Sehen wir manchmal die selben Sterne und Wolken?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auf Anhieb habe ich Deine Frage so verstanden, ob wir, also verschiedene Menschen an verschiedenen Orten (beispielsweise Süd- und Norddeutschland), beim Blick an den Himmel nachts zeitgleich die selben Sterne, und tags zeitgleich die selben Wolken sehen (obwohl wir uns gegenseitig nicht sehen können, weil zu weit von einander entfernt sind).

Das ist ein schöner Gedanke. Stimmt aber vor allem bei Sternen (auch Mond und unser Stern, also der Sonne), bei Wolken geht es auch, aber da dürfen die beiden Menschen nicht sehr weit auseinander sein.

Bei Sternen können zwei Menschen, die den Stern gemeinsam zeitgleich sehen, sehr viel weiter voneinander entfernt sein. Beispielsweise sehen Chinesen in China unsere Mittagssonne auch, nur bei ihnen dann halt als Abendsonne (weil sie so viel weiter östlich leben, dass die Zeit, und damit auch der Sonnenstand dort 6 Std. voraus ist).

Bei einer Gewitterwolke ist es theoretisch möglich, dass zwei Menschen, die knapp 700 km weit voneinander entfernt sind, gemeinsam zeitgleich die oberste Spitze der selben (!) Gewitterwolke (den Amboß) von den zwei gegenüberliegenden Seiten aus knapp überm Horizont noch sehen können.

Aber mit Sonne, Mond und Sternen kann man wirklich eine nette gefühlte Verbindung zweier Menschen "herstellen", die sogar einige Tausend Kilometer voneinander entfernt auf der Erde leben. Wenn beide den Mond sehen, sehen sie ihn dann zwar an unterschiedlichen Stellen des von ihnen jeweils zu sehenden Himmels, aber wenn sie ihn beide gleichzeitig sehen können, ist es tatsächlich der selbe Mond! :)

So könnte man beispielsweise mit einem guten Freund in einem anderen Land vereinbaren, zum gleichen Zeitpunkt (natürlich auf die verschiedenen Uhrzeiten ihrer Zeitzonen umgerechnet) gemeinsam den Mond zu betrachten, und dann könnten beide sich vorstellen, dass der jeweils andere jetzt gerade auf den selben Mond sieht, wie er selbst.

Das ist ja schön😍

Danke für die Antwort:)

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Häh ? Ich verstehe die Frage nicht ...

Wolken entstehen, regnen ab, entstehen neu...

Aber Sterne ? Das sind Sonnen die Milliarden Jahre alt auf festen Bahnen ziehen - wie unsere Sonne auch ...

War das so undeutlich dass es eine kreative frage war wie es sein könnte?😅

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@Janilove2

Du verstehst aber schon, dass es hier nicht darum geht Aufgaben zu stellen, oder?🙄

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@Janilove2

Wissenschaftliche Fakten ? Hypothesen oder eigenes Weltbild ?

Ja, wir sehen alles wieder und zugleich alles neu und zum ersten Mal, weil der Moment des Endes des Universums der Beginn des selben Universums ist ...Es endet in der Vergangenheit ...

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@Florendil

Versteh mich nicht falsch...ich wollte nur wissen in welche Richtungen man denken könnte

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@Florendil

Eigentlich ist es mehr als ein Gedanke - es ist das logische Zuendedenken des natürlichen Prinzips.

Alles ist ein Kreislauf - auf der Erde...und im Universum.

Wir wissen bereits, das Gravitation eine "Delle" in die Zeit drückt...

Und wir wissen, das schwarze Löcher extreme Gravitation haben - somit weit in die Vergangenheit reichen müssen.

Ja möglicherweise sogar in der Vergangenheit größer sind als in der Zukunft...paradox nicht wahr ?

Wenn nun irgendwann alle schwarzen Löcher alles verschlungen haben und sich gegenseitig auch - also zu einem einzigen schwarzen Loch verschmolzen sind, dann müsste es Milliarden Jahre in die Vergangenheit reichen UND die kritische Masse für eine gigantische Explosion erreichen ...

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@BigBen38

Dafür müsste man nur erst einmal mit Sicherheit wissen, was so ein Schwarzes Loch ist.

Die "Delle" in der Raumzeit ist kein Weg in die Vergangenheit, sondern nur das Verschieden schnelle verstreichen der Zeit. ;)

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@Florendil

Nein, Gravitation führt in die Vergangenheit - Überlichtgeschwindigkeit aus ihr heraus ...

In der Theorie.

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Das sind keine Sterne, es ist ein schwarzer Vorhang in dem überall kleine Löcher sind. Dahinter strahlt eine andere Welt durch.

In der Schule nicht aufgepasst?

Sterne behalten i.d.R. ihre Position bei. Das ist auch der Grund, warum man den Nachthimmel kartieren, und Sternenbilder hineininpertretieren konnte, und bis heute nach den Sternen navigieren kann.

Wolken dagegen sind eher Kurzlebige Formationen.

War eher als eine Kreativ Aufgabe gemeint 🤔 was man sich vorstellen könnte...

Aber nein sowas haben wir nie gemacht...

Erdkunde hatten wir nur in der 5ten klasse und das war über die Steinzeit

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@Janilove2

Bei uns lief das in der Grundschule unter "Sachkundeunterricht"

Was daran soll eine "Kreativaufgabe" sein???

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@Janilove2

Was für eine Schule hast Du besucht? Das war bei uns Stoff am Ende der Mittelstufe. Allerdings ist das ein paar Jährchen her.

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@Florendil

Alles kann eine Kreative Antwort haben...

Man muss nur seiner Fantasie freien lauf lassen

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@flauski

Selbst die Lehrer jetzt in der 12. Sagen dass wir das nie hatten...in der Grundschule haben wir uns nie mit der Erde beschäftigt

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@Janilove2

Erhm..

..du verstehst, dass es hier um klare, wissenschaftlich erklärbare Prozesse geht?

Fantasie ist ja schön und gut, aber der Mond wurde auch nicht nur durch positive Energie betreten.

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@Florendil

Ich weiß schon dass das alles hier festgelegte dinge sind!

Trotzdem kann man doch mal die Fantasie blühen lassen?

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Ja, es ist alles in Bewegung, es gibt keinen absoluten Ruhepunkt. Sogar wir selber sind ständig in Bewegung auch wenn wir schlafen. Die Sterne sehen wir so gut wie gleich in Deutschland weil sie weit genug weg sind. Bei den Wolken ist es anders

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