Sehr erschöpft nach Arbeit, was tun?

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4 Antworten

Ich sehe zwei Gründe.

1. das ist banal die mangelnde Kondition. Genau wie im Sport braucht man auch im Berufsleben Kondition. Die kommt aber mit der Zeit. Ich kann mich an meine ersten Berufsmonate erinnern, wo ich spätestens um halb vier Mühe hatte, die Augen aufzuhalten, so müde war ich.

2. du machst vieles davon nicht so sehr gerne, es belastet dich. Darum ist für dich die Arbeit natürlich viel anstrengender als für jemanden, der da mit "juchu, ein Traumjob" rangeht.

Als Rat würde ich dir geben: Geh doch mal zu einer psych. Beratungsstelle und sprich mit einer FAchkraft über diese Probleme. Therapie würde ich das nicht nennen, eher Supervision. Psych. Beratungsstellen gibt es in jeder größeren Gemeinde. Es kostet nichts und Supervision machen die Mitarbeiter sehr gerne, da es mal was anderes ist als mit den ewigen suizidalen Ritzern sprechen zu müssen.

Du kannst dann für dich herausfinden, ob diese Arbeit für dich das Richtige ist und was du eventuell anders machen kannst, damit es dir leichter fällt. Es kann sein, dass du dich noch nicht so abgrenzen kannst, wie es nötig ist. Das ist schwer, und das musst du lernen.  In so einem Beruf muss man Menschen an sich heranlassen, muss sich aber gleichzeitig auch abgrenzen können. Das ist ein Balanceakt, der nicht einfach ist und der erst erlernt werden muss.

Such dir also ruhig supervisorische HIlfe. Das nützt eine Menge.

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Du solltest Dir einen Ausgleich schaffen: Sport, Entspannungsmethoden, ein Hobby. Mir hilft das Singen im Chor.
Vor allem: stresse Dich nicht noch selbst.
Gibt es bei Euch Supervision? Da könntest Du über Deine Ängste sprechen.

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Wie lange studierst du denn nun schon?

Für mich klingt das im Moment, als hättest du dich noch nicht richtig eingelebt und für dich selbst noch keine Möglichkeit gefunden bzw. noch nicht gelernt, mit dem Arbeitsalltag und der Freizeit danach umzugehen.

Das geht halt alles nicht von heute auf morgen. Vieles ist noch neu für dich, du hast noch ein ein paar irrationale Sorgen und Ängste und findest ein paar Sachen doof. Hier ist es eben der Toilettengang mit den Betreuten, in einem anderen Job findest du andere Sachen, die doof sind. Das gehört dazu, daran gewöhnt man sich.

Gib dir selbst mehr Zeit, schraub deine Aufregung ein wenig runter und such dir einen Ausgleich zur Arbeit. Ob das nun eine gemeinschaftliche Aktivität ist, Handarbeiten oder irgendetwas anderes, musst du selbst herausfinden. Nicht nur, dass du dabei auf andere Gedanken kommst bzw. dabei entspannend kannst, du kannst dann auch nicht mehr dauernd essen. ;)

Bzgl. der Angst nicht genug zu machen: Rede mit der Person, die für dich zuständig ist, klär das einfach.

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Hallo. :-)

Falls du wirklich mal sehr platt bist sollst du duschen gehen. Danach dich ein wenig ausruhen. PS: Trink auch viel Wasser ;-)

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