor hast bzw. dir nicht vorstellen kanst, dass es nach dem Tod nicht weitergeht.

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Beides

Nach innen einen Sie (und grenzen allerdings "Abweichler" und "Häretiker" aus) -

nach außen hin grenzen sie ab.

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Religion ist eine kulturgrenze und grenzt Menschen ab

Religionen trennen, ganz klar.

Das bestätigt sogar "Gott" selbst. Im AT sagt er den Juden "ich will euch von den anderen Völkern trennen". 

Und Jesus sagt "ich bin gekommen, um den Sohn mit dem Vater zu entzweien und die Tochter mit der Mutter".

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